Ace Combat Infinity: Casual-Flugsimulation bald als Free2Play Onliner im PSN
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Am 28. Mai startet Ace Combat Infinity als Free2Play Onlinespiel auf der Playstation 3. Wir haben uns in Berlin die aktuelle Version angeschaut und ein paar Runden in den Jets mit Casual-Steuerung gedreht.
Seit Jahren schon ist Project Aces Casual-Flugsimulation Ace Combat auf Konsolen ein Hit. Das Actionspiel übernimmt viel von der eigentlich sehr komplexen Steuerung eines Kampfjets von selbst: Um Geschwindigkeiten, Anstellwinkel und Luftauftrieb muss man sich nicht kümmern, auch die wildesten Manöver sind in dem Flugspiel möglich. Nun bringt Bandai Namco die Serie kostenlos ins Playstation Network, als Free2Play Onlinespiel. Ein bis acht Spieler treten darin miteinander und gegeneinander an – aber nicht im direkten Zweikampf, zumindest nicht von Anfang an. Entweder treten alle acht in einem gemeinsamen Team gegen eine Horde verfeindeter NPC-Soldaten an, oder unterteilt in zwei Teams gegen dieselben NPC-Soldaten. Dann geht es um Punkte, Abschüsse und den Highscore. Gegeneinander aber fliegt man bislang nicht. Die über 300.000 Spieler der Beta haben sich aber genau das gewünscht. PvP, so Kazutoki Kono, würde deshalb zu einem späteren Zeitpunkt als Update oder Addon nachgereicht werden.
Quelle: Bandai Namco
Ace Combat Infinity (2)
Aber trotz der Free2Play Finanzierung von Ace Combat Infinity gibt es nicht nur Multiplayer-Elemente. Einzelspieler bekommen eine eigene Story-Kampagne, die wie gewohnt mit Missionsbriefings und Taktikbesprechungen in Videoform beginnt. Die Macher von Project Aces lassen nichts unangetastet, sodass Infinity sich im Einzelspielermodus exakt so anfühlt wie jedes andere Ace-Spiel auch. "Wir glauben, dass Ace Combat der König der Action-Flugspiele ist. Wir haben ziemlich lange für Infinity gebraucht, weil wir es zum ersten Mal als Free2Play Spiel veröffentlichen."
Mit was Bandai Namco Geld verdienen möchte, verriet Kazutoki Kono jedoch auch auf Nachfrage nicht. Ob weitere Kampagnen, Flugzeuge oder Hangarplätze reales Geld kosten, oder man die Flugzeuge gegen eine Premiumwährung visuell verändern kann, haben wir nicht herausgefunden. Es gibt aber auf jeden Fall spezielle Embleme und Flugzeugbemalungen, die man individualisieren kann. Spätestens im Mai finden wir eh heraus, wofür Bandai Namco Geld möchte. Am 28.5. erscheint Ace Combat Infinity nämlich bereits.
Angespielt: Gewohnt casual, gewohnt actionreich
Quelle: Bandai Namco
Ace Combat Infinity (5)
In Berlin konnten wir Ace Combat Infinity auch anspielen. Mangels echter Gegner zu dem Zeitpunkt, entschied sich unser Autor für den Singleplayer-Modus. Die allererste Mission der Kampagne bleibt dabei noch ganz locker. Zusammen mit einem halben Dutzend Flügelmänner bekämpfen wir darin mehrere Wellen von feindlichen Flugzeugen, allesamt sehr einfach vom Himmel zu holen. Die Steuerung ist gewohnt casual. Egal ob in der Cockpitperspektive oder der Außenansicht, mit den Sticks gibt man dem Spiel eine grobe Richtung vor, den Rest erledigt sozusagen der Autopilot. Selbst das Beschießen von Feinden ist einfach. Während man in realistischeren Simulationen die Geschwindigkeit des Gegners berücksichtigen muss, das Fadenkreuz etwas weiter vor dem Ziel ansetzt, sparen sich Project Aces diesen Gedankenschritt. Es soll leicht zugänglich sein. Deshalb gilt: Ist das Fadenkreuz über dem Ziel, dann trifft das Projektil!
Quelle: Bandai Namco
Ace Combat Infinity (9)
Für ein bisschen Abwechslung in den Missionen und Coop-Spielen sorgen sogenannte Raid Bosse. Wie in MMOs sind das besonders starke Gegner, die am Horizont erscheinen. In unserer Mission ist das zum Beispiel ein dicker Bomber, der im Verband mit einigen Jägern fliegt. Alleine können wir ihn nicht erledigen, müssen dafür stattdessen mit Teammitgliedern zusammenarbeiten. Und selbst das soll in den kompetitiven Team-Spielen nicht reichen. Dann muss man sich sogar mit dem Feind verbünden, um den besonders schweren Brocken vom Himmel zu holen. Die Belohnung ist ein besonders intensiver Kampf – und natürlich entsprechende Punkte auf dem Konto.
