One Piece: Pirate Warriors 3: Vorschau: Ruffy trifft auf den roten Shanks
Special
Der neue Next-Gen-Ableger von One Piece macht spielmechanisch gar nicht so viel Neues: Ruffy und seine Piratenbande verhaut tausende Gegner im Akkord. Dafür holt die Serie inhaltlich auf und erzählt erstmals die emotionale Geschichte von Shanks, Ruffys Piratenvorbild.
In Monkey D. Ruffys Piratenparadies ist die Hölle los - wie immer eigentlich. Bei Bandai Namco konnten wir kürzlich einen Level Probespielen und da wimmelte es vor Gegnern. Zu Hunderten stehen sie auf der Map in Grüppchen zusammen - eine Gefahr sind sie aber eigentlich nicht. Wie aus den Dynasty-Warriors-Spielen bekannt prügeln wir uns mit Leichtigkeit durch die Massen. Ruffys Gummiarme dienen da schon mal als Maschinengewehrfäuste, die ganze Bataillone umfallen lassen. Ruffy kämpft aber nicht allein: An seiner Seite stehen als spielbare Charaktere fast 40 Figuren aus der Welt von Eiichiro Odas Serie bereit. Neben Mitgliedern seiner Bande, also Lorenor Zorro, der mehrere Schwerter gleichzeitig führt, der knapp bekleideten Nami und dem Lügenbaron Lysop warten auch Figuren aus den neuen Bänden und Piraten, die Ruffy in der Mangaserie eigentlich besiegte oder hinter sich ließ. Eine der neuen Figuren kann gegnerische Reihen sogar ausdünnen, indem sie mit ihrer Teufelsfrucht die Herzen der Gegner aus dem Körper holt und auf Knopfdruck platzen lässt!
Quelle: Bandai Namco
Dutzende gleichaussehende Gegner: Im Stil von Dynasty Warriors pflügt man durch Ansammlungen von Feinden.
Eine große Neuerung im Gameplay gibt es dann doch: Der Spieler kann durch einen Extra-Skill weitere Figuren der Strohhutbande zur Hilfe rufen. Sobald man durch Angriffe einen Skillbalken aufgefüllt hat, kann man so beispielweise Lorenor Zorro beschwören, der für knapp 30 Sekunden mitkämpft. Das ist sinnvoll, wen man gegen die schwereren Bosse kämpft.
So weit, so bekannt. Das alles gab es auch schon in Pirate Warriors 2 und den anderen Spielen der One-Piece-Serie. Neuartig ist der emotionale Touch. Die Entwickler wollen erstmals die emotionale Geschichte hinter Ruffys Piratenträumen erzählen und zeigen in eine raufwühlenden Szene wie der Anführer der Strohhutbande seinen namensgebenden Strohhut von Shanks bekommt. Das Kapitel ist einer der Höhepunkte der Serie und beleuchtet zum ersten Mal auch Ruffys Ambitionen und Motive als Pirat. Was Story anbelangt, will Pirate Warriors 3 damit deutlich auftrumpfen und mehr abliefern als seine Vorgänger. Die waren für Außenstehende immer recht dröge erzählt, lebten nur vom Gameplay. Das will Entwickler Omega Force ändern.
Sprung auf die Next-Gen
Quelle: Bandai Namco
Das Treffen mit dem roten Shanks ist einer der emotionalen Höhepunkte der Serie.
Der Sprung von der Last-Gen auf die Next-Gen ist natürlich die andere große Neuerung in Pirate Warriors 3. Vom Stil bleibt sich das One-Piece-Spiel natürlich treu. Statt auf realistische Grafik zu setzen, finden wir hauptsächlich Manga- und Comic-Optik vor. Die ist von Haus aus etwas weniger anfällig für Alterungsprozesse. Dennoch setzt Omega Froce Akzente, vor allem durch schärfere Texturen und Charaktermodelle. Die heben sich nun viel deutlicher vom Untergrund ab, sind auch viel detailreicher. Und es passen viel mehr Gegner auf einen Screen, weil die Sichtweiten deutlich erhöht scheinen.
Über eins kann das aber nicht hinwegtäuschen: Ganz oft stehen mehrere Dutzend bis Hundert Kämpfer des gleichen Typs nebeneinander. Und fast alle sehen sie gleich aus. Nun, aber auch das ist eher dem Genre geschuldet, als der Engine.
Meinung
Bildergalerie
In eigener Sache: Wir haben One Piece: Pirate Warriors 3 auf einem Vorschau-Event von Bandai Namco in Frankfurt angespielt. Die Reisekosten hat der Publisher bezahlt. Dies nahm keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
