Gamezone-Leser Psychotoe2008 will endlich professioneller an sein liebstes Hobby herangehen und sich einen Playseat zulegen. Doch welcher erfüllt seine Ansprüche bezüglich Budget, Aufbau und Praxistauglichkeit? Lest in diesem Artikel seine Erfahrungen mit dem Playseat Evolution Alcantra und dem Fanatec CSL Seat.
Wir schreiben das Jahr 2015. Eine frische Generation an Konsolen steht in unseren Wohnzimmern und für Racer-Fanboys wie mich scheint die aktuelle Generation der Knaller zu werden. Mit Forza Motorsport 5 hat uns Turn 10 direkt zum Start der Xbox One den besten Racer für Konsolen zum Release zur Verfügung gestellt. Bereits anderthalb Jahre später steht hier auch schon der Nachfolger in der Boxengasse. Daneben steht Project Cars, als potentieller GT/Forza Killer in den Startlöchern und auch ein GT7 könnte, nach dem guten 6. Teil, wieder zur alten Stärke finden und zur Konkurrenz aufschließen. Egal wie und welche Plattform, für Racer fing die Next-Gen gut an und die Zielgerade ist noch lange nicht in Sicht.
Dies war auch der Grund, direkt zu Beginn etwas Geld in mein liebstes Genre zu investieren und mein Racer-Equipment etwas zu tunen. Im letzten Jahr habe ich mir ein passendes, sehr gutes Lenkrad besorgt, das Thrustmaster TX 458 Italia Edition (only PC und XO). Bisher habe ich meine Lenkräder immer an einem selbstgebastelten Gestell in Verbindung mit einem Musikrocker genutzt. Das war schon traumhaft, doch wollte ich in dieser Gen endlich mal etwas "professioneller" an die Sache gehen und mir einen Raceseat kaufen. Die Kriterien waren schnell gefunden. Das Modell der Wahl sollte etwas kleiner als das alte Selfmade-Alu-Monster sein und sich mit einem echten Rennsitz noch authentischer anfühlen.
Meine übrigen Vorgaben waren ebenfalls klar:
- Budget: Maximal 500 EUR
- Ausstattung: Die Sitzverstellung sollte flexibel sein, um große wie kleine Menschen optimal positionieren zu können. Desweiteren musste die Möglichkeit gegeben sein, mein Equipment vollständig und bombenfest verbinden zu können.
- Die Verarbeitungsqualität sollte bei dem Budget selbstredend top sein.
- Da sich beim Test meiner ersten Wahl (Playseat) ein paar Kritikpunkte angesammelt hatten, habe ich meinen ersten Seat wieder zurück gesendet und mir eine Alternative bestellt.
- Das war auch mein Anlass, diesen Vergleich für Euch zu verfassen.
Quelle: Playseat
Playseat Evolution Alcantra Edition
Das Paket ist erstaunlich klein, aber nicht gerade leicht. Der DPD Mann sah etwas fertig aus, als er das Teil zu mir hochgeschleppt hatte. Bestellt hatte ich den oben erwähnten Playseat mit Zubehör, genauer gesagt, dem Seatslider. Dieser ermöglicht eine Verstellmöglichkeit des Sitzes nach vorn und hinten, wie bei einem echten Auto per 2-Wege-Verstellung. Beim Auspacken fällt direkt die gute Qualität auf. Die Konstruktion wirkt wertig, hat keinerlei Kratzer und ist recht schwer. Im Netz liest man immer von 30-45 min Aufbauzeit. Das kann ich alter Bürohengst nicht bestätigen. Ich habe allein ohne den Seatslider bereits1 ½ h benötigt. Dazu muss ich aber auch gestehen, es setzt bei mir im Hirn alles aus, wenn ich einen Inbusschlüssel oder ein anderes Werkzeug in der Hand halte. Ich bin daher kein Maßstab und Leute mit mehr Erfahrung beim Aufbau von Dingen werden es wohl auch in der angegeben Zeit hinbekommen.
Ich jedenfalls habe überall Schrammen und Blessuren davongetragen und schließlich einen Freund gebeten, den Slider am nächsten Tag einzubauen. Das klappte dann viel besser. Klasse ist auch, dass gleich genug Schrauben und Zubehör dabei waren, um das Lenkrad fest zu verschrauben, genau wie auch die Pedale. Da wackelt und rutscht auch bei rabiater Fahrweise nichts.
Quelle: Playseat
Erste Anmutung nach dem kompletten Aufbau: Groß und saugeil. Aber mal im Ernst, auch wenn man den Sitz einklappt und zusammenschiebt, ist es ein großes Teil, was man nicht mal eben in die Ecke stellen kann. Und jeder Nicht-Single kann es vergessen, die Frau zu überreden, dass der Seat Style hat und dauerhaft im Wohnzimmer stehen darf. Ich musste es in mein "Spielzimmer" verfrachten. Für jeden Single-Racer gilt, hier ist euer neuer Eyecatcher. Das Teil sieht einfach nach Spaß aus und jeder will sich sofort reinsetzen und mal testen.
Nun heißt es, die richtige Einstellung finden. Also Lenkradhöhe (bedingt einstellbar) und Entfernung zu den Pedalen finden. Ich bin genau 1,80 und hier kommt der erste Kritikpunkt. Ich kann ihn nicht perfekt justieren. Nicht falsch verstehen, ich kann ihn gut einstellen, aber eben nicht perfekt. Das Lenkrad müsste bei mir noch gute 7-10 cm weiter zurück, was aber aufgrund der Pedale, die ganz hinten fest montiert sind, nicht möglich ist. Ich bin hier, was flexibles Einstellen angeht, am Limit. Die Lenkrad Stange sitzt genau vor der Pedalauflage. Ein etwas beleibterer Freund von mir kann so nicht gut fahren, da er bei dem zu nah am Körper positionierten Lenkrad nicht bequem scharf einlenken kann, ohne sich selbst zu behindern. Ein anderer Freund von mir (1,65 m) kommt mit der Vorgegebenen Pedalposition nicht zurecht. Ihm fehlen dann ein paar cm, um entspannt fahren zu können.
Für mich selbst kann ich es sehr ordentlich einstellen, sobald man aber nicht der Herstellernorm entspricht, kann es schwieriger werden. Wir haben am Testabend dann irgendwann die Pedale abgeschraubt und uns mit selbstklebenden Klettband beholfen (klasse, war im Lieferumfang enthalten). Hat einwandfrei funktioniert, aber naja, schöner wäre es, hier mehr Möglichkeiten zu haben, was die Verschraubung angeht.
Im Detail lässt sich Folgendes verstellen:
Der Sitz ist fest verschraubt auf einer Metallstange und mit einem einfachen Drehknopf in der Länge verstellbar. Leider wandert dann auch das Lenkradkreuz mit und hier ist die Krux. Es lässt sich dann nicht mehr komplett frei bewegen, da die Möglichkeiten durch die festen Pedale sehr begrenzt sind.
Das Lenkrad lässt sich Schräg in der Höhe/ Tiefe verstellen. Großer Nachteil dabei: Da das Lenkrad schon relativ nah am Körper ist, wird, durch den Aufbau bedingt, bei einer Änderung nach oben das Lenkrad noch näher an den Körper gesetzt. Wenn ich es tiefer einstelle, geht es automatisch weit nach hinten. Wäre alles kein Problem, wenn die Pedale nicht fest im Weg stehen würden. (Schaut euch die Bilder an, dort sieht man ganz gut welche Teile verstellbar sind und solltet Ihr hier Fragen habe, gehe ich dazu gern im Kommentarbereich ein)
Wenn alles passt und ihr endlich die individuell beste Position gefunden habt, die Ihr braucht, dann gibt es nichts mehr zu bemängeln.
Es wackelt nichts beim Fahren, alles ist stabil und das Fahrgefühl ist fantastisch. Auch nach längeren Sessions ist keinerlei Ermüden festzustellen und man könnte ganz entspannt ein 24h Rennen durchziehen, das passt einfach. Ganz ganz großes Kino!
Eine kleine Anmerkung: Was man sagen muss, ist, dass der Sitz selbst unangenehm nach Chemiefabrik riecht. Er fühlt sich klasse an, er sieht wirklich toll aus in der Alcantara Edition mit Lederapplikationen, aber er riecht. Für viele evtl. kein Thema, für Allergiker kann das ein KO-Kriterium darstellen. Das war dann, in Verbindung mit den nicht optimalen Einstellungsmöglichkeiten, der Punkt, an dem ich mich entschieden habe, ihn zurückzusenden. Bei einem Komplettpreis um die 400 EUR (inkl. Versand und Zubehör, Sitz selbst 300 EUR) muss das Teil komplett perfekt sein. Da möchte ich keine Kompromisse eingehen.
Im Netz liest man öfter zwei große Kritikpunkte:
1. Der Sitz/die Konstruktion ist wackelig
– Auf keinen Fall! Da wackelt nichts. Im Betrieb ist das gesamte Konstrukt wirklich sehr stabil. Da bin ich echt begeistert!
2. Die Stange zwischen den Beinen
– Ich und keiner meiner Freunde, die mit getestet haben, haben die Stange als störend empfunden, nein, wir haben sie nicht mal bemerkt.
Fazit: Mega. Das Teil macht wirklich Spaß! Sieht klasse aus. Lässt sich mit Einschränkungen ganz ordentlich einstellen und wenn man dann die passende Position für sich gefunden hat, ist der Spielspaß mit einem passenden Lenkrad enorm. Es lässt sich schwer in Worte fassen, wie stark die Immersion noch einmal gepusht wird. Man kommt sich schlicht wie ein Rennfahrer in einem Simulator vor. Klasse! Negativ ist der starke Chemiegeruch und die Tatsache, dass ich bei einem 300 EUR Sessel noch Zubehör, welches bei dem Preis dabei sein sollte, zusätzlich kaufen muss und dass die Einstellmöglichkeiten nicht optimal auf jeden angepasst werden können. Trotzdem, für den Racing-Nerd ein Hammer Teil, was die Spielerfahrung in neue Sphären katapultiert.
Quelle: fanatec.com
Fanatec CSL Seat
Nach ein paar Tagen Wartezeit kam der Fanatec an und schon bei der Lieferung fiel auf, dass er sehr viel leichter ist. Im Internet hatte ich zuvor länger recherchiert und auf der einen oder anderen Seite gelesen, dass der Sitz schwieriger aufzubauen sei. Da mir schon die 1 1/2h beim Playseat zu viel des Guten waren, habe ich dieses mal gleich meinem besten Freund Bescheid gesagt, der mir beim Aufbau helfen sollte. Mit einem echten Handwerker sollte das doch sehr viel schneller gehen.
Beim auspacken fiel sofort positiv auf, dass Fanatec auf die eigene Qualität sehr achtet. Wie bei Playseat wirkt alles sehr hochwertig. Einen Unterschied sieht man aber sofort: Waren es beim Playseat schon um die 10-15 einzelne Teile, kommt beim Fanatec ein echter Bausatz. Gefühlte 80 Teile mit knapp 300 Schrauben. Nach ca. 2 1/2h hatten wir den Rahmen und den Sitz fertig. Was noch fehlte, waren Pedalauflage, die passende Lenkradhalterung und der Sitzbezug. Am nächsten Abend haben wir auch das fertig bekommen und inkl. der Einstellung für die perfekte Sitzhalterung haben wir knappe 4h gebraucht. 4h mit einem erfahrenen Handwerker… Allein hätte ich das Teil entweder gar nicht aufgebaut bekommen oder ein ganzer Samstag wäre drauf gegangen. Hier ist der Playseat definitiv im Vorteil. Was man dem Fanatec wieder zu Gute halten muss, ist die Tatsache, dass ich kein weiteres Zubehör mehr kaufen muss. Hier ist alles dabei. Der Seatslider wie auch die Halterung für die Gangschaltung sind im Lieferumfang enthalten. Das macht auf das Gesamtpaket betrachtet immerhin einen Preisvorteil von knapp 100 € aus, ein Viertel des Gesamtpreises. Nun steht das feine Teil und wieder versuche ich, einen ersten Eindruck zu bekommen.
Quelle: Fanatec.com
Nach dem etwas größer, schwerer wirkenden Playseat und den nun riesigen Erwartungen, kam erstmal kein Hype auf.
Warum, kann ich gar nicht sagen. Ich denke, er wirkt nicht ganz so massiv. Er sieht schnittiger und eleganter aus, aber der erste Eindruck war beim Playseat einfach besser. Egal, ein erster Eindruck macht noch keine Rundenzeit, also rein da.
Auch hier bin ich erst mal nicht wirklich geflasht. Der Einstieg ist nicht so komfortabel und das Teil wackelt beim Einsteigen wie ein Schaukelstuhl. Ich sehe schon die 4h als verloren an und überlege, wie lang ich wohl brauche, das Teil wieder in seine Einzelteile zu zerlegen und einzupacken. Doch das war zu früh gehatet. Sitzt man erst einmal, wackelt nichts mehr. Der Sitz benötigt einfach das Körpergewicht als Schwerpunkt und alles sitzt. Verstellen kann ich alles. Höhe und Entfernung des Lenkrads, den Sitz separat oder einfach den gesamten Rahmen. Hier findet jeder seine perfekte, ja perfekte, Einstellung.
Ok, damit kann man wohl arbeiten. Also fahre ich meine ersten drei Runden und gebe weiter an die Kumpels. Was sofort auffällt, jeder von uns findet sehr schnell eine sehr gute Sitzposition. Das ist in meinen Augen ein riesen Vorteil, wird der Sitz doch sicherlich meistens für Sessions mit ein paar Kumpels genutzt. Bei den Pedalen haben wir dieses Mal gleich auf die Variante mit dem Klettband gesetzt, was auch hier einwandfrei funktioniert. Erwähnt werden sollte trotzdem, dass auch hier die Pedale verschraubt werden können (Anmerkung: Mittlerweile sind die Pedale fest verschraubt und sitzen perfekt). Für einen schnellen Wechsel zwischen mehreren Fahrern eignet sich die Variante mit dem Klettband aber mehr. Es geht schlicht schneller.
Man sitzt enger in dem Sitz, was sich aber mehr nach Cockpit anfühlt als beim Playseat. Nicht falsch verstehen, der Playseat sitzt sich sehr gut. Aber mehr wie ein Polo GTI und der Fanatec wie ein 911 GT3. Vollschale gegen Sportsitz. Da finde ich persönlich den Fanatec sympathischer. Wir wollen schließlich Rennen fahren und nicht zum Bäcker cruisen. Das ist aber ganz sicher Geschmackssache.
Was an dieser Stelle aber noch erwähnt werden muss, ist, dass der Fanatec auf Personen bis 200 Kg zugelassen ist. Das will ich sehen… Also wer hier 170 cm und 160 Kilo misst, wird voraussichtlich zwei dieser Sitze benötigen. Es wäre sicher ein sehr kurioser Anblick, eine 190-200 kg schwere Person in diesem Sitz zu sehen.
Ein weiterer Nachteil machte sich aber nach ca. 10-15 gefahrenen Runden bemerkbar. Hatte ich im Playseat das Gefühl, dass ich ein 24h Rennen allein am Stück durchziehen könnte, macht sich der Rücken im Fanatec, sollte der Sitz nicht perfekt eingestellt sein, bemerkbar. Da wir zu dritt getestet haben, haben sich meine Kumpels nach ca. 3h entschieden, sich ein Kissen in den Rücken zu legen. Das fand ich erst einmal ziemlich weicheierig, aber nach ca. 20-mal nachfragen, ob das wirklich angenehmer sei, habe ich es eingesehen. Es ist auch so gut. Optisch aber finde ich es grausam.
(Nach 3 Wochen Dauertest) – Der Sitz muss sich scheinbar "einhängen". Nach dem Testabend, kam es zu keinem ziehen mehr. Man sitzt super! Sollte der Seat für Sessions mit mehreren Personen gedacht sein, ist aus meiner Sicht der Fanatec die erste Wahl, lässt er sich doch besser und schneller auf mehrere Leute einstellen.
Kommen wir zum Spielspaß. Auch der Fanatec kann hier auf ganzer Linie überzeugen. Sitzt man in der idealen Position, bekommt man dasselbe Feeling wie im Playseat. Nichts wackelt, Lenkrad und Pedale sind super erreichbar und man kann seinen Lieblings-Racer mit einem ganz neuen Feeling erleben und genießen.
Fazit:
Auch der Fanatec weiß zu überzeugen und steht der Sitz erst einmal, ist er ähnlich wie der Playseat einfach grandios und bringt ungeheuren Spielspaß mit sich. War mein Fazit beim Evo schon "geil", bekommt der Fanatec dasselbe Ergebnis. Ein Geruch wie beim Playseat ist überhaupt nicht vorhanden, was ja einer der Gründe für den Platzverweis vom Evo war. Negativ ist auf jeden Fall der Aufbau, der sehr aufwendig ist, sei es vom zeitlichen wie auch vom handwerklichen Anspruch. Ebenfalls negativ im direkten Vergleich ist der Komfort beim ein- und aussteigen.
Nun muss ich zu einem abschließenden Fazit kommen und das fällt mir doch sehr schwer. Auf der einen Seite haben wir den Playseat.
Schwer, höchste Qualität und Stabilität mit einem super bequemen Sitz, der auch für lange Sessions taugt. Auf der anderen Seite den Fanatec. Wirkt schnittiger, bietet all die tollen (Hardware-)Features, die ich beim Playseat erst noch extra kaufen musste. Der Preis und perfekte Verstellmöglichkeiten, was auch Sessions mit mehreren Leuten leicht möglich macht, stehen ebenfalls auf der Haben-Seite.
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden und anstatt einer eindeutigen Empfehlung für einen möchte ich beide empfehlen.
Beide bringen im Endeffekt genau das, was man erwartet und sogar ein Stückchen mehr. Eine sinnvolle, ja, geile Ergänzung für Racer, die ihrem Lieblingsgenre noch ein Stück mehr Authentizität verleihen wollen. Für Racing-Verrückte, die ein Stück mehr wollen als der normale Gamer, dem der Controller genügt.
Braucht man einen Rennsitz? Auf keinen Fall! Ist ein Rennsitz geil? Ja verdammt, es ist der Wahnsinn sein Game damit noch intensiver zu erleben!
Es ist einfach ein anderes Fahren. Ich persönlich habe ein viel stärkeres "mittendrin-Gefühl" mit einem Lenkrad und dem Sitz.
Die passende Hardware vorausgesetzt, kann man hier erst die Stärken der Titel richtig fühlen. Ein Forza 5, welches ein für mich perfektes Force Feedback und geniales Gefühl in der Lenkung bietet, fühlt sich ganz anders an als mit dem Controller. Leichter wird damit nichts, auch meine Rundenzeiten sind noch nicht auf Controller Niveau angekommen, einfach, weil man anders spielt.
Doch das Gameplay an sich bekommt einen ungeahnten Boost und jeder, der Racer liebt, sollte zumindest mal in einem solchen Sitz Platz genommen haben und das erlebt haben. Einfach grandios! Und wenn ich daran denke, dass ein GT7 sicherlich Project Morpheus Support bieten wird… Aijaijai.
Ich persönlich habe mich nun letztendlich für den Fanatec entschieden. Da ich meinen Fokus auf Abende mit den Freunden lege und ich den Sitz mit seinem Cockpit Feeling geil finde. Der Fanatec-Sitz hat einfach ein kleines Stückchen besser zu mir gepasst. Mit Playseat wäre ich wohl auch zufrieden, doch die ausschlaggebenden Kritikpunkte habe ich hoffentlich hinreichend erläutert, die schlussendlich zu meiner Entscheidung geführt haben.
In diesem Sinne sage ich: "Gentleman, start your Engine!!"
