Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4: Ein Quicktime-Fest im Anime-Look
Special
Das Spiel mit dem längsten Titel der Welt geht in eine neue Runde: Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 kommt zum ersten Mal für Playstation 4 und Xbox One - wir haben einen ersten Blick darauf werfen können.
Dieses Jahr erscheint Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm zum ersten Mal nur für Playstation 4, Xbox One und Steam – die alten "Legacy"-Konsolen fallen weg. Im Herbst 2015 soll das Anime-Actionspiel erscheinen, wir haben bei Bandai Namco bereits einen Blick drauf werfen können.
Altbekanntes Gameplay
Quelle: Bandai Namco
Eine Riesenkröte teilt ordentlich aus.
Am Gameplay hat CyberConnect2 gar nicht so viel geändert. Noch immer ist Naruto Shippuden vor allem eins: Verrückte Action "over the top"! Die Handlung ist im großen Shinobi-Weltkrieg angesiedelt, soll aber an vielen Ecken und Änderungen von den Animes abweichen – damit Spieler etwas Neues erleben. In der Mission, die wir sehen, kämpft Naruto beispielsweise mit seinem Team aus zwei weiteren Mitgliedern gegen einen riesigen Bossgegner – einem zehnschwänzigen Monster.
Um das anzugreifen, steuern die Riesenkröte Gamakichi durch eine Armee kleinerer Mobgegner. Im Hintergrund explodiert ein wahres Effekt-Feuerwerk und ein Bodycounter zählt mit, wie viele Gegner wir platt gemacht haben. Platt gemacht im wahrsten Sinne des Wortes – denn die meisten greifen wir gar nicht direkt an. Der Frosch zermatscht sie stattdessen unter seinen rieisgen Füßen. Am Ende der kurzen Demo hat Gamakichi eine fünfstellige Anzahl Feinde besiegt – ohne großartig was unternommen zu haben, nur durchs Rumspringen.
Quelle: Bandai Namco
Grafisch ein Augenschmaus, jedoch weniger wegen der Optik sondern mehr wegen der völlig skurrilen Action.
Probleme bereiten in Naruto-Spielen meist nicht kleine Mobs sondern nur die großen Bossgegner. Das erste Treffen mit einem in Ultimate Ninja Storm 4 ist genauso kurios wie die Szenen zuvor! Die Riesenkröte schlittert dann auf dem Rücken einer Riesenschnecke dem zehnschwänzigen Monster entgegen, schnappt mit der Riesenpranke nach Naruto und seinen Kumpels und schleudert sie dem Riesen-Boss entgegen. Der fährt seine Tentakelarme aus, auf denen Naruto dann entlanggleitet. Drei Tentakeln liegen nebeneinander, wie in einem dieser Endless-Runner. Nun gilt es, Hindernissen auszuweichen.
Quick-Time Galore!
Zwischendrin: Quick Time Events. Überall. Als die Kröte Gamakichi losspringt, müssen wir schnell eine Taste drücken. Um auszuholen? Taste drücken. Um Naruto und seine Gang einzusammeln? Ein Muster mit dem Stick ausführen. Gefühlt in der halben Demo unterbricht das Gameplay kurz, um einen besonders skurrilen Moment in einer Quick Time Szene darzustellen. Das trägt zwar zur absolut "over the topigen" Inszenierung bei, vor allem weil die Sequenzen im Anime-/Manga-Stil gehalten sind. Spielerisch aber könnten sie mit der Zeit ermüdend wirken.
Quelle: Bandai Namco
Noch nie hat es so viele spielbare Charaktere gegeben: Weit über 100 Figuren aus Naruto kommen vor.
Viel mehr Inhalte konnten wir bei der Präsentation leider nicht sehen. Was wir sahen, lässt vor allem auf eins schließen: Die Next-Gen-Fassung von Naruto verändert sich nicht großartig. In Sachen Gameplay und Optik bleibt sich CyberConnect2 treu. Lediglich grafisch gibt es ein Upgrade, das man aber wegen der comichaften Mangadarstellung etwas aufweicht.
Der vierte Teil der Ultimate Ninja Storm Serie ist vor allem eines: Fanservice. Das merkt man auch, wenn man sich den Charakter-Roster anschaut. Neben den Hauptcharakteren Naruto und Sasukue gesellen sich weit über 100 andere Figuren, darunter welche aus dem aktuellsten Naruto-Film. Und auch einen 1vs1-Multiplayer bietet das Actionspiel – online wie offline!
