Halo 5: Guardians: Vorschau: Neuer Warzone-Modus sorgt für riesige Schlachten
Special
Auf der E3 kündigte Microsoft einen neuen Multiplayer-Modus für Halo 5: Guardians an. In Warzone treten 24 Spieler gegeneinander und gleichzeitig gegen NPC-Soldaten an. Wir haben das genauer unter die Lupe genommen.
Neben einem ersten Blick auf die Kampagne von Halo 5: Guardians enthüllte Microsoft auf der E3 2015 vor allem eins: Den neuen Warzone-Modus im Multiplayer. 24 Spieler treten darin in 12er Teams gegeneinander an. Sie müssen jedoch mit Bedacht vorgehen: Beide Teams müssen Punkte sammeln, die man entweder durch Kills, oder durch Eroberungen von Basen erhält. Drei solcher Punkte sind auf der Karte verteilt – das erinnert an Conquest aus der Battlefield-Reihe.
Quelle: Microsoft
Endlich wieder fliegen: Warzone macht es möglich.
Und nicht nur deshalb erinnert uns der Spielmodus an Battlefield: Zum ersten Mal seit der Enthüllung von Halo 5 sehen wir Fahrzeuge! In den eher wettbewerbsorientierten Spielmodi, die bislang demonstriert wurden, wurde immer händisch und ohne großes Kriegsgerät gekämpft. Nun sind sie aber wieder da, die Warthogs, Laufpanzer und Raumgleiter.
PvE meets PvP
Warzone ist aber nicht nur ein reiner PvP-Modus. Auf der Karte tummeln sich allerhand NPCs. Sobald wir einen der Punkt einnehmen, wird er von KI-Soldaten bewacht. Wollen wir einen anderen Punkt überrennen, müssen wir die KI-Kämpfer und echten Feinde aus dem Gebiet verdrängen.
Quelle: Microsoft
PvE meets PvP: Warzone wirkt riesig, weil die Karte mit so vielen Spielfiguren bevölkert ist!
Und danaben herrscht noch mehr Verkehr. In Verstecken und Schlupfwinkeln auf der ganzen Karte spwanen weitere feindliche NPCs mitsamt kleinen Bossen. Das Team, das diese PvE-Kämpfe zuerst meistert, bekommt weitere Punkte gutgeschrieben. Die wandern zum Einen direkt aufs Teamkonto, füllen aber auch das eigene Konto. Mit den verdienten Credits kann man sich vor Rundenbeginn eine neue Waffe zulegen der ein Fahrzeug herbeirufen. Diese Ausrüstungsgegenstände bleiben jedoch nur in dieser Runde verfügbar. Wenn man das nächste Mal stirbt, startet man wieder mit der normalen Kombination aus Kampfgewehr und Pistole.
Durch diesen Mix aus PvE- und PvP-Elementen wirkt Warzone viel größer und lebendiger als die reinen PvP-Modi. Die Karte birst förmlich vor Bewegung, überall findet man Kanonenfutter. Das Feature bietet außerdem ein wenig Entscheidungsfreiheit: Will man sich den Feinden stellen und kämpft um die wichtigen Punktelieferanten, oder stellt man sich der KI in den Weg, um schnell an starke Waffen und Fahrzeuge zu kommen?
Nach dem Start von Halo 5: Guardians sollen 15 Karten für den Multiplayer-Modus veröffentlicht werden. Sie alle sind kostenlos – das ist fair. Die Warzone-Karten sind mit ihren Basen und NPC-Bossen übrigens 40-mal größer als alle anderen Halo-Karten!
Kampagne mit Starbesetzung
Quelle: Microsoft
Rot gegen Blau gegen alles andere: Warzone mischt Elemente aus PvE und PvP.
In der Kampagne dreht sich alles um die Frage, wer gut und wer böse ist. Ist der Master Chief ein Held oder ein Verräter? Ist Spartan Locke Freund oder Feind? Die Grenzen sollen schwierig auszumachen sein…
Die Geschichte erlebt man offensichtlich aus zwei Perspektiven und mit zwei Teams: Den einen Teil spielt man als Master Chief, den anderen als Locke. Der hat weitere alte Bekannte im Schlepptau: Auch Buck, Vale und Tanaka sind mit ihm auf der Suche nach John-117. Und mit Buck ist auch eine wahre Hollywood-Größe an Bord. Er wird erneut von Serien-Star Nathan Fillion (Firefly, Castle) gemimt.
