Call of Duty: Black Ops 3 im Vorabtest

Special Peter Grubmair
Call of Duty: Black Ops 3 im Vorabtest
Quelle: Activision

Bevor wir kommende Woche mit unserem großen Test zu Call of Duty: Black Ops 3 online gehen, haben wir hier die wichtigsten Infos im Vorabtest für euch zusammengefasst.

In Call of Duty: Black Ops 3 erleben wir eine Zukunftsvision, in der die Maschinen die Macht übernommen haben und die Gedanken der Menschen kontrollieren. Dabei fällt einem in der Kampagne sofort auf, dass die Level angenehm groß und breit ausgelegt wurden, so dass man sie auch im 4er-Coop angenehm spielen kann, da sie genug Platz bieten um sich vernünftig aufteilen und flankieren zu können.

Call of Duty: Black Ops 3 im Vorabtest Quelle: PC Games Dabei spart Treyarch allerdings nicht mit den Bossgegnern, die in erstaunlich hoher Zahl auftreten. Dabei begeistert, dass viele von ihnen eine spezielle Taktik benötigen, um sie lahmlegen zu können. Pure Waffengewalt reicht oft nicht aus, Timing und Präzession sind gefragt. Ein gehöriges taktisches Element stellen dabei die Cyber Cores dar, die uns verschiedene Fähigkeiten verleihen. Sehr praktisch zum Beispiel die EMP-Waffe, mit der wir die Roboter lahmlegen können.

Die Cyber Cores, die wir im Safe House ausrüsten, sind in drei Kategorien eingeteilt, die sich wiederum in zwei Stränge aufteilen. Auf diese Weise können wir vor jedem Einsatz bestimmen, welche Taktik wir anwenden wollen. Legen wir mehr Wert darauf den Gegner durch allerhand technischer Gadgets zu verwirren und abzulenken, oder setzen wir lieber auf möglichst durchschlagende Waffengewalt? Die verschiedenen Cyber Cores unterstützen uns dabei ganz individuell und erweitern das Gameplay sinnvoll.

Call of Duty: Black Ops 3 im Vorabtest Quelle: PC Games Call of Duty-Fans wird freuen zu hören, dass die Kampagne in Black Ops 3 deutlich umfangreicher ausfiel, als noch in den Vorgängern. Je nach Spielweise und Schwierigkeitsgrad sollte man sich schon zehn Stunden für einen Durchgang beschäftigen können, insofern man nicht auf leicht spielt und durch die Level durchläuft. Sehr schön dabei, wie abwechslungsreich die Story ausgefallen ist. Wir benutzen die unterschiedlichsten Gefährte und Fluggeräte und sogar einen Level unter Wasser gibt es. Besonders zum Ende hin nimmt die Geschichte dann nochmal richtig Fahrt auf und präsentiert uns einige Level, wie wir sie so in noch keine Call of Duty erlebt haben. Natürlich verraten wir euch an dieser Stelle nicht, was euch da erwartet.

Generell entpuppt sich Black Ops 3 als ein wahres Monster, was den Umfang und die unterschiedlichsten Spielvariationen betrifft. Erwähnt sei an dieser Stelle der neue Safeguard-Modus, bei dem ein Team einen Roboter auf seinem Weg zum Ziel eskortieren muss, während das andere Team versucht ihn lahmzulegen. Ansonsten bietet uns der Multiplayer nichts wirklich spektakulär Neues, dafür eine ganze Menge Verbesserungen im Detail, worauf wir in unserem ausführlichen Test Anfang kommender Woche noch ausführlicher eingehen werden.

Call of Duty: Black Ops 3 im Vorabtest Quelle: PC Games Von den Spielern sehnlichst gewünscht, gibt es natürlich auch wieder ganze Zombiehorden zu vernichten. Im Nightmare-Modus werden dabei die Level aus der Kampagne anders angeordnet und eine komplett neue Geschichte erzählt. Dabei lässt sich auch diese mit bis zu drei Freunden im 4er-Coop spielen. In der Praxis ist das eine wirklich gute Idee, da es viel mehr Spaß macht nach der Kampagne den Nightmare-Modus zu spielen, als erneut die Kampagne auf höherem Schwierigkeitsgrad. Und wo wir in der Kampagne noch auf Unterstützung aus Hollywood verzichten müssen, bekommen wir im Nightmare-Modus Stars wie Jeff Goldblum und Ron Perlman geboten. Dabei begeistert diese Spielvariante mit ihrem stetig ansteigendem Schwierigkeitsgrad und den weiträumigen Leveln. Als besonderer Gag kann man sich dabei in ein Tentakelmonster verwandeln, welches frappierend an das Dunkelwesen aus The Darkness erinnert, wie ihr auch im eingebetteten Video hier sehen könnt.Nicht zuletzt können wir Black Ops 3 attestieren, dass es sich grafisch im oberen Segment ansiedelt, ohne jedoch die Spitze des Machbaren zu erklimmen. Dafür bekommen wir aber fast durchgehend stabile 60 Frames die Sekunde geboten, die nur durch seltene Framedrops gestört werden. Dies gilt für die Singleplayer-Kampagne ebenso, wie den Mutliplayer.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir mit Call of Duty: Black Ops 3 definitiv eines der besten Spiele der Serie geboten bekommen. Der Umfang ist enorm, es gibt mehr als abwechslungsreiche Einsätze und das Gameplay besticht mit seinen vielen Verbesserungen im Detail und den vielen taktischen Möglichkeiten. Mehr dazu erfahrt ihr von uns in wenigen Tagen, die wir uns noch nehmen wollen um den Titel ausführlichst zu testen und uns auf eine Wertung festzulegen.

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