Asura's Wrath im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Wut, Zorn und Hass! Getrieben von solch explosiven Zutaten prügelt sich Asura durch einen fulminant inszenierten, spielbaren Anime!

Bildgewaltig und völlig abgedreht! Was Producer Kazuhiro Tsuchiya auf den Bildschirm zaubert, lässt einem die Kinnlade zu Boden knallen. Die Wut des Halbgotts Asura entflammt ein grandioses Actionkino ganz im Stil der fulminanten Naruto-Fights und zahlreicher anderer Animes. Spielerische parallelen zu Kratos (God of War) dienen aber nur einem scheinheiligen Deckmantel, denn so gewaltig und gigantisch Capcoms Götterschlacht vor allem auf einem riesigen HD-Fernseher wirkt, genauso schwächelt der Titel im Kern und bietet leider viel zu wenig Anspruch. Worin die Enttäuschung begründet ist und warum man Asuras Rachefeldzug dennoch nicht missen sollte, erfahrt ihr im Review.

Asura's Wrath Asura's Wrath Eigentlich ein zartes Gemüt, aber seit einiger Zeit ist Asura ein ziemlich unangenehmer Geselle geworden. Aber ganz ehrlich, diesen gewaltigen Zorn Asuras kann man durchaus nachvollziehen. Verraten durch seine göttlichen Kollegen! Hintergangen und verurteilt! Verbannt in ein düsteres Reich für satte 12.000 Jahre und dann auch noch die Familie zerstört! Die Frau verloren, welche die Grenze ins Jenseits überschritten hat, und die Tochter zur Wiedergutmachung entführt und missbraucht. Da würde wohl jeder Vater brüllend den nächsten Turm von Babel erklimmen, die Fäuste ballen und alles in Schutt und Asche legen, was sich in den Weg stellt. Dieses unbändige Feuer ist die Kraft, welche Asura am Leben hält, und die Macht, die ihn schier unbesiegbar gegen die Gottheiten antreten lässt. Noch gilt es die Gedanken zu sortieren, in Rückblenden die Ereignisse aufzuarbeiten und der mysteriösen, goldenen Spinne zu lauschen, welche uns auf den nächsten Rachefeldzug vorbereitet, im nächsten Moment fliegen aber die Fetzen!

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Asura's Wrath Asura's Wrath Asura's Wrath ist ein episches Werk, welches vor allem durch seine unglaublich gelungene Präsentation und der erzählerischen Art zu begeistern weiß. Die Geschichte ist in einem ungewöhnlichen Episodenformat wie bei einer TV-Serie aufgezogen. Jede Folge wird mit einer imposanten Szene eingeleitet, während wichtige Mitarbeiter namentlich Erwähnung finden. Selbst einen zusammenfassenden Abschluss und ein witziger Ausblick auf die nächste Etappe gehört mit zum Repertoire der Inszenierung - sehr originell und vor allem schön modern! Die Handlung selber wird mit teils richtig langen Zwischensequenzen vorangetrieben. Monologe, flotte Sprüche und kesse Dialoge, gepaart mit der superben englischen Sprachausgabe hauchen den Charakteren Leben ein, die extrem detailliert skizziert wurden. Der Zeichentick-Stil ist einzigartig und gleicht grandiosen Animes. Neben den schraffierten Schatten und kunstvoll geschwungenen Konturen überzeugt vor allem die Mimik. Wut, Hass und Zorn vereint sich mit verzerrten Fratzen und der grollenden Stimme von Liam O'Brian. Er ist vielen sicherlich als Synchronsprecher für Gaara aus der Naruto-Serie bekannt, das Ausnahmetalent verlieh aber zum Beispiel auch dem Hauptcharakter War aus Darksiders seine Stimme. Passender hätte die Wahl auf jeden Fall kaum sein können, kommt doch die Wut, das Gebrüll und der angestaute Zorn in etlichen Szenen geradezu höllisch aggressiv und betäubend zur Geltung

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