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  • de Blob im Gamezone-Test

    Mit de Blob präsentiert sich uns ein Titel aus australischen Gefilden, der diesen Herbst für eine Revolution der Farben sorgt.

    Eine Farbrevolution geht durchs Land, denn der Blob ist da und malt alles an, was sich ihm in den Weg stellt. Zur grauen Herbstzeit könnte de Blob der Depressionskiller schlechthin sein. Trotz vieler, positiver Vorabberichte muss die freche Farbkugel natürlich erst beweisen, ob das Team von Blue Tongue Software tatsächlich eine Revolution im Jump & Run-Genre in Bewegung gesetzt hat.

    de Blob im Gamezone-Test
    Graue Vorzeichen

    de Blob de Blob Es ist schrecklich, schrecklich langweilig. Und trist! Die INKT Corporation ist in Chroma City, einer blühenden Metropole, eingefallen und hat diese eingenommen. Die glücklichen und farbenfrohen Einwohner der Stadt werden gezwungen, nur noch in schwarz-weiß herumzurennen und auch sonst entziehen die Invasoren der Stadt jegliche Farbe und ehemalige Fröhlichkeit. Die Bewohner werden in langweilige Jobs gesteckt und verrichten stupide Tätigkeiten ohne Sinn und Zweck. Da braucht es selbstredend einen Held, der all dies ändern kann. Und wenn ein Held gebraucht wird, findet sich auch einer! De Blob heißt er in unserem Falle und rollt los, um sich und seine Leute aus den Fängen der langweiligen Inkies zu befreien.

    Der farbige Blob

    de Blob de Blob Im Prinzip muss man de Blob in die Kategorie Jump & Run einteilen, doch eigentlich wäre Jump & Paint oder Jump & Roll die passendere Bezeichnung, denn schließlich ist Blob eine Farbkugel, man fühlt sich ein wenig an RocoLoco erinnert. Die Hauptaufgabe von Blob ist es die Welt mit Farbe anzumalen, die zu Beginn eines Levels komplett grau ist. Dazu tanken wir kräftig Farben und berühren mit dem Blob Objekte wie Häuser, Bäume, Felsen, Stühle oder Straßenlaternen. Für jeden mit Farbe angemalten Gegenstand fließen Punkte auf unser Konto. Eigentlich kann man nur die Farben Blau, Gelb und Rot einzeln aufnehmen, wobei Blob immer dicker wird je mehr Farbe er geschluckt hat, doch wer im Kunstunterricht aufgepasst hat, weiß, dass man durch das Mischen dieser Farben auch Lila, Braun, Grün oder Orange erzeugen kann. Und so kann man Chroma City nach eigenem Belieben gestalten.

    Allerdings darf man sich nicht zu viel Zeit lassen, denn jeder Stadtteil muss in einer bestimmten Zeit absolviert werden, die grundsätzlich jedoch recht weit gedehnt ausfällt. Durch allerlei Aktivitäten lässt sich das Zeitkonto allerdings erweitern. Wenn wir zum Beispiel einen ganzen Häuserblock anstreichen, werden so genannte Graulinge befreit, die wir anschließen alle anmalen müssen und schon haben wir 60 Sekunden mehr auf der Uhr. Überall in den frei beblobbaren Abschnitten finden sich zahlreiche Aufträge, die wir vom Farbwiederstand annehmen können. Die beschränken sich meist darauf unter Zeitdruck bestimmte Gebäude in einer vorgegebenen Zeit farblich zu bearbeiten oder eine gewissen Anzahl an INKT-Patrolien mit einem Sprung auf den Kopf auszuschalten.

    de Blob de Blob Die INKT-Schergen können uns dabei sehr gefährlich werden, denn berühren wir sie, wird dem Blob ständig Farbe abgezogen, bis er eingeht. Die Rettung ist einer der vielen Brunnen, die im Stadtgebiet verteilt sind. Hier können wir beispielsweise auch unsere Farbe abwaschen. Weitere Gefahrenquellen sind unter anderem Tintenfelder, Tintenkanonen oder kleine Spinnenroboter, die sich am Blob festkrallen und unaufhörlich Farbe absaugen. Insgesamt ist die Lernkurve allerdings recht flach, zum Ende hin wird es jedoch immer trickreicher die Level heil zu überstehen. Dennoch können Anfänger bedenkenlos zugreifen. Am Ende eines großen Abschnittes steht oft ein spezielles Gebäude, wie zum Beispiel eine Propaganda-Zentrale von INKT, bereit, das mit mehreren Farben bearbeitet werden muss. Durch erledigte Aufgaben und dem Einfärben von Häusern werden innerhalb der 10 Stadtteile immer mehr Areale geöffnet. Für eines dieser Level braucht man grundsätzlich mindestens 30-40 Minuten. Zwar gibt es immer mal wieder Checkpoints, doch diese werden nicht geladen, wenn man das Spiel beendet und die Wii ausschaltet. Das bedeutet, dass ein Stadtteil immer komplett durchgespielt werden muss, was leider manchmal etwas mühsam ist. So wird ein kleines Spielchen für Zwischendurch schwer möglich.

    Die Wiimote wird zum Pinsel?

    de Blob de Blob So bunt das Spiel ist, so knuffig sind auch die Charaktere und Videosequenzen, die uns während des Abenteuers begegnen werden. Auch der Humor ist ganz angenehm und bringt selbst Erwachsene zum Schmunzeln, genauso wie die skurrile Fantasy-Sprache. Doch wie steuert sich ein Blob eigentlich? Ganz gut, mit dem Analog-Stick des Nunchuks bewegen wir das bunte Dickerchen durch die Stadt, während eine kurze und zackige Bewegung mit der Wiimote den charismatischen Protagonisten zum Springen bewegt. Mit dem Z-Button werden bequem Feinde anvisiert, um sie mit einem Sprung auf den Kopf zu erledigen. Da es keine Karte gibt, kann man durch das Drücken des A-Knopfes einsehen, wo sich der nächste Farbnachschub oder die nächste Mission befindet. Ansonsten wird die bewegungssensitive Steuerung kaum genutzt. Mal muss man Wiimote und Nunchuk im Takt schütteln, oder nur die Wiimote, ansonsten beschränkt sich das Spiel auf die klassische Steuerungsart. Probleme hat de Blob allerdings mit der Kamera, die sich zwar zentrieren und mit dem Steuerkreuz rotieren lässt, oft kann man sich dennoch nicht den richtigen Überblick verschaffen.

    de Blob de Blob De Blob dürfte in etwa eine Spiellänge von 8-10 Stunden haben, wobei es so viele Auszeichnungen in den einzelnen Abschnitten gibt, die wahrscheinlich nicht bei einem normalen Durchgang errungen werden können, zumal man damit auch viele Inhalte freischalten kann. Darüber hinaus bietet der Farbrausch auch einen Freestyle-Modus, in dem man ohne Zeitdruck und Gegner die Welt erforschen kann. Im Multiplayer-Modus für bis zu vier Spiel malt man um die Wette die Stadt an, ein herrlicher Partyspaß. In acht Modi wird ein Teil eines abgesteckten Gebietes innerhalb einer bestimmten Zeit angemalt, oder aber zusammen mit anderen Spielern ein Quest erledigt. Auch ein Deathmatch ist interessant, in dem jeweils ein Blob Farbe tragen kann und damit die Wände anschmieren muss. Aufgabe des/der Anderen ist es, dem Farbentragendem eben diese abzunehmen, indem man ihm, wie soll es auch sonst sein, auf den Kopf springt.

  • de Blob
    de Blob
    Release
    26.09.2008
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de Blob
de Blob im Gamezone-Test
Mit de Blob präsentiert sich uns ein Titel aus australischen Gefilden, der diesen Herbst für eine Revolution der Farben sorgt.
http://www.gamezone.de/de-Blob-Spiel-21072/Tests/de-Blob-im-Gamezone-Test-1019641/
07.10.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/09/juni_screenshots__6_.jpg
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