John Carmack jubelt nicht über die kommenden Konsolen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
id Software's John Carmack hat sich in einem umfangreichen Interview auch zu den kommenden Next-Gen-Konsolen geäußert, doch sonderlich begeistert ist er von diesen Geräten keinesfalls. So wird man mit den neuen Konsolen weiterhin all das machen können, was man schon jetzt kann, nur eben etwas hübscher. Als Beispiel wird Halo hergenommen, das heutzutage mit 30 Bildern pro Sekunde in 720p läuft. Auf der Next-Gen-Xbox wären es dann 60 FPS in 1080p und wenn man das Spiel dann auch noch mit dynamischen Frame-Buffers laufen lässt, ist die zusätzlichen Rechenleistung wieder verbraucht, so John Carmack, weswegen es das sein wird, was man schon hat, nur besser. So kann man die Spiele mit DirectX 11 gestalten, doch die Welt wird man damit nicht verändern können, sagt die Entwickler-Legende von id Software.
Laut John Carmack wird es immer weiter in Richtung von Rendering wie bei Filmen gehen, doch man wird nicht das Gefühl bekommen, zum ersten Mal einen Ego-Shooter zu spielen. John Carmack zeigt da schon mehr Begeisterung für das Head-Mounted Displays, an dem er derzeit arbeitet. Mit mobilen Plattformen wie den Smartphones könnte das HMD neue virtuelle Realitäten ermöglichen. Sony's und Microsoft's werden um die Gigaflops und Teraflops kämpfen, doch dies würde nicht viel bedeuten, wenn man mit dem HMD ein neues Erlebnis erschaffen kann. Ähnliches habe Nintendo damals mit der Wii geschafft und mit den Headsets könnte daran anknüpfen, so John Carmack. Den Artikel findet ihr bei GamesIndustry.







Und so soll er doch bitte Zeit und Geld in ein anständiges HMD investieren, statt zu jammern, Sony und MS kümmern sich in der Zwischenzweit um die dazu nötige Rechenpower^^
Aber gerade für Carmack ist das natürlich alles schlecht, denn id ist ja bekannt für seine umwerfend innovativen Spiele, die weniger Wert auf Grafik als mehr auf andere Dinge legen... *hüstel*