So dürfte es derzeit sicher den Mannen bei Nintendo ergehen: Sie werden aktuell nachhaltig vom Erfolg verwöhnt und ein Ende ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil. So belegen aktuelle Zahlen wie gut es dem Traditionsunternehmen derzeit geht und die Zahlen bescheinigen weiterhin, dass der Konzern allen Grund dazu hat optimistisch in die nahe und mittlere Zukunft zu gucken.
Ein Grund zur Freude dürfte hierbei sicherlich der gute Latzhosenmann Mario sei, dessen neuster Ableger für Nintendos DS (New Super Mario Bros.) sich weiterhin wie geschnitten Brot verkauft. Wie nun jüngst berichtet wird, hat man weltweit gut 3,82 Mio. Einheiten an den Spieler bringen können.
Dazu passen auch die unlängst veröffentlichten Zahlen aus dem Hause Nintendo, die belegen, dass man im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (01. April – 30. Juni 2006) satte 10% mehr Gewinne gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchen konnte. Hierbei spielt natürlich die wie ein Bombe eingeschlagene DS Hardware ebenso zu Buche wie die zugehörigen Spiele. Mit diesem sehr guten Zuwachs ist man überdies in der Lage die schwachen GameCube Geschäfte abzufangen und auch auszugleichen.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet diese Steigerung einen Nettogewinn von gesamt 15,6 Mrd. Yen (ca. 105,8 Mio. Euro bzw. 133,6 Mio. US-Dollar). Vormals schrieb man "nur" 14,1 Mrd. Yen Gewinn.
Aber auch der Umsatz kann sich sehen lassen, denn auch dieser weißt eine Steigerung aus. So konnte man sich von 70,7 Mrd. Yen im Vorjahr auf 130,9 Mrd. Yen (ca. 888,2 Mio. Euro bzw. 1,1 Mrd. US-Dollar) im laufenden Jahr verbessern. Und auch der operative Gewinn stieg satt in die Höhe: So schreibt man nun 28,8 Mrd. Yen (ca. 195,5 Mio. Euro bzw. 246,8 Mio.) gut und erreicht damit ca. sieben mal so viel wie 2005.
Last but not least passt dazu ebenfalls, dass – sicherlich mit beflügelt von den bisherigen Ergebnissen – Nintendo seine Absatzprognosen erhöht hat. So geht man inzwischen davon aus, dass man den DS im laufenden Geschäftsjahr (endet am 31. März 2007) gesamt 17 Mio. weltweit wird absetzen können (im Mai 2006 ging man noch von 16 Mio. Geräten weltweit aus).
Aber auch die Aussichten für den Wii sieht man überaus positiv. So rechnet man damit, dass man bis Ende März 2007 gut 6 Mio. Geräte an den Spieler gebraucht haben will, gesäumt von ca. 17 Mio. Spielen.