Am 25. und 26. April 2009 findet unter dem Motto „Schüler spielen für Bildung“ das dritte FInale der eSport Schulmeisterschaft statt. Vier Teams kämpfen dabei um den Sieg, der Austragungsort ist die Kinder-Kult Messe in Erfurt. Die Finalteilnehmer sind das Johann Schöner Gymnasium aus Bayern, das Max Planck Gymnasium aus dem Saarland, die IT Schule Stuttgart aus Baden-Würtemberg und der Titelverteidiger, das Hardtberg-Gymnasium Bonn aus Nordrhein-Westfalen. Die Schirmherrschaft hat Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig von der CDU, übernommen.
An den Vorausscheidungen nahmen 31 Teams aus Schulen aus ganz Deutschland teil. Sechs Schulteams, und damit die Mehrzahl, kamen direkt aus Thüringen. Die Vorausscheidungen fanden online in den Disziplinen Warcraft 3, Defense of the Ancients, Trackmania Nations Forever, FIFA 2009 und Carom 3D statt. Die eSport Schulmeisterschaft bietet den Schülern eine Plattform an, um durch erfolgreiches Computerspielen das Lernklima an Schulen zu verbessern. Ein Diskussionsforum auf www.schulmeisterschaft.de lädt dabei zum Austausch über das Thema eSport und den Turnierverlauf der eSport Schulmeisterschaft ein.
Begleitet wird die Schulmeisterschaft von so genannte eSport Paten, die ihr Bundesland unterstützen. Für Thüringen ist der Profi-Spieler Sebastian “randy” Unger dabei. "Ach waren das schöne Zeiten, als ich mit anderen Klassenkammeraden an Schulsportwettkämpfen teilnehmen konnte. Und nun gepaart mit eSport! - Ein Traum für jeden begeisterten jungen Zocker”, so Sebastian Unger. “Die Schulmeisterschaften bieten eine gute Grundlage und Quelle um neue aufstrebende Talente zu entdecken, seine Schule würdig zu vertreten und dem Lehrstuhl und den Eltern bei fairen Wettkämpfen, auf sportlicher Ebene, zu zeigen was man kann."
„Gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion halte ich einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Phänomen der Computerspiele besonders wichtig. Die von Ihnen veranstalteten eSport Schulmeisterschaft tragen in beispielhafter Weise zur Stärkung solcher Kompetenzen wie Kreativität, Teamfähigkeit und Kommunikation bei. Mit der Verankerung der Wettkämpfe an den Schulen und der medienpädagogischen Begleitung wird eine tragfähige Basis für einen konstruktiven Dialog zwischen Lehrern und Schülern sowie eine kompetente Nutzung der Computerspiele gelegt“, sagt Minister Gerold Wucherpfennig.