Wie die Analysten der NPD Group ermittelt haben ist die Spielerpopulation in den USA erneut angestiegen und liegt derzeit bei rund 170 Millionen. Lag der Wert 2008 noch bei 165.5 Millionen, so wuchs er in diesem Jahr auf 169.9 Millionen Spieler an.
Dies bedeutet, dass im Gegensatz zum Vorjahr 4.3 Millionen Spieler mehr zu Joypad, Maus oder Tastatur griffen, wobei 67.3 Millionen aller Spieler in den USA den PC zum Spielen bevorzugen. Wenn man nun berechnet, dass rund 304 Millionen Menschen in den USA leben, dann heißt dies, dass derzeit rund 55% aller Einwohner in den USA Videospiele konsumieren.
Weiterhin wurde berechnet, dass es 32.9 Millionen Konsolenspieler gibt, wobei die männlichen Vertreter im Schnitt ein oder zwei Konsolen besitzen und in der Woche rund 12 Stunden spielen. Hardcore-Gamer hingegen kommen hier auf 40 Spielstunden pro Woche, wohingegen die Gelegenheitsspieler, meistens Frauen, weniger als vier Stunden die Woche spielen und meist gar keine eigene Konsole besitzen. Der typische Handheld-Spieler besitzt derzeit meist ein portables Spielgerät, ist im Schnitt 19 Jahre alt und einer von insgesamt 30 Millionen Handheld-Spielern in den USA.
In Bezug auf die Online PC-Spiele wurde beobachtet, dass von den 25.9 Millionen Spielern meistens Frauen aktiv werden. Darüber hinaus spielen 73 Prozent aller Online-Interessierten im Schnitt rund 8 Stunden die Woche. Die Zahl der „begeisterten PC-Spieler“ beläuft sich auf 17.3 Millionen, wobei diese im Schnitt 23 Stunden pro Woche vor den Bildschirmen zu finden sind. Offline PC-Spieler sind mit 24.1 Millionen in den USA vertreten und insgesamt spielen 82 Prozent aller PCler auch ohne Internet mit ihren Rechnern.