Outpost Kaloki X im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Bei Outpost Kolaki X dreht sich alles um unsere Raumstation in den tiefen des Alls, sowie den Bedürfnissen unserer Besucher.

Xbox Live Arcade Review Bei den Xbox Live Arcade-Games handelt es sich nicht um Spiele die ihr regulär im Geschäft kaufen könnt, denn diese gibt es ausschließlich per XBL-Download. Ihr müsst also einen Xbox Live-Account besitzen, um diese Spiele downloaden zu können. Doch müsst ihr nicht die Katze im Sack kaufen, denn es gibt zu jedem XBL Arcade-Game eine kostenlose Testversion, die ihr euch ebenfalls per XBL downloaden könnt.

Outpost Kaloki X Outpost Kaloki X Bei Outpost Kaloki X dreht sich, im wahrsten Sinne des Wortes, alles um unsere Raumstation in den tiefen des Alls sowie den Bedürfnissen unserer Besucher. Denn Aufgabe des Spielers ist es die zur Verfügung stehenden Slots der Raumstation möglichst nutzbringend zu verwenden, wobei wir auf unsere Besucher ebenso Rücksicht nehmen müssen wie auf den Stromverbrauch unserer Station. Um unseren Raumfahrern gerecht zu werden, können wir diverse Module mit den unterschiedlichsten Eigenschaften an unsere Raumstation andocken. Primär und sehr wichtig ist besagte Stromversorgung, um die sich Anfangs noch recht kleine und schwache Solarsegel kümmern, später dann können wir auch richtig ausgewachsene Generatoren bauen. Doch der Strom alleine stellt unsere Kundschaft nicht zufrieden, die entweder nach Informationen sucht, sich vergnügen oder ausruhen möchte. Für alle Bedürfnisse gibt es natürlich ein entsprechendes Modul, und für jedes Modul gibt es eine Erweiterung bzw. einen besseren Ersatz, welcher aber erst freigeschaltet werden will, indem man die Vorgängertechnologie wenigstens einmal verbaut. So kommt es, dass einem im Laufe des Spiels immer leistungsfähigere aber auch teurere Module zur Verfügung stehen.

Outpost Kaloki X Outpost Kaloki X Die ersten Missionen dienen hauptsächlich dazu uns die verschiedenen Techniken der Station beizubringen. Stück für Stück bekommen wir erklärt wie wir Strom produzieren und die verschiedenen Module einsetzen. Später dann, wenn wir über alle wichtigen Technologien verfügen geht es ans Eingemachte und es gilt die verschiedensten Ziele zu erfüllen, wie ein bestimmtes Modul zu entwickeln oder einfach eine bestimmte Summe zu verdienen. Klar, dass auch unsere Raumstation immer größer wird. Müssen wir Anfangs noch mit acht Slots auskommen, gesellen sich in den späteren Stationen immer weitere dazu, trotzdem wird einem der Platz gerne zu wenig, wodurch man gezwungen wird weniger rentable Module wieder zu verkaufen und durch rentablere zu ersetzen. Doch auch auf die Module selbst können wir einwirken und beispielsweise bestimmen ob wir billige oder teure Produkte verkaufen, je nachdem wie die Bedürfnisse unserer Besucher eben ausfallen. Auch gilt es immer ein Auge auf unsere Module zu werfen, besonders die oft benutzten verschleißen schnell und wollen regelmäßig gewartet werden, was natürlich bare Münze kostet und eine Werkstatt voraussetzt. Denn besonders die Stromgeneratoren gehen gerne in die Luft, wenn wir ihnen zu viel Leistung abzapfen.

Outpost Kaloki X Outpost Kaloki X Trotz des auf den ersten Blick etwas überladen wirkenden Bildschirms fiel die Bedienung recht zugänglich aus. Denn fast das komplette Spiel lässt sich mit nur zwei Tasten spielen, sowie dem linken Analogstick zum navigieren. Lediglich um die zwei Seitennavigationen zu erreichen werden die X und Y-Taste benötigt, für alles andere reichen uns die A und B-Taste. Meistens nämlich befindet man sich in der Stationsübersicht, wo wir unsere Station direkt vor uns sehen und mit dem Stick zwischen den Slots wechseln können. Befindet sich am jeweiligen Slot noch kein Modul, genügt die A-Taste um eins anzubauen, und ist dort bereits eines, kommen wir mit derselben Taste direkt in das jeweilige Untermenü, wo sich die Eigenschaften des jeweiligen Moduls einstellen lassen.

Auch wenn das Spiel in Echtzeit läuft, also auch wenn wir nichts tun geht das Leben an Bord der Raumstation weiter, setzt es einen kaum unter Zeitdruck. Das liegt zum einen an der selbst wählbaren Spielgeschwindigkeit, geht es uns zu schnell drehen wir sei einfach etwas herunter, und zum anderen an dem gelungenem Interface welches einem wunderbar flottes Handeln erlaubt.

Meinung

Wertung zu Outpost Kaloki X (X360)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Mehr Tiefgang als vermutetgelungenes Gameplayzugängliche Steuerunghoher Suchtfaktoroptionale Szenerien per XBL (teilweise kostenpflichtig)
Einfache Grafikschräge Jazz-Soundkulisse
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