International Athletics im Gamezone-Test

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Mit dem Titel können nun auch Playstation Portable-Spieler auf Medaillenjagd gehen und die Tasten des Handhelds malträtieren.

Auch auf der Playstation Portable bekommen wir einen Ableger der kommenden Olympiade spendiert. Während auf den Konsolen Spiele wie "Beijing 2008" oder auch "Summer Athletics" erscheinen, dürfen sich PSP-Besitzer lediglich über "International Athletics" aus dem Hause Ghostlight freuen. Da Sega alleiniger Halter der offiziellen Lizenzen zur Olympiade in Peking ist, müssen wir uns beim Konkurrenten auf der PSP mit ausgedachten Namen zufrieden geben. Entwickler Ghostlight ist zudem bisher noch nicht sonderlich in Erscheinung getreten - So sind sie auf der PSP für Titel wie "Spinout" oder auch "World of Pool" verantwortlich. Warum auch ihr aktueller PSP-Titel eher in die Ecke "Durchschnitt" gehört, erfahrt ihr im folgenden Review!

International Athletics International Athletics Da "International Athletics" wie bereits erwähnt keine offiziellen Lizenzen besitzt, gilt es zu Beginn des Spiels erst einmal einen eigenen Athleten zu kreieren. Dabei dürft ihr sogar festlegen, welcher Nationalität dieser angehören soll - dementsprechend ändert sich dann die jeweilige Kleidung. Zur weiteren Auswahl stehen Kriterien wie beispielsweise Haut- und Haarfarbe oder auch das Geschlecht. Auf verschiedene Charakterwerte müsst ihr aber verzichten, was sich auch im späteren Spielverlauf nicht ändert. Wenn ihr dann beispielsweise eine/n deutschen Athleten bzw. Athletin erstellt habt, identifiziert sich der erstellte Charakter leider nur über die Kleidung mit dem Land. So z.B. wird eine deutsche Nationalhymne bei der Siegerehrung schmerzlich vermisst.

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Wie sieht's mit der Disziplin-Vielfalt aus?

International Athletics International Athletics Nachdem ihr die UMD in den PSP-Schacht geschoben und das Spiel gestartet habt, wird der Bildschirm erst einmal einige Sekunden lang schwarz - kurz bevor man denkt, das Spiel sei abgestürzt, erscheint das Logo der Entwickler. Leider zeiht sich diese doch sehr lange Warterei durch das ganze Spiel -dazu jedoch später mehr. Seid ihr endlich im Hauptmenü angekommen, habt ihr eine gewisse Auswahl an verschiedenen Spielmodi. So dürft ihr auswählen, ob ihr ein Turnier oder Zehnkampf beginnen oder die Disziplinen einzelnen spielen wollt. Zur Auswahl stehen dabei Einzelevents, bei denen ihr zwischen den Sportarten Laufen, Springen, Werfen und Schießen wählen könnt, welche noch weiter in Unterkategorien unterteilt sind. So steht man beispielsweise in der Kategorie Springen vor der Möglichkeit, ein Stabhochsprung-, Hochsprung-, oder Weitsprungmatch zu starten. Leider haben die Entwickler darauf verzichtet, elementare Disziplinen mit in das Spiel zu integrieren: So fehlen leider Sportarten, wie zum Beispiel Schwimmen, Turmspringen oder auch Radrennen.

Warum allein, wenn's auch zu viert geht?

International Athletics International Athletics Was vor allem an den Konsolen Spiele wie "Beijing 2008" oder "Summer Athletics" so besonders macht, ist natürlich der Multiplayermodus - und auch "International Athletics" aus dem Hause Ghostlight bietet einen Modus für bis zu vier Spieler. Dabei dürft ihr sogar entscheiden, ob ihr gegen eure Konkurrenten im Ad-Hoc Modus oder an einer einzigen Playstation Portable antreten wollt. Einen Onlinemodus vermisst man leider komplett. Aber auch der Ad-Hoc Modus darf nur bedingt gelobt werden, da ihr hier jeweils eine UMD benötigt - eine Lösung wie etwa das Game-Sharing Feature wäre hier durchaus angebracht gewesen. So muss jeder Spieler das Spiel besitzen, damit auch an vier PSPs gespielt werden kann. Da Entwickler Ghostlight aber anscheinend gewusst hat, dass es schwierig sein wird, drei weitere Mitspieler mit PSP plus Spiel zu finden, gibt es zudem die Möglichkeit an einer PSP zu zocken. Ebenfalls dürfen hier drei weitere Spieler antreten, abwechselnd die Disziplinen ableisten und jeweils zum Schluss die Ergebnisse vergleichen - d.h. im Klartext, dass bei vier Spielern jeweils drei auf dem Treppchen landen und einer bei der kurzen Siegerehrung bloß zuschauen darf. Allerdings ist es verständlicherweise nicht möglich beispielsweise beim 100 Meter Lauf an einer PSP anzutreten - bei derartigen Disziplinen müssen alle Spieler eine einzelne Zeit laufen, um die Zeiten dann zu vergleichen.

Ganz wichtig: Die Steuerung

International Athletics International Athletics Unabdingbar für ein derartiges Spiel ist natürlich neben einer guten Grafik sowie dem Sound eine funktionierende Steuerung. Da die PSP von Haus aus nicht unbedingt mit einer durchdachten Knöpfchen-Belegung bedacht wurde, bekommen wir das auch in "International Athletics" zu spüren. Hauptaktionstasten sind in diesem Fall die L- und R-Tasten. Diese werden beispielsweise fürs Anlaufen, Sprinten oder Schießen verwendet. Und hierbei offenbart sich auch schon ein erheblicher Nachteil, der aber eher an der PSP selber liegt. Durch das abwechselnde Button-Smashing penetriert ihr den empfindlichen Handheld in einer nicht zu verachtenden Weise - dessen solltet ihr euch vor dem Kauf im Klaren sein. Auch kann es durchaus vorkommen, dass bei vollem Körpereinsatz die PSP aus den Händen gleitet oder es zu Fingerkrämpfen kommt. Vor allem Zocker mit größeren Händen werden so ihre Probleme mit der Tastenbelegung haben. Denn bei Disziplinen wie beispielsweise dem Stabhochsprung werden neben den L- und R-Tasten auch noch das Steuerkreuz sowie die X-Taste benötigt. Es ist also durchaus eine Herausforderung die Tasten in der richtigen Weise zu bedienen. Aber es gibt auch Disziplinen, bei denen gerade die PSP ihre Stärke hinsichtlich der Steuerung zeigen kann: So müsst ihr beim Diskuswerfen oder auch beim Kugelstoß mithilfe des kleinen Analog-Nubs Kraft aufbauen - dies geschieht, indem ihr den Stick in kreisrunden Bewegungen immer schneller bewegt.

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