Kung Fu Panda im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Das Spiel zum Film macht eine erstaunlich gute Figur, richtet sich aber eindeutig an ein junges Publikum.

Kung Fu Panda Kung Fu Panda Spielerisch wird im Soloabenteuer aber das komplette Repertoire an typischen Elementen offeriert, ohne irgendwelche Innovationen oder Maßstäbe zu setzen. So sorgen zahlreiche Hüpfpassagen für schwitzige Finger, vor allem dank einer nicht immer optimal platzierten, aber manuell justierbaren Kamera. Man springt über die Dächer einer Stadt hinweg, nutzt diverse Trampoline für einen Höhenschub oder hangelt sich an Stangen und Ästen entlang. Gelegentlich muss der Weg gesucht werden, findet sich dann mit diversen Plattformen, Leitern oder hinter versteckten Türen wieder. Felsen wiederum werden mit Sprengfässern aus dem Weg geräumt, welche zugleich auch optimal als Waffe dienen können. Darüber hinaus sorgen zahlreiche Quicktime-Events, vor allem bei den spielerisch wie auch optisch schön inszenierten Bosskämpfen, für hektische Fingerarbeit, da blitzschnelle Eingaben von Tastenkombinationen erforderlich sind.

Everybody was Kung-Fu-Fighting ...

Kung Fu Panda Kung Fu Panda Aber nicht immer muss dem Gegenüber das flauschige Fell über die Ohren gezogen werden! Gelegentlich sorgen Flugpassagen oder zum Beispiel eine Flussfahrt für eine erfrischende Abwechslung im actionreichen Alltag eines Drachenkriegers. Dieser weiß aber, wie er mit seinen Pranken umzugehen hat - sollte er zumindest! Po allerdings hat nicht viel von seinen Lektionen im Hinterstübchen behalten und muss sich nun über das komplette Spiel hinweg alle Kunstkniffe erneut aneignen. Zu Beginn prügelt man mit schnelle und harten Hieben auf die zahlreich auftauchenden tierischen Gegner ein und lässt auch die Wampe mal mit einem Bauchklatscher sprechen. Mit der Zeit erlernt man zahlreiche weitere Angriffscombos, welche Gegner rigoros von der Plattform hauen oder diese in die Luft schleudern. Mit gesammelten Münzen kann man zudem den Charakter ein wenig aufbauen und verschiedene Attribute verbessern. Letztendlich alles schön und gut, da der Schwierigkeitsgrad aber alles andere als fordernd ausfällt, genügen auch eine simple Hau-Drauf-Methoden. Erfahrene Spieler werden daher kaum Schwierigkeiten beim Durchspielen haben. Der Titel ist auch eher für das junge Publikum ausgelegt. Der Spielspaß wiederum ist aber für jung und alt vorhanden, vor allem durch, wie vormals schon erwähnt, die tolle Präsentation, den Spielwitz und die spielerische Abwechslung.

Meinung

Wertung zu Kung Fu Panda (PS3)

Wertung:

7.8 /10
Pro & Contra
Überraschend gelungene Präsentationatemberaubende Felldarstellungüberzeugende Tieranimationen vor allem in den Videosequenzensehr gute Synchronsprecher (vor allem Erzähler)spielerisch reichlich Abwechslungmehrere spielbare Charaktere
Sehr niedriger Schwierigkeitsgraddas Ende ist nach etwa fünf Stunden schon erreichtwenig Herausforderungenkaum Rätseleinlagendie Kameraposition ist nicht immer optimal ausgefallenKämpfe fallen mau auseinfaches Buttonsmashing reicht ausverbessern von Charakterwerten nur bedingt nötig
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