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Mirrors EdgePC-Review von Michael Sosinka (19.01.2009)Electronic Arts, verschrien als Update-Schmiede, will neue Marken auf den Markt bringen. Nachdem Dead Space erschienen ist, ist nun das ungewöhnliche Mirror's Edge an der Reihe, das ebenfalls frischen Wind in das EA-Portfolio bringt. Im neuen Jahr bekommen nun PCler die Möglichkeit mit der attraktiven Faith über die Häuser zu springen, und das in einer deutlich aufgewerteten Version. Get the Flash Player to see this player. ![]() Mirrors EdgeMirror's Edge ist ein sehr extremes Beispiel für das Trial & Error-Prinzip, das nicht jedem gleichermaßen liegen dürfte. Zwar ist die Route durch farblich abgehobene Objekte grob ersichtlich und per Knopfdruck schaut Faith auch in die richtige Richtung, doch die Umgebung ist oft zu komplex und unübersichtlich, als dass alles beim ersten Anlauf reibungslos über die Bühne geht. Einige Abschnitte kosten dadurch viele Nerven. Man muss sich also nicht wundern, wenn man im späteren Verlauf der insgesamt 10 Abschnitte eine Stelle mehr als ein Dutzend Mal in Angriff nehmen muss, da die Aneinanderreihung von spektakulären Moves perfekt sitzen muss, während uns eine Meute Polizisten unter Beschuss nimmt. Dennoch bleibt die Motivation gegeben, da man eigentlich immer weiß, was man verbessern muss. Wichtig ist das Timing, hält man das ein, kommt man gut über die Runden, wobei gerade das erst geübt werden muss. Ballern, nein danke ![]() Mirrors EdgeWie bereits beschrieben, ist Faith keine Kämpferin, dennoch kann sie auch austeilen und bearbeitet die Staatsmacht mit akrobatischen Tritten und Faustschlägen. Zudem ist es möglich den Gegner zu entwaffnen und kurzzeitig wie in einem Shooter zu agieren. Dies geschieht allerdings eher selten, wobei man das Spiel ohne einen einzigen Schuss beenden kann. Wenn es das Missionsziel nicht gerade vorgibt, sollte man von der Konfrontation stets absehen und die Beine in die Hand nehmen. Durch das schnelle Absolvieren von Abschnitten erlangt man zudem die so genannte Reaction-Time, die es uns ermöglicht, das Spielgeschehen für einen kurzen Augenblick in Zeitlupe ablaufen zu lassen. Das dient vor allem dazu, den Gegner zu entwaffnen, da man nur einen kurzen Augenblick hat, bei dem die Waffe rot aufleuchtet, um an den Schießprügel zu kommen. Selbst bei den Kämpfen mit mehr als drei Gegnern führt jede falsche Entscheidung in Sekunden zum Tod. ![]() Mirrors EdgeBei den Tausend Toden, die man im Verlauf des Spieles, und aufgrund des vorherrschenden Trial & Error-Prinzips, sterben wird, ist es natürlich wichtig, das die Checkpoints fair gesetzt sind und das ist tatsächlich der Fall. Zwar muss man kurze Passagen mehrmals wiederholen oder nicht unterbrechbare Sequenzen immer Mal wieder anschauen, insgesamt kann man nur selten behaupten, dass die Speicherpunkte ungünstig verteilt sind. Beim ersten Durchlauf wird man für Faith's interessante Geschichte ca. 7 Stunden veranschlagen müssen, allerdings nur, weil man ständig nach dem richtigen Weg Ausschau hält, und aufgrund der vielen gescheiterten Sprungversuche, die ebenfalls dazu gerechnet werden müssen. Kennt man den Weg, bräuchte man kaum länger als vier Stunden. Ist die Story durch, kann man sich am Time Trial versuchen und um hier gute Zeiten zu erlangen, muss man die Level auswendig kennen und nahezu perfekt beherrschen. Eine richtige Herausforderung, die zu weiteren Spielstunden führt. 1 | 2 | Nächste Seite >> |
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