Need for Speed: Undercover im Gamezone-Test

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Auch auf der PSP kann „NfS: Undercover“ mehr punkten, als noch auf den HD-Konsolen.

Mit "Need for Speed: Undercover" veröffentlicht EA den mittlerweile fünften Teil der Serie auf der Playstation Portable. Besitzer des Vorgänger wird dies wohl freuen - denn erst im Februar kam der Vorgänger "Need for Speed: ProStreet" für die PSP auf den Markt. Der aktuelle Teil sorgte vor allem auf den HD-Konsolen für katastrophale Wertungen, Wii und PS2 bekamen noch recht brauchbare Versionen - auch in diesem Jahr orientiert sich der PSP-Ableger natürlich an der großen Schwester, allerdings bietet die PSP-Version noch einen Onlinemodus. Mit dem direkten Vorgänger lieferten die Entwickler einen durchaus soliden Ableger ab, welcher jedoch mit maximal drei CPU-Gegnern auf der Strecke eine erhebliche Schwäche bietet. In unserem Test lest ihr, wie sich "Need for Speed: Undercover" geschlagen hat.

Need for Speed: Undercover Need for Speed: Undercover Solltet ihr bereits einen der zahlreichen Vorgänger auf der PSP gespielt haben, dann wird euch die Aufmachung sowie das Feeling vom neuesten "Need for Speed" sofort vertraut vorkommen. Vor allem Parallelen zu "Most Wanted" und "Carbon" werden deutlich, wenn man sich einmal das "Polizei"-Feature anschaut. Ihr schlüpft, wie schon der Name des Spiels sagt, in die Rolle eines Undercover-Agenten, der die illegale Racing-Szene infiltrieren soll. Die Agentin Chase Linh übernimmt dabei so etwas wie die Jobvermittlerin und bietet euch auch mal ein Rennen außerhalb des normalen Rennbetriebs an. Wie schon auf den stationären Systemen bildet der Karrieremodus auch auf der PSP den Hauptbestandteil von "Need for Speed: Undercover". Dabei müsst ihr an verschiedenen Rennen teilnehmen, um immer höhere Vertreter der Racing-Szene zu "ownen", wie es im Spiel so schön heißt. Schade ist nur, dass die Entwickler auch hier einige Veränderungen vorgenommen haben, die dafür sorgen, dass nicht mehr das Feeling und die Atmosphäre von den Konsolen vorhanden ist. So dürft ihr auf der Playstation Portable nicht in einer frei befahrbaren Stadt Rennen ableisten, sondern könnt nur über ein Menü die verschiedenen Fahrten in Tri-City anwählen.

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Need for Speed: Undercover Need for Speed: Undercover Wenn ihr bereits eine Version für die Konsole besitzt, dann gilt es auch bei diesem NfS-Ableger genau abzuwägen, ob der Kauf sich für euch lohnt. Genau wie in den Versionen für Wii- und PS2 werden die Telefongespräche nicht via Sprache übermittelt, sondern nur als Textfenster. Im Spiel selbst aber stört das kaum, da es sowieso immer nur darum geht über neue Herausforderungen informiert zu werden. Ebenfalls erhaltet ihr für absolvierte Rennen sowohl Gewinne als auch einen erhöhten Kopfgeldstatus. Je höher das Kopfgeld von euch also ist, desto mehr Dinge wie Autos, etc könnt ihr freischalten. Durftet ihr im direkten Vorgänger nur die Wagenfarbe ändern, Felgen wechseln oder ein paar Aufkleber auf den Wagen kleben, habt ihr "Need for Speed: Undercover" mehr Möglichkeiten der individuellen Gestaltung. Denn nun habt ihr die Möglichkeit auch verschiedene Chassis oder Spoiler zu verwenden. Nicht viel anders sieht es im Leistungsbereich aus: Hier können Motor, Fahrwerk, Karosserie und Nitro für den jeweiligen Wagen verbessert werden.

Darüber hinaus haben die Entwickler dieses Mal dafür gesorgt, dass man nicht sofort die höchste Stufe der jeweiligen Tuning-Kategorie erwerben kann und somit erst nach und nach jede Stufe freischalten muss. Auch dürft ihr mit eurer Eigenkreation im Onlinemodus von "Need for Speed: Undercover" antreten - dazu aber gleich mehr.

Dümmer als die Polizei erlaubt?

Need for Speed: Undercover Need for Speed: Undercover Wie bereits erwähnt, habt ihr es im neuesten PSP-Ableger wieder mit den Gesetzeshütern zu tun. Als hätte die Polizei nichts anderes zu tun, wartet sie eigentlich nur auf den Moment, euch zu erwischen. Denn während der verschiedenen Rennen kommt es regelmäßig vor, dass "dein Freund und Helfer" die Verfolgung aufnimmt und euch dingfest machen will. Allerdings ist es nicht allzu schwer den Gesetzeshütern zu entkommen, da ihr sie meist schon nach kurzer Zeit abgehängt habt - selbst mit einem weniger PS-starken Auto. Die Polizei besitzt zudem eine gewisse Verwundbarkeit: Mit einigen beherzten Rammmanövern gelingt es auch bei Bedarf den unliebsamen Verfolger auszuschalten. Und selbst wenn euch einmal mehrere Polizeifahrzeuge an die Leitplanke drängen ist es immer noch möglich zu entkommen. Aber nicht nur die Polizei agiert nicht sonderlich klug, auch eure direkten Konkurrenten haben keine wirklich ausgeklügelte KI spendiert bekommen. Beispielsweise kollidieren sie mit Autos, die eigentlich auf weite Distanz hätten erkannt werden können.

Auf der PSP sogar Online

Need for Speed: Undercover Need for Speed: Undercover Wie es in den meisten EA-Spielen mittlerweile zum Standard gehört, dürfen auch Online menschliche Gegner ins Visier genommen werden. Zwar gibt es auch den klassischen Ad-Hoc Modus, in dem ihr Offline gegen drei weitere Kontrahenten antreten könnt, aber Online können natürlich Spieler aus aller Welt herausgefordert werden. Allerdings lässt die Performance in den Onlinespielen ein wenig zu wünschen übrig, da es so manches Mal zu unerwünschten Verbindungsabbrüchen kommt - insbesondere bei Spielen die mehr als einen menschlichen Gegner beinhalten. So bedarf manchmal mehrerer Anläufe bis ein Rennen zustande kommt und gerade hier zeigt sich wieder einmal, dass die EA-Server wie auch in einigen anderen PSP-Spielen mit ein paar Problemen zu Kämpfen haben.

Need for Speed: Undercover Need for Speed: Undercover Wie auch schon in den Offlinerennen können Online ebenfalls maximal drei Gegner herausgefordert werden. Wieder einmal fällt vor den Rennen auf, dass es keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Wagenauswahl gibt: Jeder Spieler darf aus allen verfügbaren Autos auswählen, was natürlich ärgerlich ist, wenn man dann als Anfänger gegen erfahrene Spieler mit hochgetunten Rennboliden antreten muss und schon vor Rennbeginn einen erheblichen Nachteil besitzt. Andererseits ist es natürlich schön, wenn man seinen individuell gestalteten Wagen auch Online fahren und so den anderen Spielern zeigen kann, was man sich Offline erspielt hat.

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