Rabbids Go Home im Gamezone-Test

Test CharLu

Humorvoll sind die Rabbids schon immer, jetzt wollen sie hoch hinaus. Nur wie kommt man zum Mond? Klar, ein Müllberg muss her!

Der gute alte 'Rayman' ist nun endlich aus dem Reich der Hasen ausgezogen (oder wurde er rausgeworfen?) und hat den total verrückten Langohren den Rücken gekehrt. Das dürfte allerdings niemanden wirklich wundern, spielte der einstige Jump'n Run Held ohnehin nur eine - sagen wir - Nebenrolle. Er war definitiv ein gutes Entführungsopfer, außerdem noch gut als Aufhänger - bekanntlich lässt sich mit einem guten Namen ordentlich Werbung machen - und inzwischen brauchen die weißen Plüschwesen ihren Wegbereiter nicht mehr. Kurzerhand haben die Hasen ihren eigenen Weg eingeschlagen um nicht nur die Welt sondern gleich noch den Mond mit zu ihrem Territorium zu machen. Was genau die Löffler vorhaben? Wir schlagen vor, geht einfach mal mit auf die Pirsch!

Die Erde ist langweilig - ab zum Mond!

Rabbids Go Home Rabbids Go Home In den bereits erschienen Titeln haben die weißen Hasen bewiesen, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Wer sich ihnen in den Weg stellt, wird gnadenlos entführt und muss sich in verschiedenen Spielchen beweisen, dass er würdig ist wieder frei gelassen zu werden. Nur zu gut verständlich, dass diese Gebaren den Plüschpopos alsbald zu langweilig wird. Da die Hoppler immer wieder für neue Ideen gut sind, beschließen sie eines Tages sich mit der elementaren Frage nach ihrer Herkunft zu befassen, denn niemand kann den Fellwesen sagen wo sie eigentlich herkommen. Und während sie Tag für Tag, Nacht für Nacht darüber sinnieren, welche Vergangenheit sie haben, machen sie die Entdeckung ihres Lebens: Den Mond! Vollkommen von Sinnen erkennen die weißen Fellträger, dass dies der einzige Ort sein muss, von dem sie abstammen. Welch Himmelreich - sprichwörtlich - das es nur noch zu erklimmen gilt. Doch wie soll das vor sich gehen, immerhin verfügen die Hasen über keine Astronauten, Raketenbauer oder sonstige Genies, welche das Problem fix lösen könnten. Bekanntlich sind die Hasen aber nicht so dumm wie sie gerne einmal tun, und ganz schnell haben die Hoppler herausgefunden wie sie den Mond erreichen können: Es muss ganz fix ein riesengroßer (Müll)Berg zustande gebracht werden, den die Fellpopos dann nur noch zu erklimmen müssen.

Mit dem Einkaufswagen gen Himmel

Rabbids Go Home Rabbids Go Home Wie schon zuvor sind die Hasen von ihren Ideen nicht abzubringen und so bleibt euch nichts anderes übrig als den Hopplern hilfreich unter die Arme zu greifen. In erster Linie geht es darum, dass ihr den weißen Plüschis helfen müsst ganz viele Sachen einzusammeln, mit denen sich ein großer Berg auftürmen lässt, der final bis zum Mond reicht. Selbstredend, dass man ganz schön viel Krims und Krams braucht, denn der Weg zum Himmelskörper ist weit. Wer nun denkt, dass sich die Karnickel - getreu ihrem berühmten Weggebereiter - in Jump'n Run Manier gebärden, darf sich auf jeden Fall freuen. Anders als in der DS-Rätsel-Version bekommt ihr auf Nintendos Wii ein lustiges, abgedrehtes Hüpfabenteuer serviert, das durchaus mit Abwechslung in Sachen Umgebung, schrägen Aktionen und noch schrägerem Humor als auch noch Ohrwurm tauglicher Musikeinlagen in einer Einfachheit besticht, dass es beinahe schon genial erscheinen könnte. Schaltet die grauen Zellen ab, sattelt den Einkaufswagen und lasst vor allem den Tuba blasenden Hasen nicht aus den Augen!

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