Nach dem Comeback der Boyband und dem erneuten Erfolg folgt nun die eigene Singstar-Edition der Briten.
In der Heimat zählt die britische Boyband Take That zu den ganz großen im Showbiz und platzierte sich seit ihrer Gründung im Jahre 1990 immer wieder in den Charts. Auf die Karriere zurückblickend, zieren vor allen in den frühen 90er Jahren zahlreiche Nummer 1 Hits auch außerhalb Großbritanniens den Werdegang, welcher mit der Auflösung der Band im Jahre 1996 ein düsteres Ende nahm. Fast zehn Jahre nach der Trennung steht Take That mit vier der ursprünglichen fünf Bandmitgliedern - Robbie Williams feiert seit dem Weggang riesige Erfolge als Solokünstler und blieb der wieder formierten Band fern - wieder auf den Bühnen und hoch in der Gunst der Briten! Grund genug für Sony, den Jungs nun endlich eine eigene Singstar-Edition zu spendieren, auf dass sich der Ableger verkauft wie geschnitten Brot!
Singstar: Take That
Wer in der Vergangenheit irgend einen der zahlreichen Singstar-Ableger gespielt hat, kommt auch bei "Take That" sofort wieder zurecht. Vom Hauptmenü aus entscheidet ihr euch neben dem Schwierigkeitsgrad für eine Solokarriere oder springt in die zahlreichen Mehrspielervarianten inklusive kooperativen Harmonie-Duetten, rivalisierenden Duellen oder einer lustigen Partyvariante für bis zu acht Spieler. Wie immer gilt: Umso mehr Kollegen sich vor dem TV Gerät zusammenraufen, umso spaßiger wird der Abend. Vor allem auch dank der Unterstützung der EyeToy Kamera, welche tunlichst genau die peinlichsten Gesangseinlagen zur Schau stellt und nach der eigentlichen Darbietung dank Audio- und Videowiederholungen für mächtig viel Lacher, aber auch extrem peinliche Momente sorgt.
Singstar ist nach wie vor ein karaokeähnliches Spiel (auch wenn mittlerweile bei zahlreichen Songs die Originalstimmen abgeschwächt werden können) und sorgt mit den passenden Texten auf dem Bildschirm für die nötigen Informationen, die man für die Performance am Mikrofon benötigt. Notenlinien geben die Tonhöhe und Dauer der Silben an und beim Singen wird genau dargestellt, ob man stimmlich daneben liegt oder doch mehr Talent als erwartet bewiesen hat. Im Hintergrund laufen die Musikvideos, deren Qualität stark variiert. Auffällig, aber wenig verwunderlich, dass die Erstlingswerke der Band noch mit bescheidenen Bildern auf sich aufmerksam machen, während die modernen Videos nach der Wiedervereinigung HD-Qualitäten annehmen. Der Hintergrund kann aber auch wahlweise gegen das Kamerabild ausgetauscht werden. Insgesamt bleibt Sony ihrem schlichten Stil auch bei "Take That" treu und präsentiert die Serie mit klaren Linien, die sowohl für Übersicht, als auch optische Brillanz sorgen.
Seit einigen Ablegern wird auch die Sprachsteuerung eingesetzt, die vor allem mit den kabellosen Mikrofonen recht praktisch ist. Mit Befehlen wie "Auswählen" und "Zurück" manövriert man durch die schicke Songauswahl und kann gar die Sortierung ändern sowie einzelne Titel mit dem Bandnamen oder Songtitel direkt anspringen. Solange man keine Neigung zum Nuscheln hat, klappt die Sprachauswahl erstaunlich gut und macht nur ganz selten unverständliche Dinge. Alternativ oder gar parallel kann auch der Controller wie sonst auch verwendet werden.
