Wii Fit Plus im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Nintendos Überraschungserfolg Wii Fit geht mit 15 neuen Übungen in die nächste schweißtreibende Runde.

Mit Wii Fit katapultierte sich Nintendo vor noch nicht einmal zwei Jahren unter die Füße alle fitnessbegeisterten Karrierefrauen mit Zeitmangel die davor ein Videospiel nicht mal mit der Kneifzange angefasst hätten. Und wenn man den Statistiken Glauben schenkt, dann balancieren auf dem Wii Balance Board auch deren Männer, Kinder und sogar die abgehärtete Truppe der Pro-Gamer. Natürlich nur weil es so ein toller Partygag ist und weil immer alle dabei lachen, wenn man sich vor dem Screen zum Hampelmann macht und plötzlich merkt wie einem der Schweiß aus den Poren schießt. Genau nach demselben Prinzip funktioniert auch das neue Wii Fit Plus aus dem Hause Nintendo, bei dem es sich technisch um ein erweitertes Wii Fit handelt, denn alles was in Wii Fit enthalten ist bekommen wir auch in Wii Fit Plus geboten, plus viele neue Übungen und Herausforderungen. Neue Hardware müssen wir uns nicht zulegen, neben der Wii selbst sollte eine WiiRemote mit Nunchuck sowie das Wii Balance Board vorhanden sein, das neue Wii Motion Plus wird leider nicht unterstützt.

Wii Fit Plus im Gamezone-Test
Die 15 neuen Übungen Die 15 neuen Übungen Hat man bereits ein oder mehrere Wii Fit Profile auf der Konsole gespeichert, werden diese nahtlos in Wii Fit Plus übernommen und wir können uns direkt auf die neuen Übungen stürzen. Ansonsten erwartet uns dieselbe Prozedur wie wir sie schon aus Wii Fit her kennen, wir wählen also unseren Mii aus, lassen uns wiegen, machen ein paar Angaben um den Bodyindex zu bestimmen und legen noch ein gewünschtes Ziel fest, denn irgendwohin soll die ganze Anstrengung ja führen. Was dem Kenner in diesem Augenblick auffällt, ist die Möglichkeit nun mit einem einzigen Tastendruck das Profil wechseln zu können, was das Spielen in der Gruppe nun wesentlich erleichtert.

Der Trainingsplan Der Trainingsplan Die ursprüngliche Unterteilung von Wii Fit in die Kategorien "Yoga", "Aerobic", "Muskelübungen" und "Balance" wurde beibehalten, allerdings kam ein neuer Punkt hinzu unter dem sich alle 15 neuen Übungen zusammengefasst wiederfinden. Ebenfalls neu sind die Trainingspläne, wobei es vorgefertigte ebenso gibt wie die Möglichkeit sich selbst welche zu erstellen. Allerdings darf man sich von der Funktion nicht zu viel erwarten, im Grunde handelt es sich um jeweils drei vorgeschlagene Übungen, je nachdem welchen Körperteil wir trainieren mögen. Möchten wir beispielsweise unserem Bierbauch ans Fett gehen, schlägt uns Wii Fit Plus die drei Übungen "Klappmesser", "Hand aufs Knie" und "Schneeballschlacht" vor.

Wie viele Kalorien dürfen es sein? Wie viele Kalorien dürfen es sein? Eine wirklich gemeine Funktion ist das "Kalorienziel". Dabei wählt man aus einer Liste die gewünschte Nahrung, also so Dinge wie Fischstäbchen, Schokolade oder ein trockenes Toastbrot, und Wii Fit Plus achtet ab sofort darauf, dass wir täglich bei den Übungen mindestens die vorgegebenen Kalorien verbrennen, bevor es uns entlässt. Da merkt man ganz schnell wie wertvoll so eine Tafel Schokolade ist und wie schwer man sie sich verdient. Und weil wir schon beim Gewicht sind, neuerdings können wir auch Babys und Haustiere mit Wii Fit Plus wiegen und registrieren, auch wenn es kein Fitnessprogramm für unter Dreijährige gibt, so lässt sich doch ihr Gewicht verfolgen. Da sich die Kleinen aber kaum einfach so auf das Wii Balance Board setzen lassen werden und dabei auch noch ruhig halten, wovon im Handbuch auch abgeraten wird, nimmt man den Wonneproppen stattdessen auf den Arm und das Programm errechnet sodann aus dem Unterschied das Gewicht des Kleinkindes. Ebenso funktioniert die Sache mit Hund und Katze, ohne die drei nun auf eine Stufe stellen zu wollen.

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