Wir haben die Lehrstunde vom Altmeister angenommen und versucht die Halfpipe unsicher zu machen.
Tony Hawk Down
Tony Hawk: RIDE
Neben den Qualitäten die "Ride" im spielmechanischen Bereich fehlen, fällt die Optik ebenfalls nur durch die Absenz der Qualität auf. Es ist fast schon erschreckend uninspiriert wie man hier ans Werk gegangen ist. Unweigerlich bekommt man den Eindruck man habe alle Bemühungen und Hoffnungen in den Controller gesetzt und dabei das Niveau der optischen Präsentation früherer Teile der Serie komplett außer Acht gelassen. Die Hindernisse in den Arealen die ihr beackern müsst wirken mehr gewollt als gekonnt. Absolut unglaublich und völlig daneben sind die Ladezeiten. Was dem Spieler für diese Ladezeiten geboten wird ist dem bisherigen Klassenprimus nicht würdig. Die Untermalung während des absolut enttäuschenden Spielerlebnisses ist jedoch wirklich gut. Falsch machen kann man bei Soundeffekten für Sprünge etc. wahrscheinlich nichts. Die Titelauswahl des Soundtracks passt zum Skater-Thema und bewegt wenigstens den Kopf korrekt zum Takt, wenn schon die Füße absolut nicht die richtigen Befehle abgeben.
Im Multiplayer bieten sich On- und Offline die gleichen Hindernisse wie schon im Singleplayer. Offline wechselt ihr euch mit bis zu acht Freunden an einem Board ab und beantwortet nebenher noch die zentrale Frage "Wer schafft es das Board zu bändigen?". Online werdet ihr wohl länger suchen müssen, bis ihr einen mutigen Zocker treffen werdet, denn während unserer recht langen Testphase herrschte ziemlich viel Leere.
