Was auf dem PC bereits gut funktioniert, bewährt sich auch auf Nintendos Konsolen.
Wer schon immer einen Hang dazu hatte Ermittlungen in bisher ungelösten Fällen anzustrengen, dem bietet Nintendo sowohl auf der heimischen Konsole als auch auf dem tragbaren Gefährten Detektiv-Futter en Masse. Und damit die eure grauen Zellen nicht verdorren, wird für hinreichend Nachschub gesorgt. Mit immer neuen Namen und partiell auch frischen Ideen schickt man euch ins programmierte Chaos um Beweise zu finden und selbige zu kombinieren, so dass ihr am Ende den Bösewicht per Gerichtsverfahren hinter Schloss und Riegel bringt. Ergo schärft den Geist, vor allem aber eure Augen und lasst die Suche beginnen.
Cate's Visionen
Cate West: The Vanishing Files
Immer wieder wird Cate von unheimlichen Visionen geplagt. An Schlaf kann die gute Damen gar nicht mehr denken, träumt sie doch jede Nacht von tragischen Vorkommnissen, bei denen lieb gewonnenen Menschen aber auch fremde Personen das Zeitliche segnen. Unfähig im Traum die Geschehnisse zu verhindern, entschließt sich Cate West die Ursache für ihre Visionen zu finden. Dank der allgemein als Freund und Helfer bekannten Herren in Grün kann Cate sich auf die Suche nach Antworten machen und stößt dabei auf viele ungelöste Fälle, welche die Polizei bisher nicht abschließen konnte. Zusammen mit Cate könnt ihr nun die Spur aufnehmen und längst verschollen geglaubte Räuber, Erpresser, Brandstifter und Co. schwedische Luft atmen lassen.
Holzauge, sei wachsam
Cate West: The Vanishing Files
Klingt nach einer spannenden Detektiv-Geschichte, was? Leider bleibt es auch beim Klang, denn so bald ihr die anfänglichen Dialogszenen auf Nintendos DS gelesen bzw. auf der Wii in englischer Sprache (mit deutschen Untertiteln) gehört habt, dürft ihr vorzugsweise eure Augen anstrengen. Verschieden chaotisch angeordnete Umgebungen verlangen von euch, in bester Wimmelbild Manier, verschiedenste Gegenstände zu finden. So müsst ihr in totaler Unordnung Sachen finden wie beispielsweise Hula-Mädchen, kross gebratenen Speck, Kakteen, verschiedene Fische, Chilischoten, Geldscheine, Musikinstrumente, historische Denkmäler und dergleichen mehr. Interessant wird das Geschehen dahingehend, dass man sich bei der Erstellung des Spiels scheinbar nicht einig im Bezug auf die Übersetzung war. So kann es vorkommen, dass ihr sogenannte "Noten" finden müsst. Wer an Musik oder Geld denkt, liegt leider falsch. Vielmehr sind Notizzettel gemeint; Offenkundig eine dezent falsche Übersetzung. Auch die Tatsache, dass man verschiedene Begriffe für ein und denselben Gegenstand verwendet, kann für Verwirrung sorgen. Gern genommen sind auch recht altertümlich anmutende Beschreibungen, die einem zunächst Fragezeichen auf dem Kopf bescheren. Beispiel gefällig? Dann denkt doch einfach mal drüber nach, was ein "Dreidel" oder eine "Take away Box" sein könnte?!
Magische Beweise in fünf Teilen
Cate West: The Vanishing Files
Anfänglich warten in den gesamt 13 Kapitel, welche wiederum in fünf Teile gegliedert sind, maximal 1-2 Orte, an denen ihr eine vorgegebene Menge an Beweisen suchen müsst. Später werden es dann bis zu fünf und mehr Areale, die es gilt abzuklappern. Bis zu 50 unterschiedliche Indizien müssen final gefunden werden, bevor dieser Teil als abgeschlossen gilt. Nachdem ihr mit Cate zusammen alle benötigten Objekte zusammen getragen habt, verwendet Cate ihre magischen Fähigkeiten und lässt aus Fischgräten, alten Turnschuhen, Dokumentenrollen, Sehenswürdigkeiten und verschiedensten Obst- und Blumensorten stichhaltige Beweise entstehen. So werden aus diesen Objekten auf wundersame Weise alte Rollschuhe, eine Taschenuhr, eine Kamera und dergleichen mehr. Diese gilt es dann wiederum in einem weiteren Suchbild erneut zu finden, denn die eigentlich sicher geglaubten Indizien sind erst einmal nur bekannt, allerdings in Einzelteile zerlegt und sie warten in entsprechend unübersichtlichen Abschnitten darauf von euch gefunden als auch zusammen gesetzt zu werden. Habt ihr das geschafft, gilt es das Versteck des Täters zu inspizieren. Bei diesem Teil müsst ihr scheinbar gleiche wirkende Orte nach Unterschieden absuchen, selbige erkennen und durch Berühren der bewussten Stelle den Ursprung wieder herstellen.
