MAG im Gamezone-Test

Test Goreminister

Zipper Interactives Massenschlacht eignet sich hervorragend für Team-Player und weniger für einsame Wölfe.

Auf in die Schlacht

MAG MAG Ist die Fraktion gewählt, bzw. der eigene Charakter erstellt und individuell angepasst kann es losgehen und ein entsprechender Auftrag gewählt werden. Eine Singleplayer-Kampagne bietet MAG jedoch nicht und so besteht der einzige Solospieler-Part im Absolvieren des Trainingskurses, welcher eine kleine Anleitung für die Bedienung des Shooters gibt. Genrefans werden aber keinerlei Probleme mit der Steuerung haben, da sich diese nicht anders gestaltet wie bei anderen Spielen dieser Art und dementsprechend schnell in Fleisch und Blut übergeht. Zudem wird den Videospielfreaks unter euch nicht entgehen, dass man sich im Hinblick auf die Steuerungsmechanik an anderen, äußerst bekannten, Ego-Shootern orientiert hat, ohne dass wir an dieser Stelle Namen nennen wollen. Dafür wurden die Steuerung sauber umgesetzt, ist sehr leicht zu erlernen und gehört, in Bezug auf Konsolen, sicherlich zu einer der besten in diesem Genre.

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MAG MAG Hat man das Training durchlaufen, wird es langsam ernst; Von nun an gilt es den eigenen Soldaten aufzuwerten, bzw. durch Missionszielerfüllung und Abschüsse entsprechende Erfahrungspunkte zu sammeln. Dieses Prinzip orientiert sich eindeutig an den Gameplay-Mechanismen aus Call of Duty: Modern Warfare, wobei man auch hier verschiedene Erfahrungsstufen erklimmen kann. Dabei beginnt man seine Karriere natürlich als einfacher Infanterist und kann sich im Verlauf der Schattenkriege auf verschiedene Waffengattungen spezialisieren; Sei es nun dass man sich als professioneller Sniper, schwerbewaffnete Bodeneinheit, Feldarzt, Ingenieur oder taktischer Sprengsatzleger fortbildet um an dieser Stelle nur einige der vielen Möglichkeiten zu nennen. Man sollte sich aber jederzeit im Klaren darüber sein, dass sich MAG nicht wie jeder x-beliebiger Shooter spielt. Wer in einer Schlacht mit 256-Spielern unüberlegt zu Werke schreitet und immer nur auf die Rambo-Tour versucht Punkte zu machen segnet schneller das Zeitliche als einem lieb sein kann. Wer sich jedoch schon immer in Counter Strike-Clans wohl gefühlt hat, der bekommt mit MAG erstmals die Möglichkeit, dieses Clan-Gefühl auch auf eine Heimkonsole zu übertragen, denn Teamwork wird hier stets ganz groß geschrieben; Schon allein deswegen, weil man man jederzeit auf Teamkameraden feuern und diese im schlimmsten Fall verletzten kann, da es keine "Friendly Fire: Off"-Funktion gibt, was natürlich zum Realismus beiträgt. Die einzelnen Taktiken aufzulisten, mit denen man die einzelnen Spielmodi gewinnen kann, würde sicherlich den Rahmen dieser News sprengen, da es Dutzende von Strategien gibt, um sich und seine Truppe zum Sieg zu führen.

MAG MAG Hat man einen gewissen Erfahrungsgrad (bzw. Level 15) erreicht, kann man sich außerdem nicht nur als einfacher Soldat, sondern auch als Trupp- oder Platoon-Anführer, bzw. als Leitender Offizier bewerben, was dem Team zusätzliche Vorteile verschafft. Zum einen kann man die Nachladegeschwindigkeit nahe gelegener Kollegen erhöhen, steigert die Resistenz gegen Gasgranaten oder hilft dabei Sprengsätze schneller zu legen, bzw. zu entschärfen, um hier nur drei der vielzähligen Möglichkeiten aufzuführen. Außerdem können Luftschläge, Artilleriefeuer oder Nebelbomben angefordert werden, um seine Kompanie zu unterstützen. Ist man als Trupp-Anführer für 8 Mitspieler verantwortlich, so muss man sich als Platoon-Leader schon um bis zu 32 Soldaten kümmern. Der Leitende Offizier hingegen befehligt 128 Soldaten und kommt nur in der Spielvariante mit 256 Spielern, zum Zuge.

MAG MAG Das der Clan-Gedanke bei MAG groß geschrieben wird, beweist auch die Möglichkeit, einen eigenen Clan erstellen zu können. Tut man dies, wird man automatisch der Anführer des "Rudels" kann seinen Posten aber auch an andere Mitglieder weiterreichen. Ist man sogenannter Clan-Offizier kann man neu hinzugekommene oder bereits bestehende Mitglieder befördern oder degradieren. Verhält sich ein Spieler unangebracht so besteht auch jederzeit die Möglichkeit, ihn wieder aus dem Clan zu entfernen, so dass man unterm Strich nur mit ernsthaften Spielern zu Werke schreitet. Da versteht es sich von selbst, dass Headset-Support natürlich geboten wird, so dass man sich noch besser mit seinen Teamkameraden absprechen und koordinieren kann. Schade ist nur, dass man kein eigenes Spiel eröffnen und hosten, bzw. die Karte wählen kann auf der man einsteigen möchte. Diese werden nämlich immer im Zufallsprinzip ausgewählt.

Das Antlitz des Krieges

Derzeit bietet MAG fünf verschiedene Gameplay-Modi, wozu "Unterdrückung", "Sabotage", "Übernahme", "Herrschaft" und "Anweisungen" gehören. Um jedoch alle dieser Modi spielen zu können ist mindestens Erfahrungsstufe 8, da man am Anfang nur "Unterdrückung" und "Sabotage" (ab Level 3) und "Übernahme" (ab Level 5) bestreiten kann. Ist hier genug Erfahrung gesammelt worden, kann man auf das große Schlachtfeld und sich auf den Riesenkarten tummeln.

MAG MAG Beim Spielmodus "Unterdrückung" handelt es sich um eine Art Team-Deathmatch in dem zwei Parteien á 32 Spieler gegeneinander antreten. Das Ganze ist eher als Übungseinheit anzusehen, um sich mit dem Team-Gedanken vertraut zu machen. Etwas ernster wird es dann im "Sabotage"-Modus bei dem ebenfalls zwei Teams á 32 Spieler gegeneinander antreten, aber gewissen Ziele zu erfüllen haben. Für die Angreifer gilt es zwei Stellungen auszuschalten, bevor sie zu einer dritten vorrücken und diese zerstören können, während man in der Rolle der Verteidiger natürlich dafür sorgen muss, dass die eigenen Basen unversehrt bleiben.

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