Folgt uns auf eine durchaus motivierende Reise durch die von den D´aargs bedrohte Galaxie.
Der Herausforderungs-Modus
Söldner-X2: Final Prototype
Ein Grund für das etwas verspätete Release von Söldner-X2 war unter anderem auch der Herausforderungs-Modus, den die Macher kurzfristig mit in das Spiel integrierten und man kann gleich nahtlos anfügen, dass sich die Wartezeit durchaus gelohnt hat. Hat man die Hauptkampagne des Spieles erst einmal abgeschlossen, warten insgesamt 17 verschiedene Challenges auf den Spieler, die zum einen mit weiteren Credits, Waffen, Levels oder Trophies belohnt werden. Der Wiederspielwert einzelner Welten ist somit sehr hoch, gilt es neben den Herausforderungen auch sämtliche Secret Keys zu finden, die weiteres Bonusmaterial beinhalten. In den einzelnen Challenges gilt es dagegen unter anderem eine gewisse Anzahl von Ringen in einem Level aufzusammeln oder auch die ersten drei Welten im normalen Schwierigkeitsgrad unbeschadet zu überstehen. Generell wurde auch hier der Schwierigkeitsgrad mit den jeweiligen Punktebelohnungen angepasst. Sprich, absolviert man einen Level auf einer höheren Stufe, so gibt es in der Regel auch mehr Punkte zu ergattern, was speziell für die Online-Highscore-Tabellen von interessanter Bedeutung sein dürfte.
Söldner-X2: Final Prototype
Einen kooperativen Zweispielerdmodus wurde ebenfalls wieder mit integriert, allerdings kann, wie auch schon im Vorgänger, hier nur an einer Konsole durch das All geflogen werden und nicht via Online-Service. Doch dafür dürften auch Spieler, die sich sonst nicht jeden Tag mit Spielen dieser Art beschäftigen, einen recht schnellen Einstieg ins Spiel finden. Dies liegt unter auch daran, dass das für die Kettenserien sehr wichtige Tutorial diesmal weitaus umfangreicher und für viele sehr wichtig, komplett in deutscher Sprache abläuft, was im Vorgänger noch nicht der Fall war. An der Bedienung an sich gibt es ebenfalls kaum etwas zu meckern. Die Kollisionsabfrage läuft reibungslos und spätestens nach dem Auflesen des Speed Up Icons passt auch die Pace des eigenen Raumschiffs wie der bekannte Deckel auf den Topf.
Grafik von heute, Sound von gestern
Söldner-X2: Final Prototype
Last but not least werfen wir noch einen Blick auf die Technik des Spieles, die vor allem in Sachen HD-Grafik erneut schwere Geschütze auffährt. Zwar legten die Macher bei der Gestaltung der einzelnen Welten diesmal nicht all zu viel Wert auf Detailverliebtheit bei den Hintergrundgrafiken, dem Art-Design der einzelnen Levels, die uns unter anderen durch diverse Weltraumlandschaften oder in eine Unterwasserwelt führen, schadete dies allerdings nicht. Werden die nun weitaus größeren Sprites viel deutlicher wahrgenommen, als noch in Teil eins. Für optischen Glanz sorgen zudem auch die imposanten Licht- und Lasereffekte, die zum Teil in auffällig grellen Farbtönen erscheinen und sich somit sehr gut von der Hintergrundlandschaft hervorheben. Schafft es die Grafik den Spieler einen förmlichen Rausch einer virtuellen Weltraumschlacht vorzugaukeln, so gelingt es dem Sound nicht ganz dieses Feeling zu vermitteln. Flotte Techno-Rhythmen aus den Neunziger Jahren bestimmen das akustische Klangbild. All derer die schon damals bei den Protestmärschen der Love-Parade dabei waren, wird diese Art von Musik wohl eher weniger zusagen, völlig unpassend zur Spielthematik ist der futuristische Soundtrack allerdings nicht, wird die Atmosphäre zumindest ordentlich angeheizt. Dafür sorgen natürlich auch die vielen Krachbummeffekte, die sich ähnlich wie in fast jedem anderen Spiel dieses Genres anhören.
