Schon wieder ein neues Abenteuer mit den beliebten Pokémon – ein echtes Highlight oder eine Enttäuschung?
Pokémon ohne Ende... Während die beliebten RPGs auf Nintendos Handhelds immer für einen regen Absatz sorgen, sind Spinoffs der kleinen Taschenmonster eher weniger beliebt. Manchmal werden diese aber auch ziemlich lieblos und ohne besonderen Aufwand zusammengeschustert und sorgen nur kurzzeitig für Spaß. "Poképark - Pikachus großes Abenteur" ist ebenfalls ein Spinoff, das aber einiges verspricht. Ob es allerdings an die Erfolge der RPGs anknüpfen kann oder doch eher die Klischees bedienen wird und seinem Status als Spinoff gerecht wird, bleibt abzuwarten. Wir haben das neuste Pokémon-Spiel jedoch genau unter die Lupe genommen und sind in die Welt der kleinen Taschenmonster eingetaucht.
Der Himmelsgarten und das Himmelsprisma
Poképark Wii: Pikachus grosses Abenteuer
An einem weit entfernten und geheimen Ort gibt es einen wundervollen Garten, der saftige grüne Landschaften zu bieten hat und an Idylle kaum zu überbieten ist. Früher lebten dort auch Menschen, doch irgendwann blieben diese aus. Mit der Zeit wurde der Ort immer mehr von Pokémon besiedelt. Sie trafen sich um miteinander herumzutollen, Wettkämpfe auszutragen und einfach nur Spaß zu haben. So entstand der Poképark. Schließlich wurde dieser in verschiedene Zonen eingeteilt. Für jede Zone gab es einen Zonenmeister, der darauf achtete, dass den Pokémon nichts zustößt. Inmitten des Poképarks gab es einen Treffpunkt. Von hier aus konnte man in jede einzelne Zone gelangen und sich mit anderen Pokémons verabreden. Glaubt man einer alten Legende, so schwebte über dem Park eine alte Ruine, welche als Himmelsgarten bekannt ist. Doch bislang war noch nie ein Pokémon dort.
Poképark Wii: Pikachus grosses Abenteuer
Angeblich wird der Himmelsgarten von der Macht des Himmelsprismas in der Luft gehalten. Wenn diese Macht jedoch schwindet, so stürzt der Himmelsgarten eines Tages auf den Poképark. Die Freundschaft zwischen den Pokémons hat bislang immer dafür gesorgt, dass das Himmelsprisma genug Macht besaß, aber in letzter Zeit spielten sich schreckliche Dinge ab. Die Zonenmeister haben die Pforten zu den einzelnen Zonen geschlossen und ein Verbot für bestimmte Wettkämpfe ausgesprochen. Das verärgerte viele Pokémon, wodurch sich Enttäuschung und Streit verbreiteten. Die Macht des Himmelsprismas war in Gefahr, sodass Mew (der im Himmelsgarten wohnt) etwas dagegen tun musste. Er suchte Pikachu und seine Freunde Endivie, Plinfa und Glumanda und führte sie durch einen geheimen Tunnel in den Poképark. Sie sollen sich nun mit möglichst vielen Pokémon anfreunden und dafür sorgen, dass die Lebensfreude zurückkehrt und das Himmelsprisma seine Macht nicht verliert.
Überall nur Ärger
Poképark Wii: Pikachus grosses Abenteuer
Nachdem Pikachu und seine Freunde im Poképark angekommen sind, geht zunächst alles schief. Von Endivie, Plinfa und Glumanda fehlt jede Spur. Immerhin bekommt ihr Gesellschaft von Plaudagei, der euch in die Steuerung des Spiels einführt und grundlegende Dinge erklärt. Als ihr schließlich in die Grünzone gelangt und auf Endivie trefft, entscheidet ihr euch spontan an einem Wettrennen teilzunehmen. Da dies eigentlich verboten ist, gibt es mächtig Ärger und Endivie wird zum Zonenmeister Bisaflor gebracht. Nun müsst ihr verschiedene Minispiele bestreiten und einige Aufgaben erledigen, damit Endivie wieder freigelassen wird. Die Grünzone leidet sehr unter ihrem strengen Meister Bisaflor, der es den Pokémon nicht erlaubt seine Zone zu verlassen oder an Minispielen teilzunehmen. Doch auch in der Strandzone gibt es jede Menge Ärger. Hier streiten sich Garados und Impergator darum, wer mehr Macht besitzt und beide streben den Posten des Zonenmeisters an. Eigentlich ist dieser aber bereits an Impoleon vergeben...
Die verschiedenen Wettkämpfe
Poképark Wii: Pikachus grosses Abenteuer
Um den ganzen Ärger in den Griff zu bekommen, müsst ihr euch den verschiedensten Wettkämpfen stellen. Manchmal versperren euch Pokémon den Weg und geben diesen erst wieder frei, wenn ihr beispielsweise im Wettrennen eine bestimmte Zeit erreicht habt. Meist schafft ihr dies auf Anhieb. In Bisasams Schüttelsprint müsst ihr lediglich die Wii-Remote schnell nach oben und unten bewegen. Als Sieger erhaltet ihr viele Beeren, die im Poképark die Währung darstellen und mit denen man alles "bezahlen" kann. Außerdem dürft ihr nun die Brücke passieren. Häufig tauchen nach einem Sieg auch noch neue Pokémon auf. In Bisaflors Lianenhopp geht es schon ein wenig anspruchsvoller zu. Ihr hängt an einer Liane und müsst diese durch rhythmische Bewegungen mit der Wii-Remote zum Schwingen bringen. Dann drückt ihr im richtigen Moment die B-Taste, um die Liane loszulassen und am Ende solltet ihr möglichst weit fliegen.
