Zombie Driver im Gamezone-Test

Test Sandro Odak

Im Taxi durch die Stadt jagen und Zombies plattfahren ist vielleicht primitiv aber einfach ultrawitzig. Wir wollen definitiv mehr!

Zombie Driver ist so einfach wie genial. Aus einer GTA 2 gar nicht unähnlichen Iso-Perspektive fährt man mit verschiedenen Vehikeln durch die Straßen einer Stadt und überfährt Zombies. Eindeutig das erwachsenste Stück Software, das bisher via Astragon/Rondomedia den Weg in unser Büro fand. Zombie-Jäger Sandro hat sich für euch durchgemetzelt.

Zombie Driver Zombie Driver Ohne viele Worte wird der Spieler zu Beginn von Zombie Driver ins Spiel geworfen. Eine kurze, nicht vertonte Sequenz am Anfang deutet an, dass die Zombie-Apokalypse ausbricht und die letzten Menschen ums Überleben kämpfen. Weil aber jede Zombie-Apokalypse auch einen aufopferungsvollen Helden braucht und gerade niemand von der Polizei oder dem Militär übrig ist, um diesen Platz einzunehmen (die Feiglinge sind entweder tot oder geflohen), nimmt unser taxifahrender, nicht namentlich genannter Protagonist die ehrenvolle Aufgabe an und rettet Überlebende in der Not.

Zombie Driver Zombie Driver Damit es dem Spieler nicht langweilig wird beim Retten von Schulkindern, Arbeitern und lustigen Matrosen, werden die Zombies mit jeder Mission größer, bissiger und gefährlicher. Hat man es zu Beginn der 17 Missionen noch mit ganz hirnlosen, kleinen Monstern zu tun, werden es später richtig dicke Biester, die einem das Auto mit Wurfgeschossen kaputt machen können. Richtig fies sind die dicken Brummer, die ein wenig an Boomer aus Left 4 Dead erinnern... Fährt man zu dicht an sie ran, explodieren sie. Das kann toll sein, weil sie nämlich auch befreundete Zombies mit in den Tod reißen, ist man mit seiner Karre aber zu nah dran verliert man knapp die Hälfte seiner Lebensenergie.

Zombie Driver Zombie Driver Diese wird stetig von Zombies entrissen, wenn man in die Hände der Untoten gelangt. Fährt man zu langsam, können sie einen angreifen, versucht man zu viele hintereinander platt zu fahren, wird es einem ähnlich ergehen: Man wird gebremst und bietet den höllischen Kreaturen Angriffsfläche. Deshalb gilt: Bleib am besten immer in Bewegung. Damit man nicht die Vorspeise der untoten Hirnlosen wird, geben die Exor Studios einem auch genug Waffen an die Hand um sich zu wehren. So kann man seinen Wagen mit Kohle aufleveln und zuerst einen Turbo und ein Maschinengewehr installieren. Später sind alle Waffen noch aufrüstbar, aus einem normalen MG wird schon bald eine doppelläufige Railgun. Munition ist natürlich dennoch knapp, man findet sie meist in den etwas entlegeneren Teilen der Map und, dankenswerterweise, an den Abholpunkten, an denen sich meist besonders viele Zombies tummeln.

Iso-Kills und dröges Gameplay

Zombie Driver Zombie Driver Die nur geschrieben erzählte und nicht vertonte Story umfasst zwar insgesamt 17 Missionen samt Dutzenden Aufrüstungsmöglichkeiten und mehreren Autos, die zur Verfügung stehen (Taxi, Rennwagen, großer Bus und Co.), große Abwechslung bietet Zombie Driver aber nicht. Man fährt lediglich durch abwechselnde Städte bzw. Stadtteile, überfährt Zombies, befreit markierte Kreise von der untoten Brut und sackt Überlebende ein. Nach einigen Missionen wird das langweilig, spaßig und kurzzeitig unterhaltend ist es aber alle mal.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk