Dead Space Ignition im Gamezone-Test

Test Goreminister

Man kann nur hoffen, dass Dead Space 2 ein Knaller wird, denn der Minispiel-Vorbote langweilte uns beinahe zu Tode.

Nach dem Überraschungserfolg des Sci-Fi Horrorspiels Dead Space hat Electronic Arts das Potential der neuen Spielmarke definitiv erkannt und das Universum des Spiels in kürzester Zeit mit einem weiteren Spiel für die Wii und einem Zeichentrick-Film ausgebaut. Nun bahnt sich der zweite Teil des 3rd Person Horrorspektakels für die HD-Konsolen an und um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, wurde mit Dead Space: Ignition ein Downloadspiel veröffentlicht, welches auf Xbox Live für 400 Microsoft-Points und im PSN-Store für 4,99 Euro erhältlich ist. Ein durchaus angenehmer Kaufpreis, doch was hat Dead Space: Ignition darüber hinaus zu bieten?

Die Vorgeschichte zu Dead Space 2

Dead Space Ignition Dead Space Ignition In Dead Space: Ignition wird praktisch die Vorgeschichte zum bald erscheinenden, zweiten Teil erzählt, wobei wir dieses Mal nicht in die Rolle von Isaac Clarke, sondern in die des Stationstechnikers Franco DeLille schlüpfen, welcher den "Ausbruch der Nekromorphen" mit seiner Partnerin Sarah Andarsyn hautnah miterleben darf. Beginnt der Arbeitstag für Franco zu Anfang recht ruhig, so entpuppt sich seine Schicht bald als lebendig gewordener Alptraum, aus dem es zu entkommen gilt. Dabei greift der Techniker jedoch nicht auf den allseits bekannten Plasma-Cutter zurück, sondern nimmt sein Datenpad zur Hilfe, um Dutzendweise Schaltkreise lahm zu legen und Systeme zu hacken, um seine Haut zu retten. Aus dieser grundlegenden Überlebensmission resultieren insgesamt drei verschiedene Minispiele, welche es innerhalb des "Interaktiven Comics" zu absolvieren gilt. Dabei könnt ihr den Verlauf der Geschichte geringfügig beeinflussen, da es an einigen Stellen verschiedene Wege gibt die ihr gehen könnt, allerdings immer das gleiche Ende erreicht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Indie-Game oder doch schon Arcade-Titel?

Dead Space Ignition Dead Space Ignition Dead Space: Ignition setzt auf eine ähnliche Darstellung wie die filmische Umsetzung mit Namen Dead Space: Aftermath und bedient sich diverser Comicsequenzen um die Geschichte weiter voran zu treiben. Dazwischen müssen die Spieler immer wieder Minispiele absolvieren, welche in insgesamt 3 Kategorien unterteilt wurden und eine Mischung aus Geschicklichkeits- und Puzzleeinlagen bieten. Da wären zum einen "Routen verfolgen", sowie "Hardware knacken" und zum anderen "Systeme lahmlegen". Erstgenanntes Minispiel gestaltet sich als eine Art Wettrennen zwischen verschiedenen Impulsen, bei dem der eigens ausgesandte Impuls schneller im Computerkern ankommen muss, als die feindlichen Viren. Natürlich verläuft dies nicht ohne die nötigen Hindernisse, welche sich vor dem Spieler aufbauen und denen man tunlichst ausweichen muss, um nicht an Geschwindigkeit zu verlieren. Geschieht dies doch sorgen "Speed Up" Felder wieder dafür, wieder etwas zackiger durch das Computerinnere zu rasen, während man Blockaden oder Verwirrtaktiken einsetzen kann, um die Gegner auszubremsen. Hier wird insbesondere Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen vom Spieler abverlangt, doch wirklich actiongeladen, spannend und vor allem rasant wirkt das Ganze irgendwie gar nicht.

Dead Space Ignition Dead Space Ignition Das Minispiel "System lahmlegen" gestaltet sich als eine Art "Tower Defense"-Spiel, wobei ihr allerdings keine Verteidigungstürme aufbaut um eine gewisse Position zu halten, sondern jede Menge Viren aussendet um die Verteidigungsanlagen des Schaltkreises zu überlasten. "Tower Attack" trifft es da wohl eher. Dies ist zweifelsohne die leichteste Aufgabe in Dead Space: Ignition, da man hier lediglich nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" vorgehen muss. Zwar stehen vier verschiedene Virenarten zur Verfügung, doch kann man beinahe jedes System mit Hilfe von genügend Angriffs-Viren lahmlegen. Sind die Verteidigungstürme erst einmal beseitigt ist der Weg frei zum Kern, welcher schlussendlich überlastet in die Knie geht und den Weg frei macht. Damit ist "System lahmlegen" weder eine große Herausforderung, noch eine spaßige Angelegenheit.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk