Spare Parts im Gamezone-Test

Test Michael Sosinka

Ein größtenteils gelungenes Action-Jump & Run, das recht einfach ausgefallen ist und zu einer entspannten Partie einlädt.

Mit Spare Parts hat EA Bright Light ein Action-Adventure mit Jump & Run-Elementen als Download-Spiel veröffentlicht, das sich eher den unerfahrenen Genre-Neulinge widmet. Als Roboter wird der Spieler auf einem Planeten ausgesetzt und muss fortan für eine ebenfalls abgestürzte Schiffs-KI, Ersatzteile für den Weltraumkreuzer sammeln. Dazwischen wollen uns Space-Bösewichte an den blanken Metallhintern und die Technologie im Raumschiff.

Altmetall

Spare Parts Spare Parts Als kleiner und recht knuffiger Roboter werden wir also damit beauftragt, in 17 Abschnitten insgesamt 100 Ersatzteile zu sammeln, damit man wieder vom Planeten verschwinden kann. Diese 100 Teile sind manchmal recht offensichtlich in den Leveln verstreut, das andere Mal muss man schon etwas genauer suchen. Zum Glück sind die Abschnitte recht überschaubar ausgefallen. Mehr als 15 Minuten wird man sich darin nicht aufhalten müssen. Dennoch müssen immer mal wieder kleine Rätsel gelöst werden, die Abwechslung in den Alltag bringen. Denn ansonsten ist das Spielgeschehen recht eintönig ausgefallen, da man sich recht leicht durch allerlei Gegner wie Spinnenaffen, grüne Schleimschnecken und anderes Getier kloppt, Anspruch ist etwas anderes. Auch die Geschicklichkeitseinlagen und Sprungpassagen sind relativ simpel zu meistern. Ab und an muss man gegen einen Boss antreten, der gelegentlich etwas Taktik erfordert. Insgesamt ist Spare Parts jedoch ein Anfängerspiel.

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Spare Parts Spare Parts Unser Roboter verfügt jedoch über bis zu fünf verschiedene Fähigkeiten, die an speziellen Stellen im Spiel genutzt werden müssen. Mit Panzerhandschuhen zertrümmern wir Wände, mit Magnetstiefeln wird an der Decke entlang gelaufen, während Raketenstiefel uns an höhere Positionen oder über Abgründe befördern. Mit der technischen Fähigkeit werden Geräte manipuliert, doch besonders nützlich ist die Röntgenbrille. Diese zeigt uns alle interaktiven Objekte an. Das bedeutet, dass man selten an den Rätseln und Anforderungen scheitert. Da man diese Fähigkeiten erst nach und nach erhält, ist es nötig, bereits absolvierte Level nochmals zu spielen, zumindest wenn man alle Schiffsteile und Sammelgegenstände haben möchte. Typischerweise werden auch kräftig Münzen gesammelt. Diese werden dazu benutzt, um die Fähigkeiten des Roboters aufzuwerten, wie zum Beispiel die Durchschlagskraft oder die Lebensenergie. Dies geschieht zwischen den Missionen in dem abgestürzten Raumschiff, auf dem man sich frei bewegen kann.

Kurze Halbwertzeit

Spare Parts Spare Parts Zum recht einfachen Schwierigkeitsgrad passt auch die Tatsache, dass der Tod eigentlich keine Konsequenzen hat. Man verliert zwar nach dem Ableben ein paar Münzen, wird jedoch fast an Ort und Stellen wiederbelebt. Und selbst wenn man keine Taler mehr hat, macht das System wie gewohnt weiter. Dadurch kommt es jedoch auch nie zu schweißtreibenden Situationen und sich bewegende Plattformen verlieren schnell ihre furchteinflößende Wirkung. Wenn man Spare Parts ganz normal durchspielt und nicht unbedingt 100 Prozent erreichen will, kommt man mit rund vier Stunden Spielzeit aus. Dabei ärgert man sich jedoch mit der starren Kamera herum, die sich nicht justieren lässt. Bei vielen ungünstigen Kamerawinkeln geht die Übersicht flöten und man kann Entfernungen bei Sprungpassagen manchmal schwer einschätzen.

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