Vom PC auf die Konsolen: Ankama lädt nun auch Xbox Spieler ins zauberhafte Universum rund um Dofus und Wakfu ein.
Millionen von Spieler tauchen täglich in die kunterbunte Welt der Ankama Spiele und ihren Crossmedia-Produkten ein, sei es am PC mit Dofus oder Wakfu, seien es Printmagazine oder vor dem TV mit der Zeichentrickserie. Die Erfolgsstory wird nun auf der Xbox 360 fortgesetzt, denn seit dem 30. März ist Islands of Wakfu als Download-Titel auf Xbox Live erhältlich. Wir tauchten in die Welt des zauberhaften Märchens ein versuchten an der Seite von Nora das knapp 820 MB große Abenteuer zu meistern und die Eliatropen vor ihrem Untergang zu retten. Es stellt sich vor allem auch die Frage, wie reizvoll eine Konsolenumsetzung ist, da man auf dem PC bisher eher einfachere Systeme wie Java und Flash als Grundlage nutze!
Islands of Wakfu
Islands of Wakfu fügt sich gekonnt in das bisher Geschaffene ein und versprüht allein aufgrund der handgezeichneten Grafiken, Charakteren und Welten einen ganz eigenen, geradezu liebevollen Charme. Seien es die ersten Gehversuche im Dorf mit der unerfahrenen Nora, seien es die späteren Auseinandersetzungen mit einer unheimlichen Macht - stets überzeugen die Landschaften mit reichlich Details und herrlich sanften Farben - obwohl der Titel vor allem auf einem riesigen HD-Fernseher extrem bunt heraus sticht. Ganz untergraben kann Ankama aber ihre Herkunft nicht und so fühlt sich Islands of Wakfu nicht immer wie ein reinrassiges Konsolenspiel an. Die schlichte Sicht aus der Perspektive eines Vogels, die wenigen - dafür aber wahrlich putzigen Animationen - und sporadischen Effekten wie verpuffende Gegner bzw. Mitstreiter oder ein paar Lebewesen lassen leider ein wenig das Gefühl eines Browsergames aufkommen.
Im Kampf gegen die Eindringlinge
Islands of Wakfu
Das heißt bei Ankama sicherlich nichts schlechtes, immerhin sind zig Millionen Spieler vor allem aus dem französischen Bereich von Dofus, der Arena Version und dem Nachfolger Wakfu (Beta) mehr als begeistert und bevölkern in Scharren deren Server. Der größte Unterschied zu den großen Brüdern besteht offensichtlich im Verzicht auf eine Onlineanbindung. Somit müssen die Spieler das Schicksal in die eigene Hand nehmen und dürfen kaum auf Schützenhilfe hoffen, es sei denn es findet sich ein guter Kumpel. Dank zwei spielbarer Charaktere dürfen immerhin zwei Spieler gemeinsam und somit kooperativ die Welt retten. Seid ihr dagegen alleine unterwegs, so kann man per Knopfdruck zwischen der vollbusigen Abenteurerin Nora oder dem putzigen, fliegenden Drachen Efrim wechseln. Mit Händen und Füßen setzt sich die Amazone zur Wehr, während der Drache durch Spucken vor allem unerreichbare Feinde attackiert. Allein oder mit einem Partner: Ihr müsst die Fähigkeiten beider Charaktere beständig einsetzen.
