Red Faction: Battlegrounds im Gamezone-Test

Test Michael Sosinka

Wer sich gerne mit Freunden im Splitscreen beharkt, kann ruhig einen Blick riskieren.

Red Faction ist für THQ eine große Marke, weswegen der Publisher vor dem Release von Red Faction: Armageddon schnell noch ein Download-Titel namens Red Faction: Battlegrounds eingeschoben hat. Mit dem kann man sich dann zufällig auch noch Extras für das Hauptspiel verdienen. Geldmacherei oder ein solider Zeitvertreib vor dem "richtigen" Spiel?

Chaos auf dem Mars

Red Faction: Battlegrounds Red Faction: Battlegrounds Red Faction: Battlegrounds ist ein klassischer Twin-Stick-Shooter in dem man sich in ein Fahrzeug setzt und aus der isometrisches Perspektive losballert. Wer auf Singleplayer-Spiele steht, sollte sich dieses Werk keinesfalls antun, denn Red Faction: Battlegrounds bietet uns lediglich 16 Trainingseinsätze, die nach rund einer Stunde beendet sind. Entweder man sammelt Flaggen ein, schießt Minen ab, muss eine bestimmte Anzahl an Feinden erledigen oder überlebt möglichst lange die Angriffswellen. Das sind die vier Missionstypen, mehr ist leider nicht drin. Abhängig davon, wie schnell oder gut man ist, wird Bronze, Silber oder Gold verliehen. Zudem sammelt man neben Power-Ups auch noch Erfahrungspunkte und steigt im Rang auf. Damit verdient man sich Verbesserungen für seine Fahrzeuge. Dazu zählen kleine Buggys, Mechs oder dicke Panzer, die sich in Feuerkraft, Geschwindigkeit und Panzerung unterscheiden.

Red Faction: Battlegrounds Red Faction: Battlegrounds Das Herzstück von Red Faction: Battlegrounds sind die Multiplayer-Schlachten für bis zu vier Spieler, die wie der Singleplayer auf meist kleinen und überschaubaren Maps stattfinden. Zu den fünf Spielmodi zählen Deathmatch, Team Deathmatch, King of the Hill, Capture the Flag und Flag Frenzy. Alleine die Namen sind schon selbsterklärend, weswegen man darauf kaum noch eingehen muss. Für eine handvoll Matches macht die Ballerei auch Spaß, doch schnell scheitert es an mangelnder Abwechslung und der fummeligen Steuerung, die gezieltes Vorgehen fast unmöglich macht. Die Partien verfallen oft in ein unübersichtliches Chaos, was vielleicht auch gewollt ist und teils irgendwie spielerischen Sinn macht.

Party auf dem Mars

Red Faction: Battlegrounds Red Faction: Battlegrounds Immerhin muss man Red Faction: Battlegrounds zusprechen, das sich bis zu vier Spieler an einer Konsole bekriegen können, was durchaus eine partytaugliche Situation herbeiführt. Zudem dürfen mehrere Spieler an einem Gerät online loslegen, was ebenfalls ein netter Zug ist. Leider ist uns Red Faction: Battleground durch den einen oder anderen Absturz negativ aufgefallen. Und besonders flüssig liefen die Online-Begegnungen auch nicht ab.

OK, die Kampfarenen sehen nicht sonderlich abwechslungsreich aus und groß sind sie auch nicht, die technische Umsetzung ist allerdings gelungen. Die Grafik ist detailliert und die Physik-Engine geht ebenfalls in Ordnung. Besonders überzeugend sind die gleißenden Explosionen, denn in den Arenen lässt sich ziemlich viel in die Luft sprengen. Der Sound ist schön krachig und passt zur non-stop Action.

Meinung

Wertung zu Red Faction: Battlegrounds (X360)

Wertung:

5.6 /10
Pro & Contra
Vier Spieler offlineschicke Optikdas Chaos während eines Matchesjede Menge Explosionenkrachiger Sound
keine Storyfür Einzelspieler völlig uninteressantlächerliche Trainingskampagnefummelige Steuerungüberschaubar kleine ArenenAbstürze und LagsOnline-Multiplayer-Modus kann nicht sehr lange motivierenSpielmodi ähneln sich zu sehr
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