Patapon 3 im Gamezone-Test

Test CharLu

... beweist wie es gehen kann, wenn man sich seiner Wurzeln bewusst ist und einfach nur ein wenig Dünger benutzt.

Ein Sprichwort besagt "aller guten Dinge sind drei" - eine Devise, die offenbar auch für Trommel-Rhythmus gesteuerte Wesen gilt, die - wie das Zitat es bestens beschreibt - Sonys Entwickler sei Dank zum dritten Mal ihr musikalisches Unwesen auf der PSP treiben. Worauf wartet ihr noch, schnappt euch die Stöckchen und hübsch losgetrommelt!

Gott sei Dank

Patapon 3 Patapon 3 "History repeat itself" und so sind auch die Angehörigen der Patapons nicht davor gefeit dem Bösen gegenüber zu stehen und erst einmal gnadenlos zu verlieren. Neugierig wie sie waren, haben sie eine merkwürdige Truhe gefunden bei der sie nicht widerstehen konnten diese zu öffnen. Doch mit dem Brechen des verbotenen Siegels wurden die sieben Übel auf die Patapons los gelassen mit der Folge, dass die Trommel-Krieger in Stein verwandelt wurden. Alle fristen nun ihr Dasein als Götzenbild - alle bis auf einen, den treuen Hatapon. Aber das wussten die Ahnen der Patapons schon, genauso wie sie vorausgesehen haben, dass Hatapon nicht alleine bleiben wird, denn der Allmächtige würde wiederkehren und einen Ausweg aus der Misere finden. So ist es nun an euch den versteinerten Patapon wieder neues Leben einzuhauchen. Dem treuen Hatapon sei Dank seid ihr als Allmächtiger zusammen mit den Kriegern Ton, Chin und Kan unterwegs die heiligen Trommeln zu schlagen. Auf eurem beschwerlichen Weg das Böse zu vernichten, werdet ihr auf weitere Krieger treffen, die sich mit Freuden dem Vorhaben der großen Befreiung anschließen werden.

Pata Pata Pata Pon

Wiederholungstäter freut euch - ihr startet das Spiel und findet euch garantiert sofort zu Recht. Veränderungen zu den beiden Vorgängern werdet ihr lediglich im Detail ausmachen können, so dass ihr gewohnt rhythmisch-strategisch-verzwackten Spielspaß serviert bekommt, der sicher nicht nur eure Finger in Trommellaune versetzten wird. Versucht ihr dagegen das erste Mal den musikalischen Patapons den Weg zu weisen, macht euch nichts draus, dass ihr mit Teil drei beginnt - ihr habt de Facto nichts versäumt, wenn ihr Teil eins und zwei nicht gespielt habt.

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Patapon 3 Patapon 3 Wie gehabt stehen die vier Tasten - Quadrat, Kreis, X und Dreieck, für die verschiedenen Laute, die im Viervierteltakt in einer Endlosschleife euer Ohr beschallen. Somit ist es an euch die Abfolge gemäß Tastenbelegung - "Pata", "Pon", "Don" und "Chaka", so zu gestalten, dass ihr die Patapons erfolgreich zum Sieg führt und die sieben Übel dahin schickt wo der Pfeffer wächst. Klingt simple, kann aber recht schnell - vor allem wenn man etwas ungeübt ist - in Stress ausarten, denn die Reihenfolge ist, wenn man so will, klar definiert. Orientiert am besagten Viervierteltakt müsst ihr einen Befehl erteilen, der einer Viererkette entspricht. Jede dieser Viererketten steht für eine bestimmte Aktion - z.B. drei Mal Quadrat und ein Mal Kreis und die Patapons wuseln, der Viererkette angepasst, rhythmisch wackelnd und rufend von links nach rechts. In diesem Moment habt ihr wiederum Zeit und Gelegenheit die Situation zu analysieren, so dass ihr den nächsten Befehl für die Trommler erteilen könnt, natürlich wieder als Viererkombination. Je treffsicherer - nein, besser passt auf jeden Fall je rhythmischer und genauer ihr seid, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr in den Fiebermodus gelangt. In diesem haben die Patapons mehr Energie bzw. Schlagkraft. Zudem können - sofern vorhanden - ergänzende Beschwörungsformeln gesprochen werden. Seid ihr im besagten Fiebermodus, kommt die Beschwörungsanzeige zum Vorschein und füllt sich stetig - immer vorausgesetzt ihr macht bei den Eingaben der Viererketten keine gravierenden Fehler. Ein kleiner, nicht ganz rhythmischer Druck wird verziehen, ein zweiter Fehler zerstört die Beschwörungsanzeige als auch den Fiebermodus. Gehen wir davon aus, dass die Beschwörung dank gekonnt gedrückten Zwischentakt-Abfolgen funktioniert hat, kommt ein Beschwörungsmonster zum Vorschein und macht aus dem Gegner bzw. den Gegnern virtuelles Hackfleisch. Beschwörungsmonster können, sobald ihr diesen habhaft geworden seid, ähnlich der tragbaren Items, ausgerüstet und damit auch gewechselt werden.

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