Die Zelda-Fans dieser Welt können sich freuen, auch der aktuellste Teil in 3D ist vollends gelungen.
1998 war es als ein kleiner Elf sich aufmachte sich selbst und die Art zu spielen neu zu erfinden. The Legend of Zelda: Ocarina of Time gilt für nicht gerade wenige Spieler als einer der Meilensteine in der Videospielgeschichte. Nicht nur, weil das Abenteuer viele verschiedene unvergessliche und epische Momente bereit hielt, sondern auch weil das Lock-On-Feature, also das anvisieren eines Gegners, hier seinen Anfang nahm. Mit der Ankündigung des 3DS wurde auch ein Remake dieses Klassikers für den 3D-Handheld angekündigt. Die Zockerschaft war ausser sich vor Begeisterung. Nun ist der Titel endlich für den Handheld erschienen und wir verraten euch, ob 3D einem alten Spiel wirklich zu altem, neuem Ruhm verhelfen kann.
Von Kokiri zum Endboss
Quelle: Nintendo
The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
Da es sich auch auf dem 3DS nur um ein Remake handelt, hat sich an der Geschichte von Ocarina of Time nichts getan. Schurke Ganondorf versucht wie schon im letzten Jahrhundert das heilige Triforce an sich zu reißen um somit Hyrule ins Verderben und ewige Dunkelheit zu stürzen. Klar, dass wir das nicht zulassen können! Also machen wir uns in der Rolle von Link, dem Hauptprotagonisten eines jeden Zelda-Spiels, auf, unser Dorf Kokiri in den Wäldern von Hyrule zu verlassen und die Welt vor nahendem Unglück zu bewahren. Insgesamt sammeln wir auf unserer Reise, auf der wir stets unsere Fee Navi mit im Schlepptau haben, neben unzähligen Herzcontainern, Bomben, Deku-Ästen zunächst drei heilige Steine. Denn diese benötigen wir um in die zweite Geschichte des Spiels einzutauchen. Mit Hilfe dieser drei Steine machen wir uns auf zum Tempel der Zeit und bekommen dort ein mächtiges Schwert in die Hände, das den Untergang Ganondorfs mitgestalten soll. Jedoch kommt es zunächst anders: Wir verfallen in einen siebenjährigen Seelenschlaf, da uns das Oberhaupt der Weisen nicht als Kind in eine solch große und bedeutende Schlacht schicken wollte. Nach sieben Jahren fangen wir also das Spiel ein weiteres Mal an und schicken uns an fünf Weise zu befreien, mit deren Hilfe wir Hyrule den Frieden bringen können.
Tempel über Tempel, Item über Item
Quelle: Nintendo
The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
Egal welche Neuauflage des Spiels man her nimmt, sei es nun die 3DS-Version oder auch eine der zahlreichen anderen, wie zum Beispiel auf dem Gamecube, wo der Titel eine Beigabe zum damals erschienenen Legend of Zelda: Wind Waker war, bleibt sich das Spiel zu jeder Zeit treu. Dungeons und Tempel stehen im Zeichen der Hauptgeschichte und kleinere Orte erkundet ihr aufgrund von Nebenquests oder auf eigene Faust. In den abgeschlossenen Arealen gilt es zumeist Schalter zu betätigen, Kisten zu verschieben, Fackeln zu befeuern, Gegner zu bekämpfen, Kisten zu suchen und am Ende einem großen Endboss die Visage zurecht zu rücken. Die Rätseleinlagen erfordern auch heute noch einiges an Gehirnschmalz, nicht weil sie übermäßig kompliziert wären, sondern der Spieler von heute schlicht und einfach daran scheitert sich in die begrenzten Möglichkeiten von damals hineinzudenken und sich wohl mehr als nur einmal verzweifelt an den Kopf packt. Wer absolut nicht mehr weiter weiß kann sich einer der Visionen bedienen, die dem Spieler dann Hilfestellung in Form eines zusammengeschnittenen Kurzfilms geben.
