The Adventures of Shuggy im Gamezone-Test

Test Goreminister

Ein klassisches und sehr umfangreiches Jump&Run, welches mit neuen Gameplay-Mechaniken fesselt.

Das Jump 'n Run Genre ist fast so alt wie die Videospielgeschichte selbst, denn schon zu Atari VCS 2600-Zeiten hüpften und sprangen die Pixelmännchen fröhlich über den Bildschirm. Diverse Klassiker hatten sicherlich auch die Entwickler von Valcon Games im Hinterkopf und haben mit Adventures of Shuggy ein wahrlich altbackenes Hüpfspielchen entwickelt. Doch kann man mit dieser altertümlichen Spielmechanik heute noch überzeugen oder versinkt Vampir Shuggy ungesehen im Veröffentlichungssumpf?

Schlösser, Juwelen und Geisterwesen

The Adventures of Shuggy The Adventures of Shuggy Eine wirkliche Story besitzt das Spiel nicht, doch das ist auch nicht weiter wichtig. Alles was wir wissen müssen wird eingangs mit Hilfe von kleinen Comicbildern erzählt, die recht annehmbar für einen Arcadetitel in Szene gesetzt wurden. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser gerade mal rund 86 MByte auf die Download-Waage bringt. Inhaltlich hat das Arcade-Fliegengewicht jedoch einiges zu bieten: euch erwarten über 100 Level, die absolviert werden wollen. Das Ziel? Alle Juwelen im jeweiligen Level aufsammeln und damit weitere Abschnitte frei schalten. Klingt simpel, oder? Tja, aber da hat man die Rechnung ohne die verschiedenen Gameplay-Mechanismen und Tücken gemacht, die von den Entwicklern eingebaut wurden...

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Simples Gameplay mit großer Wirkung

The Adventures of Shuggy The Adventures of Shuggy Die Tücken im zuvor erwähnten Abschnitt beziehen sich jedoch nicht auf die Spielablauf als solches, denn außer der Tatsache, dass die Steuerung ein wenig zu sensibel und teils schwammig reagiert, kann man Vampir Shuggy nach einer gewissen Eingewöhnungsphase relativ sicher über die verschiedenen Plattformen hüpfen lassen. Dabei gestaltet sich der grundlegende Spielablauf eigentlich immer gleich. Mit Hilfe der Analogsticks bewegt man Shuggy durch die einzelnen Level, doch mittels R-Taste kann das komplette Level um 90 Grad gedreht werden. Dadurch eröffnen sich dem Spieler natürlich diverse Taktiken und es werden stetig neue Wege frei gelegt um an die begehrten Juwelen zu gelangen. Denn nur wenn alle eingesammelt werden, gilt das Level als bestanden und dies kann sich mitunter sehr knifflig gestalten. Schließlich sollte man das Level nicht drehen, wenn Shuggy dadurch in Speerspitzen oder ähnlich schmerzhaften Gegenständen landet. Im weiteren Verlauf bekommt es Shuggy zudem mit zeitreisenden Doppelgängern und den genretypischen Schalterrätseln zu tun, wobei auch Bossgegner nicht vergessen wurden. Auch hier muss man sich der vorhandenen Gameplay-Mechanismen bedienen und die Obermotze unschädlich machen. Alles in allem erwartet euch also ein klassisches Plattformspiel, welches aber durch zahlreiche Einfälle zu begeistern weiß. Einen weiterer Reiz des Spiels besteht darin, die jeweiligen Level in Rekordzeit zu absolvieren, um in den entsprechenden Leaderboards ganz oben aufzutauchen. Wer nicht alleine antreten möchte kann zusammen mit einem Freund auf 30 Koop-Abschnitte zurückgreifen, die man entweder lokal oder online bestreiten kann. Wer sich online mit anderen Spielern messen möchte, kann dies natürlich ebenfalls tun, erlebt aber nicht so viel Spaß wie zu zweit oder alleine, denn hierfür findet man leider viel zu selten einen passenden Spielpartner.

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