Ein Franzose, ein Spanier und dicke Sprüche! Dieser verfluchte Kreuzzug ist historisch angehaucht und unterhaltsam!
Diese verfluchten Templer! Schimpfwort für alle unvorsichtigen Gegner und zugleich eine ungemein passende Beschreibung für das ungleiche Helden-Duo Denz de Bayle und Esteban Noviembre. Mit The Cursed Crusade schickt dtp entertainment diese beiden kampferprobten Recken ungeniert durch die Hölle, denn nicht nur die ewige Verdammnis droht! Gierige Machthaber missbrauchen den heiligen Vierten Kreuzzug um Christen gegen Christen aufzuwiegeln, Reichtümer anzuhäufen, Macht zu erringen und das Tor zur Unterwelt zu öffnen. Wohlschmeckende Zutaten, welche durchaus ein Grundgerüst für ein willkommenes Action-Adventure darstellen!
The Cursed Crusade
Es ist zugleich Fluch, als auch Segen: Auf Knopfdruck erblicken Denz und Esteban eine brennende Vision eines historisch nachgestellten Mittelalters, deren Flammen Städte verschlingen, Mauern zum Einsturz bringen und verfluchte Seelen wie auch aus der Hölle entflohene Dämonen auf die Krieger hetzt. Fleischige Fratzen reißen das Maul auf und schmettern mit ohrenbetäubendem Laut ihren Kampfschrei, während das flammende Schwert bedrohlich unsere Klinge kreuzt. Dies ist kein Albtraum, nicht in The Cursed Crusade, welchen der Franzose und der Spanier erleben, es ist die pure Realität eines alten Europas. Sei es eigenes Verschulden durch unverzeihliche Taten, oder ein Erbe, der Templerfluch treibt die Verdammten in den Wahnsinn, hat aber zugleich auch positive Seiten! Der bitter-rote Tunnelblick lässt Gefahren frühzeitig erkenne, enthüllt verborgene Passagen und verleiht seinem Besitzer unglaubliche, schier unbändige Kräfte. Kein Wunder, dass es einige edle Herrschaften in der altertümlichen Welt gibt, welche sich die einzigartige Macht zunutze machen wollen.
Der verfluchte Kreuzzug
The Cursed Crusade
Wir schreiben das Jahr 1199, Ausgangspunkt der Geschichte eines episch angerichteten Abenteuers, in welchem Denz de Bayle und Esteban Noviembre nicht nur auf der Suche nach Erlösung sind, sondern gut gesponnene Intrige unter den großen Herrschern aufdecken müssen. Unter dem Deckmantel des Vierten Kreuzzuges strebt Bonifatius von Montferrat nach einer Macht, welche besser verborgen geblieben wäre. Es geht, wie so oft bei solchen Themen, um heilige Reliquien, die in Verbindung mit Jesus und seiner Kreuzigung stehen und mystische Kräfte demjenigen offenbaren, der dessen Stärke zu nutzen weiß. Zu Beginn ist dem ehrenwerten Denz dies alles noch nicht bekannt, doch auf der Suche nach seinem verschollenen Vater bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich dem Kreuzzug anzuschließen und seine Hoffnung auf das Heilige Land zu bündeln. Ein Schicksal, welches ihm die Augen öffnen sollte! Sein unfreiwillig zum Partner erkorener Kollege Esteban, ein wortgewandter Dieb und begnadeter Fechter aus Spanien, steht in der Schuld seines "Herrn", welcher ihm gar unzählige Male im Verlaufe der Geschichte das Leben rettet.
The Cursed Crusade
The Cursed Crusade serviert - hat man ein technisches Nachsehen und drückt hier und dort auch mal ein Auge zu, wenn die optische Seite gar ungewöhnliche Züge annimmt - eine wohlschmeckende Mischung aus Intrigen, feinfühlig eingestreutem Templerfluch mit einer Paralellwelt, die es in sich hat und auch einem unterhaltsamen Spielfluss. Mit schwerer Rüstung, dem Schwert in der Hand und den Schild griffbereit über die Schulter gehängt, stapfen die beiden Recken unter anderem durch das virtuelle Frankreich, Venedig und dem byzantinischen Reich. Neben spaßig inszenierten Kämpfen versucht der Titel zunächst mit viel Elan ordentliche Abwechslung zu bieten. Mal wird eine Burg belagert, wo wir uns hinter Holzbrettern vor dem Pfeilhagel schützen oder das Tor aufbrechen, mal kommt es in einer Stadt zu einer Auseinandersetzung mit den Wachen, welche gekonnt mit einigen Hieben außer Gefecht gesetzt sind. Das anschließende Turnier, einerseits als schmalspuriges Tutorial dienend, andererseits die Story voran treibend, fügt sich nahtlos ein.
