Ace Combat 6: Fires of Liberation im Gamezone-Test

Test Alleycat05

Permanente Action, spannende Dogfights und eine herrliche Grafik begeistern von der ersten Minute.

Himmelhunde, wollt ihr ewig leben?!

Auch die kompetente KI trifft Auch die kompetente KI trifft Hat man jedoch genügend Gegner vom Himmel geholt, füllt sich ein Blanken bis zu einem Punkt, wo man seinen Kameraden einen bestimmten Zielbereich zuweisen kann. Und hier tritt eine weitere Neuheit im Ace Combat Universum in Kraft. Denn neuerdings greifen nun auch andere Luft-, Boden- und Seeeinheiten auf euer Kommando an. Und diesmal kann sich auch die künstliche Intelligenz der eigenen Truppen sehen lassen. Nicht selten können diese nämlich einen guten Teil aller Abschüsse für sich verbuchen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Flügelmann mit dem Callsign "Shamrock". Diesem KI-Kumpan wurde, im Vergleich zu früheren Titeln, massig mehr Kompetenz in die Wagschale gelegt. Aber auch die KI der Gegner ist nicht ohne. Während normale Gegner auf den niedrigeren Schwierigkeitsgraden noch keine Probleme darstellen, kann man in höheren Breitengraden schon durchaus mal ins Schwitzen geraten, ganz zu schweigen von den riesigen Bossgegnern.

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Schön, aber viel zu schnell vorbei Schön, aber viel zu schnell vorbei Hat man aber mal eine Teiloperation abgeschlossen, erstellt das Spiel automatisch einen Checkpoint für einen. Eine sehr praktische Einrichtung, kann doch so eine Operation teilweise über 15 Minuten beschäftigen. Womit wir auch bei etwas neuem gelandet wären. Denn bei Ace Combat 6 gibt es zwar nur 15 Missionen, dafür dauern aber auch einige davon über 40 Minuten. Bedauerlicherweise ist dies weit entfernt von den versprochenen 15 Stunden Spielzeit, wie die Entwickler einmal sagten. Halbwegs gute Spieler beenden die Kampagne sogar locker in unter 3 Stunden. Allerdings hat man beim einmaligen durchspielen der Kampagne noch längst nicht alle Operationen erledigt, was ungemein Motiviert gleich Nocheinmahl von vorne zu beginnen. Und schliesslich gibt es auch wieder viele Extras welche entdeckt werden wollen. Ausserdem belohnt einen das Spiel nach jeder Mission mit einem coolen Replay, welches auch sogleich auf der Festplatte abgespeichert werden kann. Insgesamt kann man so bis zu 75 seiner schönsten Streifzüge für immer festhalten.

Über den Wolken...

Grafisch ein Augenschmaus Grafisch ein Augenschmaus Während einige Kilometer unter einem die 100 Quadratkilometer grossen Landschaften vorbeiziehen, kurvt man sein Stahlungetüm geschmeidig um jede Cumuluswolke. Es macht richtig Spass der opulenten Grafik von Ace Combat 6 zu frönen. Seien es die bis ins Detail modellierten Düsenjäger, oder aber die Atemberaubenden Wolkenformationen. Und wenn dann noch die Raketen mit realistischem Rauchschweif dem Ziel entgegensteuern, um schlussendlich den Aggressor per bombastischer Explosion in die ewigen Jagdgründe zu befördern, ja dann hat sich endgültig ein überwältigendes Schlachtengefühl eingestellt! Wagt man sich jedoch unter die Wolkendecke, kommt man auch der Kehrseite der Medaille etwas näher. Denn leider sind die Häuser und Panzer etwas zu eckig geraten. Und auch die verschwommenen Bodentexturen mögen nicht so richtig überzeugen. Allerdings hält man sich die meiste Zeit in einigen Kilometern Entfernung zum Boden auf, womit man nochmals ein Auge zudrücken kann. Aber wettertechnisch hat der Titel auch einiges zu bieten. Von tollen Lichteffekte wie Lensflares oder durch die Wolken brechenden Sonnenstrahlen, bis hin zu peitschendem Regen und Mondscheinnächten. Alles in allem kann man sagen, dass die "Fires of Liberation", den manchmal etwas trüben Next-Generation Himmel, wieder mit einer unglaublichen Pracht erstrahlen lassen.

Mit Überschall dem Ziel entgegen

Die Cockpitperspektive ist nett aber nicht funktional Die Cockpitperspektive ist nett aber nicht funktional Während dem Spiel kann man sich für eine von drei Einstellungen entscheiden. Ersteres wäre eine Art Stossstangenkamera mit eingeblendetem HUD. Eindeutig die übersichtlichste Perspektive. Allerdings längst nicht so spektakulär die Verfolgerkamera, wo man den Flieger in seiner ganzen Pracht vor sich hat. Inklusive glühendem Nachbrenner und Schattenwürfen auf den Tragflächen. Letzteres ist die Cockpitperspektive, welche schon hübsch gemacht ist. Allerdings ist sie längst nicht so funktional wie die Entwickler einst versprachen. Das einzige was auch zuverlässig funktioniert ist nämlich nur der künstliche Horizont. Schade, denn mindestens das Bordeigene Radar hätte sich doch wunderbar angeboten. Aber trotzdem ist auf dem Schleudersitz mächtig was los! Hinter einem dröhnen die Triebwerke, ständig kommen knatternde Funksprüche an und die imposanten Explosionen zerreissen nur so den Himmel. Untermalt wird das ganze von einem orchestralen Soundtrack, welcher auch gleich aus den Hollywood Studios entsprungen sein könnte. Allerdings wird dieser vom Warnton von "Missile Alert" unterbrochen. Spätestens dann ist es nämlich Zeit ein haarsträubendes Flugmanöver einzuleiten, um der anfliegenden Rakete auszuweichen.
Leider sind alle Funksprüche englisch gesprochen und mit deutschen Untertiteln versehen. Im allgemeinen Chaos ist es da nahezu unmöglich auch noch denn Funksprüchen zu folgen.

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