Advance Wars: Dark Conflict im Gamezone-Test

Test Sandro Odak

Postapokalyptische Runden- strategie welche durch Story und grandiosen Umfang besticht.

Technik
Advance Wars: Dark Conflict Advance Wars: Dark Conflict Technisch holt Advance Wars: Dark Conflict, dass in den USA den Untertitel Days of Ruin trägt, wohl alles aus dem DS raus, was in ihm schlummert. Die Grafik ist altbekannt und aus teilweise aus den Vorgängern übernommen. Jedoch gab es auch hier viele Änderungen, vor allem in Hinblick auf den Detailgrad unserer kleinen Mini-Soldaten. So sind alle Karten zoombar, in der nahen Zoomstufe erkennt man dann auch Animationen und genaue Details an den Pixel-Kämpfern. Diese Ansicht ist zwar hübsch anzusehen, taktisch klüger ist jedoch die Fernsicht aus der hinteren Zoom-Stufe. Hier verschwinden zwar einige Animationen und auch der Detailgrad unserer Einheiten leidet darunter, jedoch hat man nur hier einen einigermaßen ausreichenden Überblick über das Schlachtfeld.

Advance Wars: Dark Conflict Advance Wars: Dark Conflict Die Aufteilung der Bildschirme ist recht gut gelungen. Wo früher auf dem Gameboy nur ein Fenster zur Verfügung stand, sind nun bekanntermaßen zwei. Das untere dient als Karte, auf dem wir unsere Einheiten bewegen. Ob wir das mit dem Stylus oder den Tasten machen bleibt uns überlassen, es klappt beides jedoch einwandfrei. Der obere Bildschirm ist eine Art Informationsschirm, der uns immer die aktuellen Infos zum Schlachtfeld oder der markierten Einheit gibt. Tooltips werden auch im oberen Bild eingeblendet, sodass sie den Spielfluss nicht unterbrechen.

Advance Wars: Dark Conflict Advance Wars: Dark Conflict Musikalisch ist der Titel ein totaler Hit. Während den Kampfphasen werden wir mit unterschiedlichen, sehr rockigen Stücken beschallt, die einen in die richtige Stimmung versetzen. Zeit um zur Ruhe zu kommen gibt es eh kaum, immerhin sind wir fast durchgehend am Kämpfen. Auch sonst weiß der Titel akustisch zu Überzeugen, so etwa bei den Kampf- und Umgebungsgeräuschen. Diese stimmen zwar meist nicht wirklich mit der Realität überein, klingen aber dennoch sehr passend. Schade ist, dass es, bis auf den Voice-Chat, keine Sprachausgabe gibt. Die komplette Story wird schriftlich in kleinen Textfenstern erzählt. Verständlich ist das schon, denn es gibt sehr viele Fensterchen zum lesen. Immerhin ist die Story der Kampagne nicht allzu knapp bemessen. Irgendwann nerven die eingeblendeten Fenster aber doch.

Bin ich allein auf der Welt

Advance Wars: Dark Conflict Advance Wars: Dark Conflict In AW:DC zerstört ein Meteorit einen großen Teil der Welt. Auf unserer schönen, blauen Erde ist das aber nicht der Fall. So können wir über die Nintendo Wi-Fi Connection ganz leicht mit anderen Spielern in Verbindung treten, uns Karten herunterladen, unsere eigene Karten hochladen und mit bis zu drei weiteren Spielern ein Duell ausfechten. Besonders gute Spieler können wir in einer Freundesliste speichern um immer wieder mit ihnen in Kontakt zu treten. Während dem Match, das auf einer selbstgestalteten Karte oder einer der schon mitgelieferten Duell-Maps ausgetragen wird, können wir uns sogar per Voice-Chat mit unserem Gegner unterhalten. Die Qualität des eingebauten Mikrofons hält sich zwar in Grenzen, jedoch verstehet man sein Gegenüber.

Meinung

Wertung zu Advance Wars: Dark Conflict (NDS)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Steuerung per Stylus und Tasten einwandfreiGeniale Storyphänomenaler UmfangKarteneditorMöglichkeit zum Online-KartentauschOnline- und Multiplayer Inhaltegeniale und fordernde KIneue Einheiten im Vergleich zum Vorgängerneue Commander-Funktion
Keine Sprachausgabeteils lange Textfenster-Partsim Laufe des Spiels unfaierer SchwierigkeitsgradStory wird nur mit Standbildern erzählt
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