Der genial inszenierte Gruselthriller bringt viele Spielelemente zur Perfektion und ist ein vielversprechender Kandidat für das Spiel des Jahres!
Alan Wake
Inhaltlich verzückt Alan Wake den Spieler nicht nur durch das tolle Gameplay, sondern auch durch klug gesetzte Quick Time Events (die aber wirklich rar sind und nicht so inflationär ausgespielt werden wie in Heavy Rain oder God of War) und vor allem die wahrlich brillante Soundumsetzung. Von Hintergrundmusik und -geräuschen über die bereits erwähnten Umgebungsgespräche bis hin zu den Charaktervertonungen ist alles in Alan Wake perfekt abgestimmt und auf allerhöchstem Niveau. Einzig die Stimme von Alan Wake hat uns in der deutschen Fassung nicht ganz so gut gefallen, wirkt sie doch vor allem neben den Stimmen von Robert De Niro (Sprecher des ominösen Psychiaters Dr. Hartman) etwas emotionslos. Auch sind einige Szenen alles andere als Lippensysnchron, womit man aber auch gut leben kann. Wer trotz alledem mit der deutschen Tonspur, die insgesamt aber ein absolut positives Beispiel für gute Spielvertonung ist, nicht warm wird, kann jederzeit im Optionsmenü auf die englische Originalspur wechseln.
Von der Steuerung her ist Alan Wake relativ genretypisch. Man rennt, zielt und schießt mit den Joysticks am Pad und wählt zusätzlich Waffenart und Munition am D-Pad aus. Weil Alan aber ein Fadenkreuz und ein spezieller Zielmodus fehlt, zielt Alan immer automatisch da hin, wo die Taschenlampe gerade hindeutet, will man genauer zielen, kostet das Batterie... Und ist die erst mal alle, hat man als Spieler wirklich nichts mehr zu lachen...
