Anno 1404: Venedig im Gamezone-Test
Im ersten Addon zu unserem Strategiespiel des Jahres 2009 können endlich auch Mehrspieler via LAN oder Internet ran.Aber warum nun Venedig?
Anno 1404: Venedig
Warum das Addon den Beinamen Venedig trägt, verlangt eigentlich gar keiner Erklärung. Natürlich dreht sich die Kampagne um das romantische Hafenstädtchen. Die abendländische Spielumgebung wird nämlich um die venezianische Hafeninsel erweitert. Sie bietet neue Errungenschaften wie etwa Schiffe, Gebäude und verbessert bestehende Spielfeatures. Daneben haben es aber auch viele andere Neuerungen ins Spiel geschafft. Etwa Spione, die nun entweder bei Feinden eingesetzt werden können, oder eben bei uns für Unfrieden sorgen, je nachdem wer mehr zahlt. Wer den Gegner nicht erst groß besiegen will, egal ob militärisch oder ideologisch (mit Spionen unterwandern), der kann auch tief ins Geldsäckel greifen. Durch großzügige Goldspenden kann etwa in der venezianischen Ratsversammlung die Mehrheit im Stadtrat und letztendlich der Stadtschlüssel errungen werden.
Anno 1404: Venedig
Neu hinzu kamen aber auch ein paar Katastrophen. Vulkaninseln locken etwa mit schier unendlichen Ressourcen, die sogar noch frei wählbar sind (sprich man kann Ingenieure "kaufen", die aus den Ressourcen-Gebieten bestimmte Ressourcen ziehen, ähnlich dem käuflichen Saatgut aus dem ersten Hauptprogramm). Ihrer Natur entsprechend sind Vulkane aber nicht immer ruhig. Es kann also durchaus passieren, dass man am Ende zwar reich, aber tot dasteht. Dennoch: Ein Vorposten auf Vulkaninseln sollte sich immer lohnen. Aber auch Orkane und ähnliches machen das Siedlerleben auf den Inseln nicht gerade einfacher, von der gefährlichen Seefahrt mal ganz zu schweigen. Zahlreiche neue Szenarien runden das Angebot am Ende ab und stellen einen vor neue, ungewöhnliche Herausforderungen. Das reicht dann vom Besiedeln einer Inselwelt, die nur aus Südinsel besteht bis hin zu Szenarien, in denen die Bewohner keinerlei Steuern zahlen - knifflig!