Man lernt schnell und einfach neue Techniken, sieht zügig Ergebnisse und erfährt einige Fakten über Kunst generell nebenbei.
Perfektion erreichen
Art Academy: Zeichen- und Maltechniken Schritt für Schritt erlernen!
Naja, ein bisschen hinkt meine Version der von Vince immer etwas hinterher, aber dennoch werden die Aufgaben immer anspruchsvoller und die Ergebnisse immer überraschender. So sehen die Stillleben mit Farbe anschließend so gut aus, dass ich beschließe, das im wahren Leben auch mal zu probieren. Für viele abgeschlossene Aufgaben schaltet man extra Aufgaben frei, die meist das gleiche Thema haben, aber z.B. eine andere Vorlage bieten. Wer die letzte Aufgabe bestanden hat, fühlt sich schließlich beflügelt, den freien Modus zu probieren. Hier stehen alle Werkzeuge zur Verfügung, außerdem kann man aus einer Galerie verschiedene, vorgegebene Vorlagen auswählen, oder sogar, wenn man auf dem DSi spielt eigene Fotos nutzen. Bis zu drei Bilder kann man zur gleichen Zeiten bearbeiten und abspeichern. Ein sehr nettes Tool ist hier die Farbpalette. Allerdings, wie vorher schon erwähnt, sobald man diese auswählt, kann man nicht mehr zu Bleistift und Radierer zurück, man sollte also mit der Farbe erst dann anfangen,wenn der Entwurf oder die Skizze vorher fertig ist. Die Farbpalette besteht aus zehn Farbtuben, die man beliebig zu neuen Farben zusammen mischen kann. Wählt man eine Vorlage aus, kann man auch mit einem kleinen Pin eine Farbe des Bildes festmachen, allerdings funktioniert dies nicht wie eine Pipette, die diese Farbe automatisch mischt. Sie zeigt nur an, wo diese Farbe auf der Palette liegt, mischen muss man sie schließlich selbst. Das kann mitunter etwas enervierend sein, weil es nicht ganz einfach ist den richtigen Farbton zu treffen. Aber hilfreich ist es allemal und bringt einem außerdem noch das Farbmischen bei.
Art Academy: Zeichen- und Maltechniken Schritt für Schritt erlernen!
Auch hier kann man wieder wählen, wie viel Farbe am Pinsel haften soll und wie viel Wasser man hinzufügt. Die Vorlagen kann man sich unterschiedlich anzeigen lassen, zum Beispiel als Schwarz- Weiß- Version oder nur als Umriss, es gibt aber auch die Option, sich Schatten und Licht des Bildes genauer herausstellen zu lassen. Das ist sehr schön, besonders für Anfänger. Im Startmenü gibt es außerdem die Möglichkeit, die Kamera zu nutzen, für diejenigen, die "Art Academy" auf dem Nintendo DSi spielen. Hier kann man eigene Vorlagen erstellen. Zur Hilfestellung gibt es auch hier ein Raster, um das Bild so zu schießen, dass es später auch gut nach zu zeichnen ist und die richtigen Proportionen hat. Man kann zwischen beiden Kameras wählen, je nachdem, welche sich besser anbietet, so kann man sich sogar an Porträts heranwagen. Auch diese können später im freien Modus in verschiedenen Versionen benutzt werden. In der Galerie kann man sowohl seine Fotos als auch die gespeicherten Bilder ansehen und verwalten. Das hilft auch dabei, Fortschritte zu erkennen, wenn man ältere "Werke" mit neuen vergleicht. Alte Bilder und Fotos lassen sich hier problemlos löschen. Allerdings kann man nicht auf Fotos vom Systemspeicher zugreifen und die fertigen Bilder aus "Art Academy" nicht auf dem Nintendo DSi abspeichern, was sehr schade ist.
