Dieser Nachfolger hat nicht viel mit seinem Vorgänger gemeinsam, denn er fiel wesentlich umfangreicher und spaßiger aus.
Strecken, Grafik und Sound
Erster Teil der Weltkarte
Wieder einmal sind die Austragungsorte über den gesamten Globus verteilt. Hauptsächlich wird man sich in Amerika aufhalten, aber auch Europa und Asien wurden sind bei dieser Weltreise mit eingeplant. Etwas enttäuschend fallen einige Sehenswürdigkeiten aus, welche erneut aufgetischt werden. Alle neun aus dem Vorgänger bekannten Pisten werden abermals von euch befahren, was durchaus den Vorteil der Streckenkenntnis mit sich bringt. Somit steht der Besuch der Arc De Triomphe und des Eifelturms in Frankreich ebenso wieder auf der Tagesliste, wie auch die berühmt berüchtigte Golden Gate Brücke in San Francisco. Lediglich sechs neue Pisten sorgen für Abwechslung und stocken das Programm auf insgesamt 28 Einträge auf, sofern man die rückwärtig befahrenen Kurse ebenfalls mitzählt. Recycling pur, wobei aber das neue Gameplay dafür sorgt, dass man auch die alten Touren wieder sehr gerne spielt.
Blick auf die Golden Gate Brücke
Optisch unterscheiden sich die Strecken durchaus vom Vorgänger, da vor allem die Randbebauung detailreicher ausgefallen ist. Bunte Werbetafeln zieren die Straßen von Hong Kong, störende Panzer stehen bei Chernobyl und in Sand Francisco lockt die wunderschöne Skyline der Stadt. Mehr Bauten am Straßenrand sorgen für einen deutlich erhöhten Widererkennungswert, wobei einige Details gegenüber dem ersten Teil verschwunden sind. Schön ist auch der Tag/Nacht-Wechsel mit anzusehen, wobei dieser nicht in Echtzeit während eines Rennens stattfinden! Wesentlich verbessert hat sich der Bildaufbau, da Gebäude und andere Objekte seichte ins Blickfeld rücken. Trotz hoher Geschwindigkeit läuft der Titel sehr flüssig und bietet ein gutes Geschwindigkeitsgefühl. Dies ging aber anscheinend auf die Kosten der Physik und des Verkehrs. Nicht selten verschwinden Fahrzeuge wie vom Erdboden verschluckt, obwohl sie kurz vorher noch mit Lichthupe entgegen kamen.
Knallig bunte Stadt
Nach dem Einschalten des Spiels ertönt überraschenderweise ein äußerst bekannter Song. Klar und deutlich ist Moby mit seinem Hit "Lift me Up" zu hören, der eingeblendete Hinweis zum Songtitel lässt vermuten, dass man sich bei EA und deren Soundtracks orientiert hat. Enttäuscht wird man aber schnell feststellen, dass es sich um ein einmaliges Erlebnis handelt und nur das komplette Menü mit diesem Ohrwurm verziert wurde. Innerhalb des Spieles bekommt ihr die gewohnte gute Qualität an Songs geboten, welche abermals in unterschiedlichen Radiosendern eingeteilt sind und somit offen für benutzerdefinierte Listen gehalten wurden. Etwas nervig wird mit der Zeit der Polizeifunk, welcher uns mit immer wiederkehrenden Sprüchen von der Raserei abhalten möchte. Auch die Motorensounds hätten durchaus etwas satter klingen können.
