Fetzige Ping-Pong Duelle und knallharte Mafiosos erwarten euch in dieser trashigen Tischtennis-Imitation.
Darüber hinaus gibt es durchaus einige erstrebenswerte Auszeichnungen, die sich ein wenig an das Xbox 360 Achievement-System anlehnen. Im Pokalzimmer habt ihr Einblick in die Zielvorgaben, die sich abwechslungsreich unterscheiden. Absolviert erfolgreich den Story- und Arcade-Modus, erlangt mindestens 30 Siege gegen die CPU im Exhibition-Modus, spielt mehr als 10 Stunden das Game oder schaltet alle Charaktere frei. Die Frage bleibt aber, ob sich irgendwer bei diesem schwachen Gameplay lange genug mit dem Titel beschäftigt, um alle Ehrungen sein eigen nennen zu können!
Technik ist nicht alles, aber...
Balls of Fury
Der virtuelle Höhepunkt, betrachtet man den Titel ganz nüchtern von seiner trashigen Seite, stellt letztendlich die bescheidene Technik dar. Optisch kann man Randy durchaus noch von seinen Kollegen unterscheiden, die Ähnlichkeit zu den Schauspielern sucht man aber mit der Lupe im Detail. Schwache Charaktermodelle, minimalistische und ruckartige Animationen und vor allem detailarme Turnierarenen bieten einen ernüchternden Anblick. Technisch läuft der Titel zwar flüssig und die Ladezeiten halten sich in Grenzen, die Grafik scheint aber von gestern zu sein! Selbst auf eine 16:9 Unterstützung hat man verzichtet und liefert ein einfach gestrecktes Bild ab! Darüber hinaus kann die eintönige und sich schnell wiederholende E-Gitarren Mucke die Nerven stark strapazieren. Die Ping-Pong Effekte klingen ja immerhin im Ansatz authentisch, das Klatschen und Jubeln eines selten vorhandnen Publikums ist aber jedes Mal dasselbe und schreckliche Soundfile. Audiovisuell ist "Balls of Fury" einfach nur eine mittelgroße Katastrophe, welche man in der heutigen Zeit auch auf der Wii vermeiden sollte!
