Auch der zweite Teil des Grusel-Adventures um das Black Mirror Castle stellt gelungene Kost für Point&Click-Fans dar.
Möge der Grusel mit dir sein
Black Mirror 2
Viele Rätsel, stimmige Dialoge und eine gruselige Hintergrundgeschichte - klingt perfekt, oder nicht? Doch zum stimmigen Abschluss fehlt noch der visuelle Touch, der einen Ort erst so richtig unheimlich erscheinen lässt. Sicher, ein Fotolabor oder ein Museum sind nicht gerade Orte an denen man sich fürchtet, dafür aber alte Schlösser, in denen es spuken soll, geheime Räume oder verlassene Straßen, da sich Nackenhärchen aufstellen sobald man selbige Szenen betritt. Zu gelungenen optischen Aufnahmen gesellt sich noch ein stets gekonnt platzierter, orchestraler Sound. Partiell werdet ihr es erleben, dass ihr eine Örtlichkeit betretet, alles ist still, ihr wollt euch umsehen, inspizieren und dann setzt die Musik ein - Gruselherz was willst du mehr.
Black Mirror 2
Die vielen, vielen und überaus sehr detailreichen Szenen wissen rundherum zu gefallen. Hübsch in 3D präsentiert, bieten sich dem Spieler viele Objekte die untersucht werden können oder ihr genießt einfach nur die Aussicht. Ebenfalls gekonnt stimmig eingesetzte Effekte, u.a. Nebel, Regen oder auch Gewitter wissen zu gefallen und unterstützen den Grusel zusätzlich. Die zahlreichen Charaktere, mit denen ihr es im Verlauf des Spiels zu tun bekommt, erfreuen das Zockerauge gleichermaßen. Erfreulich dabei, dass sich die Figuren nicht nur optisch sehr deutlich voneinander unterscheiden - auch die zugehörigen Synchronsprecher verleihen den Protagonisten einen sehr individuellen Touch.
