Wecker stellen nicht vergessen!
Wir befinden uns im mythischen Königreich Zedan. Dieses Königreich wird von vier magischen Türmen im Gleichgeweicht gehalten. Der böse Boss der Unterwelt, Madul, hat es natürlich darauf abgesehen und die einst friedliche Welt in dunkle Finsternis gestürzt.
Ihr seht schon, es handelt sich um eine ganz klassische Story, die nicht wirklich wichtig ist, na ja, der Rest in diesem Spiel ist auch nicht sonderlich wichtig, wir wollen aber trotzdem kurz darauf eingehen.
Es handelt sich bei "Black Stone" um einen ganz simplen Gauntlet-Klon, welcher mit ein paar zusätzlichen Waffen und Zaubersprüchen angereichert wurde. Das Grundprinzip ist allerdings erhalten geblieben: Der Spieler läuft durch Labyrinthe, legt Schalter um, sammelt Goldstücke auf und vermöbelt natürlich Tausende von Monstern. Diese Monster kommen vorzugsweise aus sogenannten "Monstergeneratoren" welche ebenfalls vernichtet werden müssen, sonst nimmt die Gegnerflut kein Ende. Das Spielprinzip hört sich zwar nach Hack'n'Slay an, ist aber weit vom Standard aktueller Vergleichstitel entfernt. So wird das Monstermetzeln nach einiger Zeit aufgrund dünner Story, fehlendem Inventar und öden Monstern einfach zu langweilig. Zwischen den einzelnen Spielabschnitten kann man zwar ein paar zusätzliche magische Schriftrollen vom erkämpften Gold kaufen, viel mehr Spielspaß kommt dadurch aber auch nicht auf.
Die Grafik ist für Xbox-Verhältnisse weit unter dem Durchschnitt, die Texturen sind sehr unscharf, Zaubersprüche haben auch schon mal besser ausgesehen und Kameraprobleme gibt es zu allem Übel auch noch. Als grafisch gelungen könnte man am ehesten noch das Renderfilmchen im Intro bezeichnen, welches wirklich ordentlich gemacht wurde, nur eben leider mit dem Spiel nicht viel gemeinsam hat.
