Bladestorm: Der Hundertjährige Krieg im Gamezone-Test

Test Alexander Schneider

Was interessiert uns Ruhm und Ehre für ein Reich, wir wollen Ruhm und Ehre für uns selbst!

Die Hundertjährige Technik

Bladestorm: Der Hundertjährige Krieg Bladestorm: Der Hundertjährige Krieg Wer an die Dynasty Warriors-Serie von Koei denkt, der weiß, dass diese nie großen Wert auf besonders hübsche Grafik oder imposante Spezialeffekte gesetzt hat. Dort ging es stets nur um Taktik und das Spielgefühl selbst. Die technische Seite des Spiels blieb dabei in der Regel leider auf der Strecke. Bei Bladestorm - Der Hundertjährige Krieg allerdings scheint man einen etwas anderen Weg zu gehen, denn die technische Aufmachung des Titels kann sich durchaus sehen lassen. Dass das Spiel nicht mit einem Grafik-Feuerwerk wie Bioshock oder Ubisofts jüngst erschienenem Assassin's Creed mithalten kann ist klar, aber bei Bladestorm hat man sich durchaus ins Zeug gelegt. Das Spiel bietet euch weitläufige Kampfareale, welche allesamt schön ins Szene gesetzt wurden. Ob zwischen Wäldern, Dörfern oder Festungen, im Spiel geht es immer heiß her und die Kampfschauplätze machen dabei eine gute Figur. Ebenso die verschiedenen Soldaten und das volle Kampfgetümmel auf dem Bildschirm. Hier gibt es wirklich Massenschlachten, denn nach und nach treffen immer wieder neue Soldaten-Gruppierungen ein, sichtbar bereits aus der Ferne und das Kampfgetümmel bleibt dabei stets flüssig. Die verschiedenen Figuren wurden zudem detailliert in Szene gesetzt. Die Schlüssel-Charaktere der Serie natürlich noch etwas mehr und detaillierter als die zahlreichen Soldaten die mit euch in die Schlacht ziehen, aber alle machen hier eine ungewohnt gute Figur. Besonders schön für Besitzer eines HD Fernsehers, das Spiel stellt das imposante Schlachtgetümmel auch in 1080p dar.

Bladestorm: Der Hundertjährige Krieg Bladestorm: Der Hundertjährige Krieg Bei der Soundkulisse gibt es auf den ersten Blick auch nicht besonders viel zu meckern. Atmosphärische, zum Spiel passende Klänge untermalen das Geschehen und sorgen so für das richtige Feeling im Kampfgetümmel. Authentisches Kratzen von Klingen und wildes Kampfgeschrei lassen euch intensiv ins Kampfgeschehen eintauchen. Außerdem wurde das Spiel komplett eingedeutscht und kommt neben deutschen Menüs und Texten auch mit einer deutschen Sprachausgabe daher. Diese allerdings ist sehr wechselhaft. Während manche der Sprecher, wie der Wirt zum Beispiel schon einen sehr übermotivierten Eindruck machen, so macht der Synchronsprecher des Prinzen den Eindruck, als wäre er mit der Lust eines lebensmüden Rentners sprechen. Besonders deutlich wird dies schon bei seinem ersten auftritt indem er seiner Armee mit einer Ansprache vor der Schlacht Mut zu sprechen will, was so motivierend wirkt wie eine Überdosis Schlafmittel. Die wechselhafte Synchronisation zieht sich so leider durch das ganze Spiel. Einen besonders großen Abbruch tut es dem Spielgefühl zwar nicht, allerdings wäre es der Atmosphäre sicherlich zu Gute gekommen, wenn man hier auf eine deutsche Synchronisation verzichtet hätte oder zumindest noch die englische oder japanische Sprachausgabe als optionalen Bonus mit ins Spiel integriert hätte.

Meinung

Wertung zu Bladestorm: Der Hundertjährige Krieg (X360)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Ansprechende optische Darstellungspaßiges Spielkonzeptleichter Gamerscoreerfrischende Idee hinter dem Spielkonzeptvolles stets flüssiges Schlachtgetümmel
Manchmal unübersichtliches Kampfgetümmelwechselhafte deutsche Synchronisation
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