BLUR erfindet den Niederquerschnittreifen nicht neu, aber hebt das Gameplay auf eine neue Stufe.
Der Multiplayer
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So spannend und motivierend die Singleplayer-Karriere von BLUR auch ist, und das ist sie wirklich, das Herzstück des Spiels ist der Online-Multiplayer. Denn erst mit echten menschlichen Mitstreitern kommt das strategische Element voll zum tragen. Je nach Spielvariante ist die Teilnehmerzahl auf zehn oder zwanzig Fahrer begrenzt. Während es bei bis zu zehn Fahrern noch recht gesittet zugeht, bricht bei mehr Spielern gleichzeitig das totale Chaos aus. Um den Neueinsteigern den Anfang zu erleichtern, gibt es spezielle Anfängerrennen an denen man nur bis zum Level 10 teilnehmen kann. Darüber hinaus kann man zwischen den schon erwähnten Rennen für bis zu zehn oder zwanzig Fahrer wählen, sich für ein Team-Rennen entscheiden oder sich gleich zu den Jungs mit den Extremrennen gesellen.
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Startet man ein Online-Multiplayer-Rennen landet man direkt in der jeweiligen Lobby, ohne sich durch irgendwelche Listen arbeiten zu müssen. Ist das rennen bereits gestartet, bietet uns BLUR zwar keinen richtigen Spectator-Mode, allerdings können wir uns die aktuelle Piste und die jeweilige Position der Teilnehmer anzeigen lassen, so dass man abschätzen kann wie lang man noch bis zum nächsten Start warten muss. Ist es dann soweit, erfolgt eine öffentliche Abstimmung auf welcher Strecke das nächste Rennen ausgetragen werden soll woraufhin die Spieler ihr Fahrzeug wechseln können. Nach einem 30 sekündigem Countdown erfolgt dann der fliegende Start. Auf die jeweilige Startposition hat man dabei keinen Einfluss, die Plätze werden zufällig vergeben.
Neben dem Online-Mehrspieler bietet uns BLUR auch einen Splitscreen für bis zu vier Spieler gleichzeitig sowie ein System Link zum vernetzen mehrerer lokal miteinander verbundenen Konsolen.
Xbox 360 vs PS3
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Auf den ersten Blick sind keine Unterschiede zwischen den beiden Versionen festzustellen. Beide können mit ihrer angenehm hohen Framerate, die praktisch nie einbricht, begeistern und Unterschiede bei den Ladezeiten sind nicht festzustellen. Im Detail jedoch erscheint das Bild im Rückspiegel der PS3 etwas grobkörniger als auf der Xbox 360, auch der Asphalt an mancher Stelle wirkt auf der PS3 etwas matschiger, die unterschiede sind aber minimal und fallen in der Praxis kaum auf. Denn im Gegenzug erhalten wir auch auf der PS3 die vollen Online-Features, ohne aber einen kostenpflichtigen Account zu benötigen. Auch die Facebook und Twitter-Anbindung ist auf der PS3 in vollem Umfang vorhanden. Die auf der PS3 nötige Zwangsinstallation benötigt ein knappes Gigabyte Festplattenplatz.
