Wir haben das verrückte Puzzle-Arcade-Game ausführlich getestet und waren von Fülle und Gameplay überzeugt.
Boom Blox: Smash Party
Abgesehen vom umfangreichen Einzelspielermodus haben sich die Entwickler natürlich auch um den Mehrspielermodus gekümmert. Dieser gleich inhaltlich der Solo-Variante, die zahlreichen Spielchen machen mit Freunden aber deutlich mehr Spaß. Mit einer weiteren Person können wir zusammen im Koop-Modus die unterschiedlichsten Aufgaben lösen. Wenn wir mehr Lust auf Wettbewerb haben, können wir mit bis zu vier Spielern in den verschiedensten Disziplinen gegeneinander antreten. Am Ende gewinnt immer derjenige mit der höchsten Punktzahl. Im Versus-Modus ist der Konkurrenzdruck hoch und ein verpatzter Wurf kann oft die eigene Niederlage bedeuten. Wir hatten sehr viel Spaß während unserer Partien, konnten wir doch mit gut durchdachten Aktionen dafür sorgen, dass es unsere Gegner oft nicht so leicht hatten Punkte zu bekommen. Erfreulich ist zudem, das Boom Blox Smash Party nicht zwingend einen Nunchuck benötigt, sondern nur mit der Wiimote problemlos gespielt werden kann. Wer die Kamera nicht mit dem Steuerkreuz bedienen will kann dennoch einen Nunchuck anschließen. Dann wird die Kamera per Analog-Stick kontrolliert.
Boom Blox: Smash Party
Grafisch bleibt die Fortsetzung dem ersten Teil treu. Das gesamte Spiel präsentiert sich sehr farbenfroh und bunt. Allerdings hätten die Level an sich etwas detailreicher ausfallen können. Wie schon in Boom Blox hüpfen und springen auch in Smash Party verschiedene Tierchen in den Arealen herum, welche wir nicht selten zu Wurfgeschossen machen können. So lustig oder knuffig wie beispielsweise die Figuren aus Ubisofts Rayman Raving Rabbids sind diese aber nicht. Sie sind vom Stil her zwar den Klötzen nachempfunden welche wir in Boom Blox abräumen müssen, ein natürlicheres Design hätte den Figuren aber besser gestanden. Insgesamt bewegt sich die grafische Qualität von Boom Blox Smash Party in gutem Mittelmaß, allerdings wäre deutlich mehr drin gewesen. Die akustische Untermalung hält stets passende Hintergrundmusik bereit, wirkt nach einiger Zeit aber sehr eintönig. Etwas mehr Abwechslung wäre wünschenswert gewesen. Dafür gefällt aber die Physik-Engine, welche im gesamten Spielverlauf sehr gut arbeitet. Lediglich die Fallgeschwindigkeit finden wir deutlich zu langsam, da es oft so wirkt, als würden die Blöcke und Würfel in Zeitlupe herunterfallen. Etwas störend ist auch die schwankende Präsentation im Spiel, wenn wir Gegenstände greifen oder zielen müssen. Vor allem im Jenga ähnlichen Spielmodus sind Nerven aus Stahl gefragt, da es oft darum geht, Blöcke vorsichtig zwischen anderen heraus zu ziehen, das Spiel jedoch übertrieben sensibel auf die Kleinsten Bewegungen reagiert. Langsames, präzises herausziehen ist fast unmöglich.
