Brothers in Arms: Earned in Blood im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Mit gesteigerter Feind-KI und vielen neuen MP-Features meldet sich BiA von der Front zurück.

Jeo 'Red' Hartsock erzählt seine Geschichte Jeo "Red" Hartsock erzählt seine Geschichte Um uns voll an seine Leid teilhaben zu lassen setzt man wieder ganz geschickt die selten eingestreute Musik ein, die uns bereits zum Start mit der bekannten melancholischen Melodie empfängt. Für meinen Geschmack aber gibt es im Spiel etwas zuwenig Musik, an vielen Stellen im Spiel hört man ausschließlich das Geschrei der eigenen Mannen, das der Gegner und wie die Waffen miteinander streiten. Diese hören sich zwar wirklich exzellent an, am Bumm so mancher Knarre kann man sich gar nicht satt hören, und auch die deutsche Synchronisation ist wieder hervorragend ausgefallen, etwas mehr Musik hätte dem Spiel aber nicht geschadet, besonders in den schweren und entscheidenden Kapiteln hätte man ruhig noch etwas Klassik einstreuen können. Dafür ist das was zu hören ist technisch aller erste Sahne und besitzt das Potenzial den Nachbarn mit ins Kriegsgebiet zu nehmen.

Multiplayer

Auf deutscher Seite Auf deutscher Seite Die meisten Erweiterungen jedoch hat Earned in Blood im Multiplayer-Mode erfahren. Und zurecht darf man sich fragen wieso bisher kein anderer Entwickler auf die einfach Idee kam die Gearbox umsetzte. Denn um den Spielern auch Online so etwas wie eine voranschreitende Geschichte bieten zu können, statt einfach die vorhandenen Karten durchrotieren zu lassen, hat man die Skirmish-Karten (dazu gleich mehr) genommen und zeitlich korrekt aneinandergereiht. So spielt man sie dann online mit max. vier Spielern und erlebt endlich auch mit anderen Spielern gemeinsam eine richtige Geschichte. Anders und nun mit viel mehr Einstellmöglichkeiten kommt der Skirmish-Mode daher, der uns besagte Skirmish-Karten bietet welche allesamt realen Begebenheiten nachempfunden wurden. Das tolle am Skirmish-Mode ist, dass wir praktisch alles selbst einstellen und beeinflussen können. Wir können auf der deutschen ebenso wie auf der amerikanischen Seite kämpfen, uns die jeweiligen Missionsziele aussuchen und - wenn wir gegen NPCs spielen - haarklein deren Fähigkeiten festlegen. Sollen sie besonders gut zielen aber nicht so gute Taktiker sein, oder geben wir ihnen besonders viel Intelligenz drücken dafür aber ihre Fähigkeit Sperrfeuer zu legen etwas nach unten? All das ist möglich und gestattet für jede Spielergruppe den für sie optimalen Schwierigkeitsgrad einzustellen.

Meinung

Wertung zu Brothers in Arms: Earned in Blood (PC)

Wertung:

9.3 /10
Pro & Contra
Wieder einmal herrlich inszeniertverbesserte KI der NPCsdie gelungenen Mapsdas reale Verhalten der eigenen Leuteder Coop- und der Skirmish-Modeder gesamte Umfang
Grafisch kaum weiterentwickeltwenig Musik im Spielfrustrierende Erzählweise von Red Hartsock
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