Brothers in Arms: Earned in Blood im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Auch auf der Xbox macht Earned in Blood eine hervorragende Figur, bis auf die manchmal verzögerten Schußgeräusche.

Immer von der Flanke aus angreifen Immer von der Flanke aus angreifen Was uns hingegen bei der Xbox-Version weniger gefallen hat, ist das mitunter verzögerte Schussgeräusch. Egal ob die Konsole noch dabei ist die Spieldaten auf die Festplatte zu Cachen oder ob dies schon längst geschehen ist, immer wieder kommt es vor, dass das Schussgeräusch der abgefeuerten Waffe viel zu spät ertönt. Das ist natürlich ein unverzeihlicher Glitch in einem Egoshooter, der eigentlich nicht vorkommen dürfte. Besonders bei der MP ist es mehr als übel, wenn bereits drei Schuss den Lauf verlassen haben bis wir den ersten endlich auch hören. Dazu gesellen sich immer wieder böse Ruckler in heißen Situationen, welche einem das richtige Reagieren in angemessener Zeit ziemlich erschweren. Denn ausgerechnet wenn uns ein Deutscher sein Gewehr über die Rübe zieht oder die Gegner vor uns ins Schussfeld springen, bricht die Framerate gerne ein.

Multiplayer

Friendly Fire? Friendly Fire? Die meisten Erweiterungen jedoch hat Earned in Blood im Multiplayer-Mode erfahren. Und zurecht darf man sich fragen wieso bisher kein anderer Entwickler auf die einfache Idee kam die Gearbox umsetzte. Denn um den Spielern auch Online so etwas wie eine voranschreitende Geschichte bieten zu können, statt einfach die vorhandenen Karten durchrotieren zu lassen, hat man die Skirmish-Karten (dazu gleich mehr) genommen und zeitlich korrekt aneinandergereiht. So spielt man sie dann online mit max. vier Spielern und erlebt endlich auch mit anderen Spielern gemeinsam eine richtige Geschichte. Anders und nun mit viel mehr Einstellmöglichkeiten kommt der Skirmish-Mode daher, der uns besagte Skirmish-Karten bietet welche allesamt realen Begebenheiten nachempfunden wurden. Das tolle am Skirmish-Mode ist, dass wir praktisch alles selbst einstellen und beeinflussen können. Wir können auf der deutschen ebenso wie auf der amerikanischen Seite kämpfen, uns die jeweiligen Missionsziele aussuchen und - wenn wir gegen NPCs spielen - haarklein deren Fähigkeiten festlegen. Sollen sie besonders gut zielen aber nicht so gute Taktiker sein, oder geben wir ihnen besonders viel Intelligenz drücken dafür aber ihre Fähigkeit Sperrfeuer zu legen etwas nach unten? All das ist möglich und gestattet für jede Spielergruppe den für sie optimalen Schwierigkeitsgrad einzustellen.

Meinung

Wertung zu Brothers in Arms: Earned in Blood (XB)

Wertung:

9.1 /10
Pro & Contra
Wieder einmal herrlich inszeniertverbesserte KI der NPCsdie gelungenen Mapsdas reale Verhalten der eigenen Leuteder Coop- und der Skirmish-Modeder gesamte Umfang
Grafisch kaum weiterentwickeltwenig Musik im Spielfrustrierende Erzählweise von Red Hartsockverzögerte Schußgeräusche und manchmal üble Nachladeruckler
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