Die Ultimate Box für den PC enthält alles um Freunde des Geschwindigkeitsrauschs glücklich zu machen.
Die ultimative Packung
Die PC-Version enthält gegenüber der normalen Fassung von Burnout Paradise zusätzlich die beiden kostenlosen Download-Packs, mit denen unter anderem Motorräder ins Spielgeschehen geworfen wurde. Die Zweiräder haben dabei ihre eigenen Events erhalten und spielen sich erstaunlich gut. Außerdem ist ein einstellbarer Tag- und Nachtwechsel dabei. Was bisher nicht auf den Konsolen erhältlich ist, ist das so genannte Party Pack. Dabei handelt es sich um einen Offline-Hotseat-Modus, bei dem bis zu acht Fahrer Tempo-Wettbewerbe sowie Stunts oder Tricks bestreiten.
Quelle: Criterion
Burnout Paradise: The Ultimate Box
Burnout wäre kein Burnout, würde es uns neben der wahnwitzigen Geschwindigkeit nicht auch ein superflüssiges Spielerlebnis bieten. Das hat sich auch mit Burnout Paradise nicht geändert, den auch auf dem PC läuft das Spiel meist flüssig und beweist, dass die Jungs von Criterion etwas können wozu gewisse andere Studios nicht in der Lage sind. Die PC-Anpassung ist nahezu optimal ausgefallen und bietet auf den höchsten Einstellungen eine dezent bessere Grafik als auf Konsolen. Doch selbst die niedrigsten Grafikeinstellungen sehen vergleichsweise ordentlich aus und laufen auch auf etwas älteren Rechenknechten. Insgesamt zeigt sich Burnout Paradise sehr human zur Hardware und ist ein gutes Beispiel für vorbildliche Optimierungsarbeiten, obwohl man für den vollen Genuss natürlich dennoch eine recht aktuelle Grafikkarte und einen schnellen Prozessor benötigt, wenn man denn mit 60 fps unterwegs sein will.
Quelle: Criterion
Burnout Paradise: The Ultimate Box
So hat man trotz der hohen Geschwindigkeit kein Problem Abkürzungen und Abzweigungen zu erkennen, Sprungschanzen richtig anzusteuern und die Gegner zum Powerparken zu schicken. Dabei habe ich noch nicht mal die Crashes selbst erwähnt, die so dermaßen real aussehen, dass man fast schon mit dem Wagen mitleidet, wenn er sich in seine Einzelteile zerlegt während die Chassis auf einen Meter verkürzt wird. Die richtige Hardware vorausgesetzt, wird man mit einer absolut fehlerfreien Grafik belohnt. Ansonsten dreht man an den vielen Einstellungen, bis das Spiel richtig läuft, wobei sogar die schrägsten Bildformate, Stichwort 5:4, unterstützt werden. Obwohl das Spiel nun eigentlich über ein Jahr alt ist, dürfte Burnout Paradise dennoch die Grafik-Referenz in Sachen PC-Racer darstellen. Ein cooles Feature für Spieler mit zu viel Geld oder Freunden, die einem zusätzliche Monitore ausleihen: Die Multi-Screen-Unterstützung. Die PC-Version muss, wie bei Electronic Arts üblich, online aktiviert werden und erlaubt nur eine begrenzte Anzahl an Installationen.
Quelle: Criterion
Burnout Paradise: The Ultimate Box
Die Steuerung mit der Tastatur zeigt sich zwar nicht so gelungen wie mit dem Gamepad, dennoch wird man gut mit den Wagen zurecht kommen, zumal man auch das Xbox 360-Gamepad oder ein Lenkrad an den PC stöpseln kann. Bei all den Quad Cores, den dicken Grafikkarten und 4 GB Ram fallen die Ladenzeiten auf dem PC übrigens merklich länger aus als auf Konsolen. Ebenfalls etwas zu meckern gibt es bei der Bedienung der Menüs, die für PC-Verhältnisse etwas zu kompliziert ausgefallen ist und am Ende dennoch ein wenig an die eigentliche Konsolenherkunft des Spiels erinnert. Zum pflegen der Schadenfreude unterstützt Burnout Paradise Webcams, mit denen man das überraschte Gesicht des Gegners einfangen oder liebe Grüße rüberschicken kann. Zudem wird die Kamera benutzt um das Foto für die Fahrlizenz zu erstellen. Klar, dass die Soundkulisse dem in nichts nachsteht. Die Autos hören sich durch die Bank angenehm aggressiv an, was schon beim Anlasser beginnt und noch nicht beim Boost endet. Die Unfälle selbst taugen locker um den Nachbarn aus dem Bett zu heben und unter den 70 Musikstücken, welche ein ganzes Jahrzehnt der Musikgeschichte abdecken, sollte ebenfalls für jeden etwas dabei sein.
