Criterion hat sich wieder einmal selbst übertroffen und präsentiert uns mit Burnout Revenge das beste aller Burnouts.
Multiplayer- und Online-Features
Die wichtigsten Spielvarianten lassen sich auch online bzw. per Splitscreen zu Zweit spielen. Zwar hat man im Splitscreen etwas an Details gespart, auch die Texturen wirken etwas schwächer, dafür bekommen wir auch im Splitscreen die volle Geschwindigkeit praktisch ohne Framedrops geboten.
Burnout Revenge
Die Xbox-Live Funktionen wurden im aktuellsten Burnout ziemlich optimiert und bieten uns endlich ein gut funktionierendes Lobby- und Matchmaking-System. Der jeweilige Host ist in der Lage festzulegen welche Spielart ausgetragen wird, wenn es sich um ein Rennen handelt wie viele Runden dieses haben soll, sowie die Anzahl der Durchgänge. Damit ist es erstmals möglich mehrere Rennen direkt hintereinander zu fahren, ohne dazwischen in die Lobby zurückzukehren. Schade, dass es nach wie vor kein richtiges RoadRage online gibt, lediglich das bekannte Team- Road-Rage ist wieder mit den der Party. Ganze fünf Spielmodi sind es die wir online spielen können: Das Rennen, das Team Road Rage, die Crash Party, die Crash Tour und den Crash Kampf. Der Spielleiter legt den Level des Session fest, der maximal dem höchsten von ihm selbst erspielten Level entspricht. In der Praxis bedeutet dies, dass wir Anfangs nur Level 1 Spiele eröffnen können, oder welche komplett ohne Begrenzung. Der Level bestimmt online zudem aus welchen Fahrzeugen wir wählen können, eben immer aus denen der entsprechenden Klasse.
Burnout Revenge
Für seine Leistung im Rennen wird man dann mit einem Levelaufstieg belohnt. Zusätzlich existiert noch ein Punktesystem welches uns bei 50 starten lässt und bis 1 reicht. Dieses wird im Quickmatch benutzt um möglichst gleichstarke Spieler miteinander zu verbinden, hat aber ansonsten keine Auswirkungen auf das Online-Gaming. Beim Road Rage-Mode, der immer noch zwei Teams voraussetzt, lässt sich der Level beider Teams individuell einstellen. Es ist also möglich dem flüchtenden Team einen höheren Level zu gestatten als dem verfolgendem, oder umgekehrt. In allen anderen Spielvarianten aber existiert nur ein erlaubter Level. Was besonders angenehm beim Online-Mode auffällt, ist, dass er komplett vom Offline-Mode getrennt existiert. Man ist also nicht gezwungen erst den Offline-Mode durchzuspielen um online eine Chance zu haben. Ganz im Gegenteil fängt jeder Online mit Level 1 und Punktebewertung 50 an und arbeitet sich dann hoch, ganz egal wie wit man offline schon gespielt hat. Die Trennung von Off- und Online-Mode geht aber so weit, dass wir den Multiplayer-Part nicht verlassen können ohne uns von XBL abzumelden. Es ist also im Offline-Mode nicht möglich die Freundesliste einzusehen oder Einladungen zu empfangen. Das entspricht eigentlich nicht dem von uns erwarteten XBL-Standard. Dafür hat man die Lobby recht gut umgesetzt, die zwar kritisch betrachtet noch immer keine richtige Lobby ist, denn während eines Rennens existiert sie nicht mehr, in der Praxis aber doch recht gut funktioniert. Denn zum einen können sich Freunde auch außerhalb der Lobby miteinander verbinden und eine Gruppe bilden, und zum anderen ist nun durchgehendes Sprechen möglich. Auch während der Ladesequenzen oder dem hin- und herschalten zwischen Rennen und Lobby bricht die Sprachverbindung nicht ab. Sehr angenehm auch, dass es neuerding neben dem öffentlichen und dem privaten Spiel auch ein geschlossenes Spiel gibt, an dem ausschließlich geladene Gäste teilnehmen können. Je mehr Spieler man in seiner Freundesliste hat desto mehr lernt man diese Funktion schätzen.
Um seine Leistung mit der Welt und seinen Freunden vergleichen zu können existieren ganze sieben verschiedene Online-Highscoretabellen. Die gewichtigsten dabei sind wohl die Renn-Rangliste sowie die Crash-Rangliste. Die dann folgenden beziehen sich auf die besten Rundenzeiten, die besten Offline-Leistungen, die größten Crashes und so weiter.
